« Service-Information: NYSE nur 15 Min. verzögert | Hauptseite | Schwerpunkt der IT-Entwicklung bis 2014 »

30.05.2008

Irrtümer und der Siegeszug von mobile Internet

Es ist wie bei vielen Neuerungen, viele Zweifler geben mobilem Internet - also Webzugang via mobilem Endgerät - wenig Chancen. Solcherlei hat Geschichte. Zu den bekanntesten Zweiflern gehören der IBM-Vorsitzende Thomas Watson mit der 1943 geäusserten Aussage, dass das Weltmarktpotenzial für Computer "vielleicht fünf Computer" betrage oder die Weissagung von Bill Gates 1989, wonach dem Internet keine grosse Beachtung geschenkt werden müsse.

Item: Während Zweifler an mobilem Internet zweifeln, nehmen Dienstleistungsumfang und Kundenakzeptanz stetig zu. Das Marktforschungsinstitut M:Metrics hat das Wachstum untersucht. Im mobilen Web sind Wetter-, Unterhaltung-, Spiele- und Musiksites die am schnellsten wachsenden Angebote. Im stationären Web sind es laut Internet World Business ("Studie: Mobile Surfer surfen anders") Pharmazie-, Ernährungs-, Kosmetik- und Jobsites.

Absolut relevant wird mobiles Internet auch für Finanzunternehmen. Seit vielen Jahren schon werden zum Beispiel Börsenkurse via Handy abgerufen. Umso besser, wenn das Mobiltelefon auch die direkte Bewirtschaftung von Portfolios erlaubt.

Wichtiger Aspekt ist die Tatsache, das die jungen Generationen mit mobilem Internet und sozialen Netzwerken vertraut sind. Entsprechender Bedarf besteht bei Marketingstrategien und Marketingplanung. Dass diesbezüglich noch ein Vakuum besteht, zeigt u.a. eine Studie von In-Stat (ECIN:"Mobile soziale Netzwerke ziehen junge Nutzer").

Verfasst von Hans Fischer um 30.05.08 09:10