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25.01.2008

Schattenseiten der Sozialen Netzwerke

Social Networking gehört zu den beliebtesten Web 2.0-Anwendungen. Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Im Artikel "Web 2.0: Produktivität und Bandbreite leiden" schreibt die Computer Zeitung unter anderem über den teilweise höchst unvernünftigen Umgang mit persönlichen Daten auf Social Networks:

"(...) Unter dem Pseudonym Natalie wurde ein Profil im deutschsprachigen Online-Netzwerk Wer-kennt-wen erstellt, inklusive dem Foto einer leicht bekleideten jungen Frau sowie einigen Angaben zu persönlichen Interessen und Vorlieben („für alles aufgeschlossen“.
Ziel des Versuchs war es herauszufinden, was innerhalb von fünf Minuten ohne eigenes Zutun mit einem solchen Profil passiert. Das Ergebnis: Die fingierte Single-Frau erhielt 19 sofort bestätigte Kontakte, 27 E-Mails mit Kontaktanfragen sowie 48 Nachrichten und damit freien Zugang zu den persönlichen Daten der anderen Mitglieder, wie zum Beispiel Adresse, Alter, Instant-Messenger-Namen und persönliche Interessen."
Apropos Personendaten. Heise online schreibt im Artikel "Neue Metasuchmaschine findet Personen" über 123people.com:
"(...) Eigene Crawler schickt 123people.com nicht durchs Netz. Vielmehr wird auf bestehende Datenquellen wie allgemeine Suchmaschinen, YouTube, Telefonbücher und Social Networking Sites wie Facebook, LinkedIn oder Xing zurückgegriffen."

Verfasst von Hans Fischer um 25.01.08 10:34


Vorhandene Kommentare:

5 Minuten? Das halte ich für ein wenig übertrieben!

Verfasst von: Malte Landwehr um 27.01.08 19:53

Wenn man das Datenschutzgesetz liest, kommt es einem vor, als wäre dieses ein Jahrhundert früher oder für eine ganz andere Epoche geschrieben worden. Das Gesetz hält mit der Entwicklung im Internet bei weitem nicht schritt.

Verfasst von: hodermatt um 28.01.08 17:59