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17.03.2008

Tim Berners-Lee zur Internet-Privatsphäre

Dass sich das Internet rasend schnell weiterentwickelt, ist für dessen "Erfinder", Tim Berners-Lee, keine Frage:

"But he promised that what web scientists would produce over the coming years "will blow our minds"
Das hält er im Artikel "Web creator rejects net tracking" gegenüber der BBC fest. Was die Bedeutung des Artikel-Titels anbelangt, steht Berners-Lee ganz klar gegen eine umfassende und vor allem automatische Verfolgung der Internet-User. Provider würden die Vorteile - zum Beispiel den Interessen angepasste Werbung - hervorstreichen. Die möglichen Nachteile könnten aber gravierend sein. Theoretisch könnten in Zukunft die Versicherungsprämien steigen, wenn die automatische User-Profilierung Internetbesuche auf Krebs-Bücher-Seiten feststellen würde.

Bezüglich Gegenwart rät Tim Berners-Lee zum angemessenen Umgang mit persönlichen Daten, insbesondere auf Social Networking-Sites:

"(...) "Imagine that everything you are typing is being read by the person you are applying to for your first job. Imagine that it's all going to be seen by your parents and your grandparents and your grandchildren as well."

But he said he had tried out several of the sites, and thought they might in the end be even more popular with the elderly than with young people. "

Verfasst von Hans Fischer um 17.03.08 10:36


Vorhandene Kommentare:

Oh - der Mann spricht mir aus der Seele. Ja nicht zum ersten Mal. ;) - Was zusätzlich verstörend nachklingen sollte ist, dass die Nachteile der kompromisslosen Nutzung von sozialen Netzen wohl tatsächlich eher bei den älteren Nutzern voll durchschlagen werden, als bei den jüngeren.
Eine erfolgreiche Woche einstweilen.
mit Grusse Renée Schauecker

Verfasst von: renee schauecker um 25.03.08 09:03