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26.05.2008

Veraltete Tools im Informationszeitalter

Im Beitrag "Antworten zur Wissensgesellschaft 2.0" haben wir geschrieben:

"(...) Wir leben im Informationszeitalter. Informationen und das darauf basierende Wissen hat sich neben Boden, Arbeit und Kapital zu einem klassischen Produktionsfaktor entwickelt. Was, wenn ein Bauer in der Agrargesellschaft dem Boden nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt hätte?"
Obwohl anders gefragt, geben zwei aktuelle Studien eine Antwort. ZDNet.de schreibt im Artikel "Studie: Kommunikationstechnik in vielen Firmen veraltet":
"(...) "Ein Unternehmen muss heute als die Summe seiner erfolgreich gelösten Aufgaben betrachtet werden. Doch das Aufgabenmanagement wird mit Werkzeugen bewältigt, die zum Teil über 20 Jahre alt sind. Das führt zu E-Mail-Fluten, sinnlosen Konferenzmarathons und telefonischen Abstimmungsorgien, die in der Summe kontraproduktiv sind, weil sie die Projektverantwortlichen ebenso wie die Arbeitsebene von der eigentlichen Arbeit abhalten, Aufgaben zu lösen", sagt Karl-Heinz Land, Chef des IT-Dienstleisters Exsolut."
Wie mehrfach schon im Roloblog erwähnt und mit Praxisbeispielen untermauert, setzen zeitgemässe Kommunikations- und Kollaborationsmassnahmen nicht zwingend Riesenbudgets voraus. Insbesondere interaktionsfördernde, leicht zu bedienende und vor allem auch preiswerte Web 2.0-Anwendungen haben - für Unternehmen jeder Grösse - neue Möglichkeiten eröffnet.

Verfasst von Hans Fischer um 26.05.08 16:28