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14.04.2008

"Näher beim Kunden mit Web 2.0"

... titelt InfoWeekOnline und schreibt über das Grundsätzliche:

"(...) Dass es sich bei Web 2.0 nicht nur um einen PR-lastigen Hype wie um Second Life handelt, unterstreicht auch Gartner in einer aktuellen Studie: Die Analysten bewerten Web-2.0-Technologien in ihrem «Hype Cycle 2007» als Top-IT-Thema der nächsten Jahre."
Es folgt die - in diesem Blog oder im WM 2.0-Wiki schon oft gemachte - Verknüpfung von Web 2.0 und Wissensmanagement (zu Wissensmanagement 2.0):
"(...) Unternehmen stehen kontinuierlich vor der Aufgabe, Informationen und vor allem Wissen besser zu vernetzen. Vorausschauende Unternehmen wollen darüber hinaus das Wissen ihrer Mitarbeiter langfristig erhalten. (...) Bislang schlummert solches Know-how in Köpfen, Ablagen, Meeting-Protokollen und E-Mail-Archiven der Experten jeweiliger Abteilungen. Das Wissen ist streng hierarchisch und an Personen gebunden abgelegt. Der direkte Zugriff für andere ist nicht möglich. Der Einzelne hat die Wissenshoheit. Wer dieses Wissen braucht, muss zum Telefonhörer greifen oder eine E-Mail schreiben – sofern er überhaupt weiss, wer über das Wissen im Unternehmen verfügt. Einen Ausweg versprechen Web-2.0-Technologien und webbasierte soziale Netzwerke."
Und für die Skeptiker noch folgende Passage:
"(...) Wie hätte man wohl vor zehn Jahren auf folgende Wette reagiert? «Ich wette, dass in den nächsten zehn Jahren eine lose Web-Community die gesamte Encyclopaedia Britannica (und noch mehr) quasi ohne Budget und ohne zentrale Erfolgskontrolle im Web mittels einer recht simplen Technologie abbilden und kontinuierlich weiterentwickeln wird.» Das Beispiel Wikipedia veranschaulicht die Kraft der Veränderung, die darin liegt, Nutzermassen in Entwicklungsprozesse zu involvieren und diese so durch Nutzer lenken zu lassen. Diese Kraft wird in vielen Bereichen Auswirkungen haben."

Verfasst von Hans Fischer um 14.04.08 09:02