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09.05.2008

Software ersetzt menschliche Schreibkunst

Man fragt sich, ob dieser Beitrag nicht eher in die Blogkategorie "Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht" gehört? Financial Times Deutschland schreibt im Artikel "Ein Mann sieht Code":

"Philip M. Parker, 47, Professor an der Wirtschaftshochschule Insead, hat ein Computerprogramm erfunden, das automatisch Inhalte verfassen kann."
Etwas konkreter:
"(...) Parker füllt ein paar Masken aus, und wie von Geisterhand erscheinen Tabellen, Grafiken, Textbausteine, die sich von selbst in Word kopieren und formatieren. (...) das Schreiben selbst ist aber eine Sache von Minuten."
Wie gesagt, wenn man die Sache weiterdenkt (oder liest), stellt man sich mitunter die einleitend erwähnte Frage. Andererseits hat auch die Meinung von Schriftsteller und Sprachbloggeur P.J. Blumenthal ("Der Neue und der Alte") etwas an sich:
"(...) Genau genommen, ist er ein Verwerter von "Daten“, die sonst keine Verwendung mehr finden. Sie wissen, was Daten“ sind, oder? Es sind quasi die Abfälle des Informationszeitalters. Wenn man im Zustand des Informationsüberflusses lebt (wie wir es tun), so türmen sich die überflüssigen Fakten wie wahre Müllberge. Philip M. Parker ist einer der ersten, der entdeckt hat, dass man "Daten“ ebenso "recyclen“ kann wie alte Milchkartons und sonstige Verpackungen, Essensreste usw."

Verfasst von Hans Fischer um 09.05.08 16:29


Vorhandene Kommentare:

Das erinnert mich an den Phrasen-Indikator für den Peter-Plapper-Jargon - einfach mittels Technik auf eine andere Stufe/Ebene (schiefe Ebene?) gebracht. ;-)
Herbie

Verfasst von: hodermatt um 12.05.08 00:08