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05.03.2008

«Maximal mögliches Bauvolumen»

Unser Bauprojekt «Capitol» wurde von hochparterre.wettbewerbe präsentiert und mit drei Fragen an den Architekten Lukas Bögli (Sollberger Bögli Architekten) ergänzt:

"(...)Wie verhält sich der Bau zur Umgebung?
Der Bau befindet sich an Stelle des 1986 abgerissenen Kinokomplexes Capitol. Es galt, innerhalb eines städtischen Blocks eine der letzten grossen Baulücken im Bahnhofsquartier von Biel zu schliessen. Diese wird aus drei eigenständigen, aus unterschiedlichen Epochen stammenden Gebäuden gebildet. Durch die Verwendung architektonischer Elemente aus der näheren Umgebung und ihrer Übersetzung in die heutige Zeit entsteht ein selbstbewusster Baukörper, welcher die bestehende Blockrandbebauung stärkt.

Was ist die Erfindung beim Siegerprojekt?
Wir haben versucht, die bestehende Bautypologie des nahen Quartiers in die Gestaltung des Neubaus zu integrieren und daraus eine zeitgenössische Antwort auf die gestellte Bauaufgabe zu entwickeln.

Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb?
Die Bauherrschaft stellte an Raumprogramm und Rendite sehr hohe Anforderungen. Das daraus resultierende maximal mögliche Bauvolumen führte zu einer grossen Gebäudetiefe. Geschosshohe Verglasung in den Bürogeschossen und innen liegende Höfe im Wohngeschoss gewährleisten eine ausreichende natürliche Belichtung der einzelnen Räume."

Die Projekte des Gesamtleistungswettbewerbs können an einer öffentlichen Ausstellung im Foyer des Kongresshauses CTS in Biel eingesehen werden. Die Ausstellung ist am 13. März (10 bis 20 Uhr) und am 14. März (8 bis 20 Uhr) geöffnet.

Verfasst von Hans Fischer um 05.03.08 09:48