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21.12.2007

Frohe Weihnachten und ein fantastisches 2008 ...

... wünscht Euch die Rolotec-Crew!

Die Börse schläft selten, und daher sind auch wir unter den bekannten Nummern und Adressen beinahe immer erreichbar. Der Blog selber chillt bis am 7. Januar.

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Verfasst von Hans Fischer um 15:19

20.12.2007

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 15:58

Handelskalender der wichtigsten Börsen

Wer nicht weiss, wo an welchen Feiertagen gehandelt wird, findet die Antworten im Handelskalender 2007, respektive Version 2008 der SWX.

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(Bildquelle: Schweizer Börse SWX)

Verfasst von Hans Fischer um 11:00

Studie über Banken und deren Web 2.0-Einsatz

Bank 2.0 macht im Posting "Einsatz von Web 2.0 im Bankenvertrieb" auf eine Studie über den Einsatz von Web 2.0-Anwendungen bei knapp 100 Banken in Deutschland, Spanien und den USA aufmerksam. Besagter Beitrag bezieht sich auf den Artikel "Web 2.0-Dienste bei Banken: Einsatzszenarien im Vertrieb" der Zeitschrift die bank. Ein Auszug:

"(...) Der derzeitige Hype um Web 2.0 verstellt den Blick auf den eigentlichen Kern, der darin steckt. Dieser Kern ist weniger technologischer, sondern vielmehr kultureller Natur. Die neuen Technologien können die Beziehungen zwischen Anbietern und Abnehmern, Banken und Kunden dauerhaft verändern. Aber Web 2.0 als "Architektur der Mitwirkung aller" ist diametral zum heutigen Ansatz von Banken-Websites.

Ein demokratisch geprägter Wissensaustausch gerät schnell in einen Konflikt mit hierarchischen Unternehmenskulturen. Daher ist Web 2.0 bei Banken derzeit so selten zu finden. Will die Bank das ändern, muss sie zunächst prüfen, welche Teile der "Architektur" zum eigenen Hause passen - die eigentliche Umsetzung von Web 2.0-Technik kommt dabei zuletzt. Vorher muss die Bank eine Benutzerbeteiligung wirklich wollen. Dies ist eine Kulturfrage, mindestens aber eine Strategiefrage und hat mit Software-Programmierung wenig bis nichts zu tun."

Weitere Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 08:47

19.12.2007

Xmas-Shopping gefährdet Unternehmen ...

... hat laut Pressetext eine Studie herausgefunden:

"(...) Die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz kann erhebliche Schäden für Unternehmen nach sich ziehen. Einerseits geht wertvolle Arbeitszeit verloren, andererseits werden oftmals schädliche Software oder urheberrechtlich geschützte Inhalte mehr oder weniger unbemerkt auf die Firmenrechner heruntergeladen."
Puh, da entschuldigen wir uns aber hurtig für das Publizieren des Midweek-Spezials.

Verfasst von Hans Fischer um 16:40

Midweek-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Damit allfällig noch saisonal bedingte Gadget-Einkäufe getätigt werden können, wird der Weekend-Spezial ausnahmsweise zum Midweek-Spezial umfunktioniert.

Santaboots für (Preis darf auf der Händler-Site gesucht werden)
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(Bildquelle: Rare Mono Shop)

USB Decoration Kit -- Christmas für $18.-
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(Bildquelle: usb.brando.com.hk)

Christmas Lights M & M’s für £ 11.85
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(Bildquelle: Christmas People)

USB Christmas Light-Up Moose für $ 10.-
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(Bildquelle: USB GEEK.com)

USB Christmas Tree für £ 9.-
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(Bildquelle: Gogo-Gadgets)

Verfasst von Hans Fischer um 14:52

18.12.2007

"Wissen als neuer Wachstumszweig des Web 2.0"

... titelt HT4U und schreibt:

"(...) Gleich drei große Unternehmen wollen dem neuen Trend "Wissensplattform" folgen und planen für das kommende Jahr entsprechende Angebote. Hier wäre auf der einen Seite der Suchmaschinenbetreiber Google mit Knol zu nennen, auf der anderen Seite der Spiegel und Medienriese Bertelsmann mit Spiegel-Wissen. Immer sollen zahlreiche Inhalte kostenlos an den Anwender weitergegeben werden — zum Teil durch die Unternehmen und zum Teil durch den Nutzer generiert."
Laut HT4U zeichne sich eine alternative Bewegung zu den aktuell tonangebenden Social Networking-Plattformen wie XING oder Facebook ab. Die neuen Angebote vernetzen die User zwar auch, dies aber mit dem Fokus auf Wissen, respektive auf dessen Generierung und den Transfer unter den Konsumenten.

Verfasst von Hans Fischer um 09:10

17.12.2007

Anti Web 2.0-Sites

... bietet der Stern im Artikel "Einfach mal dagegen sein", erwähnt die Angebote Hatebook, Enemybook, isolatr und alleinr (Vorsicht meditativ) und nennt als Grund:

"(...) Falsche Freunde sammeln im Akkord, das Privatleben in die Öffentlichkeit tragen und sich wichtig machen - darum geht es im Web 2.0. Sagen Kritiker. Und erschaffen satirische Gegenentwürfe zu den bekannten sozialen Netzwerken. "Hatebook", "Isolatr" und "Alleinr" heißen sie und helfen beim Hassen, Alleinsein und Verwalten von Feinden."
Well.

Verfasst von Hans Fischer um 14:08 | Kommentare (1)

Wir, kurz vor der 3. industriellen Revolution

Was, wie, wo, warum? Telepolis schreibt in "Marine Agrarkultur":

"(...) Als Mitte des 18. Jahrhunderts die Dampfmaschine erfunden wurde, löste das die erste Industrielle Revolution aus. Begleitet wurde die neue Technik von immensen kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen. Die zweite Industrielle Revolution nahm Gestalt an, als Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Erfindungen in der Elektrotechnik das Leben und den Umgang der Menschen veränderten. Neue Kommunikationssysteme wie das Telefon oder das Radio krempelten das gesellschaftliche Leben um. Anfang des 21. Jahrhunderts befinden wir uns in der Startphase der dritten Industriellen Revolution. Ein weiteres Mal sorgen technologische und kommunikative Quantensprünge für massive Umbrüche."
Und was ist Triebfeder?
"(...) Wissensmanagement treibt die neue Industrierevolution an. Neue Ideen schwirren in Sekunden um den Erdball, Kontakte und Kooperationen haben sich potenziert. Erst mit Hilfe der modernen Kommunikationsformen konnte die Globalisierung so schnell wachsen."
Was das mit einer höheren Intelligenzebene (s. auch Beitrag "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert"), Plankton und mariner Agrarkultur zu tun hat, wird im erwähnten Artikel beantwortet. Und wir beantworten Fragen zum Einsatz von Wissensmanagement-Anwendungen im eigenen Unternehmen. Der Fundamentalzweifler werden übrigens immer weniger.

Verfasst von Hans Fischer um 09:56 | Kommentare (2)

14.12.2007

Top-Suchfragen: "Who is God?" und "How to kiss?"

Google Zeitgeist fasst die wichtigsten Suchbegriffe des Jahres, aufgeteilt auf verschiedene Kategorien, zusammen. 2007 waren die meist gesuchten Begriffe in der Kategorie "Top of Mind":

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(Bildquelle: Google Zeitgeist)

Der am Suchbegriff-Aufsteiger 2007 war übrigens "iPhone".

Verfasst von Hans Fischer um 14:05

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit geklonten, bei ultravioletter Lichtbestrahlung rot leuchtenden Angorakatzen aus Südkorea. Details bei heise online im Artikel "Leuchtende Katzen".

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(Die rot leuchtende Angorakatze (rechts) mit dem handelsüblichen Modell (links); Bildquelle: heise online)

Wer glaubt, der Titel - Dinge, die die Welt nicht braucht - passe im Zusammenhang mit den geklonten Rotleuchtkatzen überhaupt nicht, findet sich ja möglicherweise in diesem Auszug aus dem oben erwähnten Artikel bestätigt:

"(...) Reporterproteine wie RFP oder sein grün fluoreszierendes Pendant GFP werden häufig eingesetzt, um den Erfolg eines Gentransfers zu kontrollieren: Die Farbstoffgene können leicht mit anderen Genen verknüpft werden und werden dann gemeinsam zum Beispiel mit der Hilfe von Viren in die Zielzellen eingeschleust. Leuchten die Zielzellen unter UV-Bestrahlung, dann wurde auch das Gen des zu untersuchenden Proteins eingebaut und abgelesen."

Verfasst von Hans Fischer um 13:09

13.12.2007

Die bekanntesten deutschen Web 2.0-Angebote

Die Reihenfolge (basierend auf der Anzahl Bookmarks bei del.icio.us) ist zwar kurios, die Liste "The 100 Most Popular Web 2.0 Sites From Germany" von BLOGNATION an sich ist aber inspirierend, was eine Surftour durch die Web 2.0-Angebots-Palette anbelangt.

Verfasst von Hans Fischer um 11:21

Dynamische Besucher-Karte

(Gesehen bei BloggingTom; Quelle: who's.amung.us)

Verfasst von Hans Fischer um 10:34

Künstliche Intelligenz im Büro

Der Titel soll keinesfalls das Vorhandensein natürlicher Intelligenz in Büros in Frage stellen ;-) Das vierjährige, interdisziplinäre Forschungsprojekt CALO (Cognitive Assistant that Learns and Organizes) zielt nun aber in der Tat auf Büro-Software mit künstlicher Intelligenz ab. Technology Review verdeutlicht im Artikel "Software, die vom Nutzer lernt":

"(...) dass CALO die Nutzer auf drei verschiedene Arten unterstützen soll: Es soll helfen, Daten über wichtige Personen und Projekte zu managen, Informationen aus menschlichen Treffen verstehen sowie Routineaufgaben erlernen und automatisieren. Beispielsweise kann CALO aus E-Mail-Mustern ableiten, welche Menschen und Projekte wichtig für das Arbeitsleben des Nutzers sind. Es kann diese Informationen dann kategorisieren und nach Wichtigkeit sortieren – basierend auf der Quelle der Daten und der Projekte, mit denen sie zu tun haben. Das System kann dieses Wissen außerdem bei Meetings anwenden – mit einem Spracherkennungssystem, das eine Mitschrift von dem erzeugt, was gesagt wurde. Diese Informationen können dann anhand der Projekte und Kontakte des Nutzers intelligent verarbeitet und in Aufgabenlisten und Termine überführt werden."
Ähnliche oder ergänzende Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 09:41

12.12.2007

Die Top-Gadgets 2007 & 49 weitere Top-Listen

Nicht zuletzt dank unserer Weekend-Serie "Dinge, die die Welt nicht braucht" sind wir auf Gadgets sensibilisiert. TIME hat im Rahmen der 50 Top 10 Lists of 2007 auch eine Liste der Top 10 Gadgets 2007 evaluiert - Gadgets also, die die Welt braucht:

  1. Apple iPhone
  2. Nikon Coolpix S51c
  3. Netgear SPH200W Wi-Fi Skype Phone
  4. Palm Centro
  5. Sony Handycam HDR-CX7
  6. Samsung P2
  7. Toshiba Portégé R500-S5004
  8. FlyTech Dragonfly
  9. Iomega eGo Portable Hard Drive
  10. Belkin N1 Vision Wi-Fi Router

Verfasst von Hans Fischer um 14:54

11.12.2007

Weitere RFID-Anschauungsbeispiele

"RFID - Definition laut Logistik inside: RFID steht für "Radio Frequency Identification" und bezeichnet Identifizierungsverfahren per Funktechnologie. Diese Methode erlaubt, Daten kontaktlos zu lesen und zu speichern."
Wer keine Ahnung hat, was RFID (Radio Frequency Identification) kann und soll, steht unter einem gewissen Lerndruck. Warum? Weil RFID in unserem Leben immer wichtiger wird. Seit längerer Zeit schon können Beispiele auf RFID abc.de in deutscher Sprache angeschaut werden. EPC Global, Non-Profit Organisation zur Entwicklung von Standards, hat nun jüngst die Site "discover rfid", mit einleuchtenden Erklärungen und Anwendungsbeispielen in Englisch lanciert. Eine wertvolle Informationsquelle ist auch das Informationsforum RFID.

Wenn RFID noch mit Wissensmanagement-Anwendungen verknüpft wird, was ja eigentlich auf der Hand läge, dann könnten entsprechend agierende Unternehmen - und längst nicht nur die ganz grossen - wichtige Wettbewerbsvorteile generieren. Detailinformationen vermitteln wir am liebsten im persönlichen, auf reale Fragestellungen bezogenen Kontext.

Verfasst von Hans Fischer um 16:02

10.12.2007

Vom Webmaster zum Wissensmanager

Am Freitag referierte Rolotec-Kollege Markus Häni am Intranet 2.0 FORUM über den Wandel vom Intranet-Webmaster zum Wissensmanager. Die Essenz seines Referates (s. auch Präsentation, 1,22 MB) lautete:

"Aktuell, umfassend und effektiv, das sind Kriterien, die ein "gutes" Intranet erfüllen soll - und das Ganze natürlich mit minimalem redaktionellen Aufwand. Der klassische CMS-Weg stösst an seine Grenzen. Ein alternativer Ansatz, aus dem Internet übernommen, stellt der Zugang zur relevanten Information per Suche dar. Ergänzt mit Web2.0-Elementen wie Wikis, Weblogs und RSS entwickelt sich das Intranet zu einer Wissensmanagement-Plattform. Durch Usability und Vertrautheit ist bei den Mitarbeiter/innen die Hemmschwelle tief, solche Elemente auch zu nutzen. Der Intranet-Verantwortliche wird sich dabei in seiner Rolle vom Webmaster zum Wissensmanager entwickeln und mit neuen, spannenden Herausforderungen konfrontiert."

Verfasst von Hans Fischer um 09:58

07.12.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit den LED-Weihnachtskerzen Havaleena von Tayo Design Studio für $149. Gebt Bienenwachskerzen eine Chance - oder dann wenigstens solchen aus Paraffin! ;-)

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(Bildquelle: YANKO DESIGN)

Verfasst von Hans Fischer um 19:12

"Trends im Wissensmanagement"

... titelt Haufe.de heute und macht auf zehn Trends (PDF, 662 KB) des Bitkom-Arbeitskreises „Knowledge Engineering & Management“ aufmerksam. Im Roloblog waren diese (s. "Wichtige Trends in Wissensmanagement") schon am 11. November zu lesen. Weil sie so wichtig sind, wiederholen wir sie an dieser Stelle gerne:


Trend 1: Transformation zum Unternehmen 2.0 - Die Transformation zum „Unternehmen 2.0“, unterstützt durch eine partizipative Unternehmenskultur sowie durch Web-2.0-Lösungen und serviceorientierte IT-Architekturen, wird immer mehr als firmenstrategische Aufgabe gesehen.

Trend 2: Innovationsmanagement wird zur Standortfrage - Erfolgreiches Innovationsmanagement wird zur Standortfrage, deren Wissensmanagement-Aspekte die Politik aktiv aufgreift.

Trend 3: Wissensmanagement unterstützt Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels - Die allmählich sichtbar werdenden Effekte des demografischen Wandels lösen eine neue Welle von Wissenstransfer-Initiativen in Unternehmen und Organisationen aus – es muss aber noch deutlich mehr passieren.

Trend 4: Wissensmanagement bringt Green Computing voran - Web 2.0 und absehbare Tendenzen zu einem 3-D-Internet lassen die Menge an gespeicherter Information und den Bedarf an Rechenleistung weiter stark anwachsen. Zur Begrenzung unerwünschter Folgen nehmen Gegenstrategien an Bedeutung zu.

Trend 5: Wissensmanagement leistet zunehmenden Beitrag zur Lösung globaler Probleme - Experten und Teams werden in global verteilten Expertennetzwerken Vorschläge zur Lösung globaler Probleme wie zum Beispiel Ernährung, Gesellschaftsformen, Klima, Energieverbrauch und Umweltbelastung erarbeiten und mithilfe von transnationalen Einrichtungen und Nicht-Regierungs-Organisationen umsetzen.

Trend 6: Aktuell einsetzende Integration von Echtzeitkommunikation, Telefonie und Kollaboration wird Wissensarbeitsplätze nachhaltig verbessern - Wissensarbeiter werden stärker synchron kommunizieren und dafür Telefonie und Instant Messaging als Medien nutzen, die zukünftig in die Informationstechnik und Anwendungslandschaft voll integriert sein werden.

Trend 7: Serviceorientierte Architekturen (SOA) geben dem Wandel zur vorgangs- und aufgabenorientierten Arbeitsweise bei Wissensarbeit starke Impulse - Auf der Basis von SOA werden zukünftige Informationssysteme mittels deklarativer Prozessmodellierung eine flexible vorgangs- und aufgabenorientierte Wissensarbeit unterstützen und schrittweise die bisherige Orientierung an Dokumenten und Tools verdrängen.

Trend 8: Neue Suchtechniken erobern die Unternehmen - Metadaten, Social Tagging und semantische Verfahren werden die Qualität von Suchergebnissen nochmals deutlich erhöhen.

Trend 9: Lebenslanges Lernen findet zunehmend dezentral in sozialen Netzen und selbstorganisiert statt - E-Learning Angebote werden zunehmend mit informellen Web-2.0-Diensten integriert werden, und Lernmaterialien werden vermehrt durch die Nutzer selbst in “Social Learning Networks“ entstehe

Trend 10: Orientierungsrahmen für Wissensmanagement-Projekte erhöhen deren Zielorientierung und erleichtern ihren Erfolg - Neue, umfassende Strategie- und Steuerungs-Instrumente inklusive einer Prozess-Systematik für Wissensmanagement-Aktivitäten werden vermehrt als Orientierungsrahmen für Wissensmanagement-Projekte herangezogen werden. Dadurch erleichtern sie Planung und Controlling bei der Einführung von Wissensmanagement in Organisationen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:05

Web 3.0 und die Bedeutung der Bedeutung

Computerwoche.de nimmt im Artikel "Web 3.0 – die Wiederkehr der semantischen Vision" ein Thema auf, von dem die meisten wissen, dass es sehr wichtig werden wird, inhaltlich aber noch nicht greifbar scheint. Computerwoche nimmt den Begriff Web 3.0 als Synonym für das semantische Web, dessen Entwicklung sich Tim Berners-Lee verschrieben hat. Die Kernaussage des Artikels:

"(...) Die Vision des semantischen Web von Tim Berners-Lee, dem Begründer des World Wide Web, sieht eine Erweiterung des WWW um maschinenlesbare Daten vor, die die Bedeutung der Inhalte beschreiben. Hinter die sichtbaren Online-Daten soll also eine zweite unsichtbare Informationsebene treten. Diese liefert in einer für Computersysteme verständlichen Sprache semantische Annotationen, letztlich genaue Definitionen von den online publizierten Daten und deren Zusammenhänge."
Oder anders: Die Computer erkennen nicht bloss einzelne Wörter oder Zahlen, sondern die Bedeutung dieser Wörter oder Zahlen.

Etwas griffiger erklärt der Artikel Web 3.0 - die Dimension der Zukunft aus dem Tagesspiegel die Zusammenhänge von Web 1.0 bis 3.0.

Weitere Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 09:02

06.12.2007

Rolotec realisiert PACTE Multimédia

Heute schaltet SSR SRG idée suisse die Internetplattform PACTE Multimédia live. Der viersprachige Wegweiser durch die digitale Welt wurde von uns realisiert und basiert auf der Suchtechnologie von Fast Search & Transfer . Anbei die Pressemitteilung (PDF, 59 KB):

Rolotec AG entwickelt Informationsportal „PACTE Multimédia“ für SRG SSR idée suisse

Die SRG SSR idée suisse hat heute Donnerstag, 6. Dezember 2007, die Internet-Dienstleistung „PACTE Multimédia“ (www.pactemultimedia.ch) lanciert. Über die Internetplattform „PACTE Multimédia“ wird der breiten Öffentlichkeit eine Art „Wegweiser durch die digitale Welt“ zugänglich gemacht. Das viersprachige (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch) Portal bietet den Internetbesucherinnen und -besuchern eine verlässliche Informationsplattform, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Digitalisierung im Zusammenhang mit unserer Gesellschaft sowie mit der Entwicklung der neuen lnformationstechnologien und ihren Auswirkungen befasst. Erstmalig werden Audio- und Video-Beiträge der gesamten SRG auf einer Plattform angeboten.

Dreh- und Angelpunkt der Internetlösung ist die vom Bieler Softwareunternehmen Rolotec AG integrierte und auf die individuellen Bedürfnisse angepasste Suchsoftware des norwegischen Branchenführers Fast Search & Transfer FAST. Die mehrsprachige „PACTE“-Suche erlaubt verschiedene Filterfunktionen nach Themen, Sprache oder Schlüsselbegriffen. An der Entwicklung beteiligt waren zudem die Bieler New Media Mind – interactive TV (Konzeption) und die Solothurner webgearing (Webapplikation).

Auskunftspersonen:
Rolotec AG: Hans Fischer, fi@rolotec.ch , 032 344 86 51
SRG SSR Idée suisse: Eliane Chappuis, Eliane.Chappuis@tsr.ch, 022 708 98 54

Information zu den Unternehmen/Organisationen:

Rolotec AG (www.rolotec.ch): Das 1985 gegründete Bieler Unternehmen fokussiert im Wissensmanagement auf die Anpassung und Integration von Unternehmens-Suchlösungen. Rolotec entwickelt individuelle Softwarelösungen im Informations- und Finanzbereich. Das Unternehmen ist international tätig und beschäftigt 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

SRG SSR idée suisse: Die 1931 gegründete SRG SSR idée suisse ist ein privatrechtlich organisiertes Medienunternehmen dessen Auftrag auf der Bundesverfassung, dem Radio- und Fernsehgesetz sowie der Konzession basiert und das dem Service public verpflichtet ist. Mit rund 5'800 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von 1,5 Mrd. CHF, 18 Radio- und 8 Fernsehprogrammen sowie ergänzenden Websites und Teletextdiensten ist die SRG SSR das grösste Unternehmen für elektronische Medien in der Schweiz.

New Media Mind – interactive TV (www.newmediamind.tv): Innovative Konzepte im Bereich der zunehmenden Verschmelzung von TV, Internet und Computertechnologie. Von der Beratung über die Konzeption bis hin zur Realisation bietet das in Biel ansässige Unternehmen seine Dienstleistungen für Video on Demand (VoD) Plattformen an und ermöglicht dabei die Nutzung von Internetinhalten über den Fernseher in einer Wohnzimmerumgebung. New Media Mind hat im Auftrag aller Fernsehsender der SRG SSR idée suisse den VoD Auftritt für das Media Center von Microsoft konzipiert.

Die webgearing ag (www.webgearing.com) ist ein innovatives Schweizer Unternehmen in den Bereichen Internetlösungen, Online Marketing sowie Rich Media/interaktive TV Anwendungen. Webgearing verfügt über ein umfassendes Know-How bei der Umsetzung von multimedialen Anwendungen mit Schwergewicht auf Videos.

Verfasst von Hans Fischer um 18:00

05.12.2007

Vorweihnächtlicher Nepp im Web

Aufgepasst, meint Manager Magazin Online und schreibt im Artikel "Nepp im Web":

"(...) Am stärksten verbreitet ist derzeit folgende Masche: Aufwendig gestaltete Seiten locken mit Knallerpreisen, die in Preisvergleichsmaschinen ganz vorn landen. Kassiert wird per Vorkasse. Doch das Schnäppchen wird nie geliefert, die Ware gibt es gar nicht."
Wie es sich für Qualitätsjournalismus gehört, macht Manager Magazin Online nicht nur auf die schwarzen Schafe aufmerksam.

Verfasst von Hans Fischer um 16:00

«Here comes another Bubble»

Web 2.0 (und der Bewertungswahn) musikalisch erklärt. Gucken!


(Gesehen bei Medienspiegel; Quelle: YouTube)

Verfasst von Hans Fischer um 08:57

04.12.2007

Angst vor virtuellem Geheimnisverrat

Die Computer Zeitung schreibt im Artikel "Web 2.0 braucht dringend Security-Regeln":

"(...) Experten raten Unternehmen, ihre Policies zur Internetnutzung auf Social-Networking-Sites zu erweitern. Manche halten unter Umständen sogar ein Verbot für angemessen. Doch wesentlich zielführender ist es, Mitarbeiter bezüglich der Risiken zu schulen – dann geben sie auch in der Freizeit keine wichtigen Infos preis."
Hallo!? Wurde die Kommunikation erst mit Web 2.0-Anwendungen wie Social Networking erfunden? Klar, codifizierte Informationen halten sich hartnäckig im Netz und könnten - wenn sie denn wirklich so spannend wären - extrem schnell vernetzt und weitergegeben werden. Dennoch, die ganz grosse Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer äussert sich im direkten Gespräch sehr viel ungehemmter als in Weblogs, Wikis oder Social Networks. Da müssten Security Regeln folglich also unbedingt auch für das Parlieren während der Arbeits- und Freizeit erlassen werden. Fazit: Information der Mitarbeitenden über Verschwiegenheitspflichten und allfällige Gefahren in der virtuellen Welt ist wichtig, weiterführende Massnahmen sind aber pure Innovationskiller.

Verfasst von Hans Fischer um 13:02

Handy-Schriftsteller

Die so dynamische technische Entwicklung zeitigt immer neue Facetten. Die Welt beschreibt in "Japaner tippen ihre Bestseller auf dem Handy" einen ganz besonderen Trend:

"(...) Die Technikbegeisterung hat in den Japan den Büchermarkt voll erfasst. Der neuste Trend sind Romane, die auf dem Handy getippt und anschließend als Buch verkauft werden. Zu den meistgelesenen gehört „Moshimo Kimiga“ von einer Autorin mit dem Künstlernamen „Rin“. Das Buch handelt von einer Schul-Romanze. „Ich habe es komplett auf meinem Handy geschrieben“, sagte Rin der australischen Zeitung Sydney Morning Harold. Sie könne mittlerweile ziemlich schnell auf der kleinen Handy-Tastatur tippen – sie übe bereits seit der Grundschule."

Verfasst von Hans Fischer um 09:56

03.12.2007

Die Geschichte der Börse

Da entwickeln wir Börseninformationssysteme oder schreiben über den Einfluss von Web 2.0 auf Finanzunternehmen oder Finanzportale und vergessen oftmals den Ursprung des Ganzen. Initiiert durch den Stellenantritt neuer Rolotec-Angestellten mit entsprechendem Informationsbedarf, einige Gedanken dazu:

In "Geschichte der Aktie" schreibt die ARD:

"(...) Schon im alten Rom wurden die Erträge der Zölle, Bergwerke und Salinen für einige Jahre an Finanzgesellschaften verpachtet. Diese Gesellschaften hatten viele Mitglieder, jedoch lösten sich diese Arten von "Beteiligungsmodellen" wieder auf, nachdem die Pacht ausgelaufen war und waren somit nicht mit einer Aktiengesellschaft heutigen Typs zu vergleichen."
Über den Börsenursprung selber schreibt Floran Langer in "Die Börse einfach erklärt":
"(...) Das erste Börsentreffen, das in den Geschichtsbüchern festgehalten wurde, fand, im 15. Jahrhundert, im belgischen Brügge statt. Dort fand auf dem Marktplatz „ter buerse“ ein regelmäßiges Treffen von italienischen Händlern und Kaufmännern statt die, die Absicht hatten ihr Geld zu vermehren. Der Platz, und somit auch die heutige Börse, erlangte seinen Namen dadurch, dass ein Kaufmann mit dem Namen „van der Buerse“ direkt am Platz wohnte."
Und zum nächsten Entwicklungsschritt steht geschrieben:
"(...) Die erste mit Heute vergleichbare Börse entstand 1460 in Antwerpen. Es war „[...] nicht nur ein Treffpunkt für eine kleine Gruppe von Händlern [...]“ wie in Brügge, sondern es handelten viele Kaufmänner unterschiedlicher Nationen miteinander. Hauptsächlich wurden auf ihr Gewürze verkauft, doch einige Zeit später verlor sie einen großen Teil ihrer Bedeutung an die neu entstandene Amsterdamer Börse."
Der Amsterdamer Börse hat die Welt auch den ersten Börsencrash zu verdanken. Planet Wissen schreibt zum Tulpenzwiebel-Crash:
"(...) Bereits im 17. Jahrhundert erschütterte ein Crash die Welt des Handels: In den Niederlanden brach 1637 der Markt für Tulpenzwiebeln zusammen. Tausende hatten ihr Vermögen in Tulpenzwiebeln investiert, nachdem die Preise für die damals seltenen, asiatischen Importpflanzen in astronomische Höhen geschnellt waren. Vom Grafen bis zum Knecht spekulierten die Menschen mit den Knollen. Preise und Wert der Zwiebeln standen bald in keinem reellen Verhältnis mehr zueinander. 1636 war eine Zwiebel beispielsweise einen "neuen Wagen, samt Geschirr und zweier grauer Pferde" wert. Für seltene Exemplare wurden nach heutiger Rechnung bis zu 50.000 Euro gezahlt. Immer mehr Spekulanten waren in der Hoffnung auf schnelle Gewinne auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Doch dann stiegen die ersten wieder aus, um sich ihre Gewinne zu sichern. Eine Verkaufspanik entstand, die Spekulationsblase platzte wie ein Luftballon. Die "Tulipomanie" der Niederländer war schlagartig beendet."

Verfasst von Hans Fischer um 10:35 | Kommentare (3)