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04.12.2007
Angst vor virtuellem Geheimnisverrat
Die Computer Zeitung schreibt im Artikel "Web 2.0 braucht dringend Security-Regeln":
"(...) Experten raten Unternehmen, ihre Policies zur Internetnutzung auf Social-Networking-Sites zu erweitern. Manche halten unter Umständen sogar ein Verbot für angemessen. Doch wesentlich zielführender ist es, Mitarbeiter bezüglich der Risiken zu schulen – dann geben sie auch in der Freizeit keine wichtigen Infos preis."Hallo!? Wurde die Kommunikation erst mit Web 2.0-Anwendungen wie Social Networking erfunden? Klar, codifizierte Informationen halten sich hartnäckig im Netz und könnten - wenn sie denn wirklich so spannend wären - extrem schnell vernetzt und weitergegeben werden. Dennoch, die ganz grosse Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer äussert sich im direkten Gespräch sehr viel ungehemmter als in Weblogs, Wikis oder Social Networks. Da müssten Security Regeln folglich also unbedingt auch für das Parlieren während der Arbeits- und Freizeit erlassen werden. Fazit: Information der Mitarbeitenden über Verschwiegenheitspflichten und allfällige Gefahren in der virtuellen Welt ist wichtig, weiterführende Massnahmen sind aber pure Innovationskiller.
Verfasst von Rolotec AG um 04.12.07 13:02


