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02.05.2008

Gutenberg, Berners-Lee, Denkpause und die Suche

Im Newsreader hat sich über Auffahrt wortwörtlich Wissenswertes angesammelt. Ein (selten genug) lesenswerter Artikel über den Internet-Erfinder Tim Berners-Lee in der Rhein-Zeitung ("Web 2.0 ist ein alter Hut") beginnt mit folgenden Worten:

"Mit der Druckpresse des Johannes Gutenberg konnte man vor 550 Jahren erstmals Wissen schnell kopieren. Mit dem World Wide Web (WWW) des Tim Berners-Lee kann man es so einfach mit­ein­ander ver­knüp­fen, dass jeder daraus schlau werden kann. Kein Wunder also, dass der Brite Berners-Lee gele­gent­lich mit dem Mainzer ver­gli­chen wird, auch wenn sich sein Netz erst seit 15 Jahren rund um den Globus spinnt."
Die von Gutenberg und Berners-Lee so stark beeinflusste Wissensarbeit stösst aber an Grenzen. Pressetext schreibt dazu im Artikel "Denk-Pause für Wissensarbeiter":
"(...) Wissensarbeiter sind heute mit allen Methoden und elektronischen Werkzeugen ausgestattet um für andere in einer möglichst geringen Zeitspanne einen hohen Nutzen zu erbringen. Eingebettet in Meeting-Strukturen, zugeschüttet mit E-Mails und festgenagelt in fix programmierten Workflow-Prozessen laufen wir in Organisationen Gefahr intelligente Menschen zu überzüchteten "Wissensfließbandarbeitern" zu degradieren."
Und damit Wissensarbeiter ("Mitarbeiter, der mit Informationen, Ideen und Fachkenntnissen arbeitet", onpulson.de) arbeiten - effizient sein können, werden die Ansprüche an eine bestimmte Anwendung immer grösser: Die innerbetriebliche Suchmaschine. KM World schreibt dazu in "Whither Enterprise Search?":
"(...) Sue Feldman from IDC conducted a study called "The Hidden Costs of Information Work" This study revealed that knowledge workers spent the bulk of their time searching for, analyzing and assembling information. This process is incredibly inefficient. Workers must locate information in disparate systems, analyze it using various application interfaces and then compile the relevant and related pieces."
Moderne Suchsoftware verhindert solche Infeffizienz, kann mit strukturierten und unstrukturierten Daten umgehen, diese sinnvoll aggregieren, Muster erkennen und Beziehungen visualisieren. Zu viel Information auf ein Mal? Gerne zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten konkret und unverbindlich.

Verfasst von Hans Fischer um 02.05.08 10:12