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28.04.2008

Was kommt nach den heutigen Suchmaschinen?

... oder in den Worten von TechCrunch: "Is Keyword Search About To Hit Its Breaking Point?" Eine absolut zentrale Frage. Denn, obwohl es nicht ständig geschrieben wird, funktionieren Web 2.0, Wissensmanagement, Wissensmanagement 2.0, das Internet und immer mehr Intranets nur, wenn eine fallweise passende Suchmaschine zur Verfügung steht. Welche Nachhaltigkeit haben Grafiken, Abhandlungen, Analysen, Aktennotizen oder CRM-Bemerkungen, wenn sie nicht mehr gefunden werden? Keine. Eine gute Suchmaschine verhindert diese - in Arbeitsstunden gemessen - unendlich teuren Verluste.

In besagtem Artikel wird der Fakt beschrieben, dass die auf der Eingabe von Schlüsselwörtern basierenden Suchmaschinen wie Google der stetig wachsenden Datenmenge und auch den gestiegenen Anforderungen der Suchenden kaum mehr gerecht werden können. Keyword-Search generiere Heuhaufen und nicht die eigentlich benötigten Nadeln darin als Resultate, schreiben die Autoren.

Pauschal gilt diese Aussage sicherlich nicht. Als Enterprise Search-Spezialist wissen wir um die unterschiedlichen Anforderungen im Unternehmensbereich. Während eine "normale" Indexsuche in einem Fall optimal sein kann, braucht es anderenorts semantische Funktionalität, die Aggregation von strukturierten und unstrukturierten Daten oder die enge Verknüpfungen mit Business Intelligence-Anwendungen.

Wie die Keyword basierte Suche abgelöst werden könnte, zeigt nachfolgende Grafik:

keyword-search-slide.png
(Bildquelle: TechCrunch)

Wer meint, der aktuelle Marktführer schaue der Entwicklung tatenlos zu, irrt sich natürlich. Passend zum Thema der heutige Beitrag "Google’s Vision of the Future of Image Search" vom Search Engine Journal.

Verfasst von Hans Fischer um 28.04.08 10:40