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07.03.2008

Wesentliches für Web 2.0 in Unternehmen

Ob Google Alerts, Newsreader, klassisches Surfen oder Lesen in Printmedien: Auf die Thematik Web 2.0 für Unternehmen - auch Enterprise 2.0 genannt - stösst man unweigerlich und oftmals im Kontext mit komplexen Analysen und weitreichenden Erklärungen. Gelegentlich macht eine Reduktion auf Basisfakten Sinn. Der Branchendienst ECIN hat dies auf der Grundlage einer Gartner-Studie getan und "Fünf Punkte für Web 2.0 in Unternehmen" beschrieben. Zusammengefasst lauten diese:

  • Der Einsatz sozialer Software muss vorgängig grundlegend untersucht werden

  • Die Bereitstellung von Web 2.0-Anwendungen alleine bringt nichts; sie müssen weiterentwickelt werden und die Angestellten müssen Verständnis dafür entwickeln können

  • Öffentliche Aufregung um das Gelingen oder das Scheitern von Web 2.0-Portalen (wie Facebook & Co.) ist für den Unternehmenseinsatz nicht relevant

  • Einige Anwender im Unternehmen werden sich "schlecht" verhalten; dagegen helfen vor allem Mitarbeitende, welche die Einhaltung der internen Regeln erwarten und fordern

  • Web 2.0-Anwendungen weichen die Trennlinien zwischen Freizeit und Arbeitszeit auf; entsprechende Regelungen müssen laufend evaluiert und angepasst werden

Verfasst von Hans Fischer um 07.03.08 09:27