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29.11.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute (ausnahmsweise schon am Donnerstagabend und in Vorfreude auf die Festivitäten in exakt einer Woche) mit dem 41 Zentimeter hohen, 20 Kilogramm schweren, mit Diamanten von insgesamt 1,7 Karat besetzen Samichlaus aus purem Gold des Tokioter Juweliers Ginza Tanaka für läppische $ 1'817'355.

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(Bildquelle: ELITE CHOICE)

Verfasst von Hans Fischer um 17:07

Parallelen von Web 2.0- und Jesuiten-Predigern

FAST forward Blog schlägt im Posting "The Jesuit Priests of Web 2.0" einen kühnen Bogen von der Gründung und Etablierung des Jesuitenordens hin zu Enterprise 2.0, respektive den Schwierigkeiten beim Integrieren von Social Computing-Anwendungen in Unternehmen.

Die Kernaussagen frei interpretiert: Regeln müssten laufend neu gegeben, überprüft, revidiert oder fallen gelassen werden. Die Arbeit als Enterprise 2.0 (Web 2.0 in Unternehmen) Evangelist sei hart und undankbar, da diese in den ersten Jahren kaum geschätzt werde. Aller Widrigkeiten der Gründungsjahre zum Trotz, habe sich der auf Gemeinschaft fokussierte Jesuitenorden aber als extrem erfolgreiche und innovative Community etabliert.

Ps. Die weltweit tätigen Jesuiten wurden so einflussreich, dass sie 1773 per päpstlichem Aufhebungsdokument aufgelöst wurden. Von solcherlei Schicksal sind die Web 2.0-Evangelisten noch weit entfernt.

Verfasst von Hans Fischer um 15:23

28.11.2007

Tim Berners-Lee zur Web-Zukunft

Tim Berners-Lee, populär ausgedrückt der Internet-Erfinder, äusserte sich jüngst (mal wieder) zur Internet-Zukunft. CNET.com schreibt im Artikel "Future of the Web coming fast and furious" unter anderem über die Tatsache, dass laut Berners-Lee persönliche Daten sehr bald schon nicht mehr in x-beliebige Social Networking-Angebote eingegeben werden müssten. Vielmehr werde es ein zentrales Profil geben, dass die entsprechenden Social Networks bedienen werde:

Though much of the future of the Web is wide open, one thing that will happen is that we won't be inputting our personal information into separate social networks, he said. In other words, we'll have one profile that compiles all information related to us and our social networks. "Right now, so many people are complaining that they have told one Web site who their friends are, and another one who their friends are...In five years time, I hope people will be programming not at the document level, but at the application level," he said. "You will have something which is an application which is consistent for looking at different aspects of people. It (will use) your role as their friend for putting together a very powerful, all-encompassing view of them (online)."
Zu diesem Zeitpunkt werden wir auch über einen persönlichen Avatar verfügen, der uns im Netz begleitet und nicht in jeder einzelnen Anwendung neu gestaltet werden muss.

Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 13:59

27.11.2007

Wenn das Handy Stimmungen erkennt ...

... dann kann es zum Beispiel situativ passende Restaurants oder Konzertbesuche vorschlagen. Im Artikel "Intelligente Ausgehtipps vom Handy" beschreibt heise online Solcherlei:

"(...) Eine neue Mobiltelefon-Software setzt auf künstliche Intelligenz, um das Verhalten des Nutzers zu interpretieren und ihm dann Aktivitäten vorzuschlagen, die ihn interessieren könnten. Die von Forschern am berühmten Palo Alto Research Center (PARC) entwickelte Technologie soll aus Smartphones einen persönlichen Assistenten machen, der dem Nutzer hilft, sein Freizeitverhalten zu optimieren (...)"

Verfasst von Hans Fischer um 13:31 | Kommentare (1)

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 13:13

26.11.2007

Direktzugriff auf Wikipedia-Seiten

JobBlog macht im Posting "Wikipedia mit einem Klick" auf ein äusserst praktisches, kostenloses Zusatzprogramm aufmerksam: Wikipedia2Click. Zum Nutzen schreibt JobBlog:

"(...) Wie’s funktioniert? Ganz simpel: bei gedrückter Windows-Taste in (fast) jeder Anwendung mit der rechten Maustaste auf einen Begriff klicken. Und schon öffnet sich innert ein, zwei Sekunden ein einfacher Browser und zeigt den entsprechenden Eintrag bei Wikipedia an. Genial (aber leider nur für Windows)!"

Verfasst von Hans Fischer um 08:48

23.11.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Nach der Grill-Version heute mit dem Party-Gurt für $90. Zweifel (am Titel)? Bestellen und Probe aufs Exempel machen. Das heilt hilft.

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(Bildquelle: AFTER 5)

Verfasst von Hans Fischer um 18:02

Gefahren und Potenziale von virtuellen Welten

Der Münchner Kreis hat sich an der Fachkonferenz „Virtuelle Welten im Internet“ mit dem "Anfang einer neuen Epoche der Informationsgesellschaft" beschäftigt. Einige Referate der namhaften Experten stehen Online zur Verfügung. In einer Pressemitteilung schreiben die Verantwortlichen unter anderem:

"(...) Fachlich sind diese virtuellen Welten eine Weiterentwicklung des Web 2.0, das dem Informationsaustausch unter Internetnutzern dient und die Bildung zahlreicher Nutzergemeinschaften („Communities“) fördert. Nunmehr bahnt sich eine dritte Dimension ihren Weg: Mit Hilfe moderner Computer- und Grafiksysteme entstehen wirklichkeitsnahe 3D-Darstellungen, die in den virtuellen Welten Verwendung finden und sowohl in der kommerziellen Szene als auch in der Spielebranche auf wachsendes Interesse stoßen. Nach Vorhersagen der amerikanischen Marktforschungsfirma Gartner werden in den nächsten vier Jahren 80 Prozent aller aktiven Internetnutzer in den virtuellen Welten angemeldet sein."

Weitere Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 14:51

Nachteile von Sozialen Netzen

Soziale Netze, respektive Social Networking, gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Web 2.0-Anwendungen. Spiegel Online macht im Artikel "Die Fallstricke des sozialen Netzes" auf die (möglichen) negativen Seiten dieser oftmals sehr leutseligen Art und Weise der User-Interaktion aufmerksam und schreibt unter anderem:

"(...) Im sozialen Netzwerk entblößt sich der Surfer - in der Hoffnung auf Popularität und Anerkennung. Das Motto der digitalen Netzwerker heißt fast immer: Je mehr Freunde du in deiner Kontaktliste hast, desto wichtiger, einflussreicher und besser bist du. In ihrem Wunsch nach der längsten Freunde-Liste veröffentlichen die User jedoch oft sehr persönliche bis hin zu kompromittierenden Informationen über sich. Und das oft zusammen mit klar erkennbaren Profilfotos."
Die damit verbundenen Gefahren und Themenkreise sind unter den Stichworten "Digitale Dossiers", "Sammlungen zweitrangiger Daten", "Unfreiwillige Verlinkung", "Komplette Accountlöschung", "Gesichtserkennung", "Bildinhaltsbasierte Suche", "Rufschädigung durch Identitätsdiebstahl", "Stalking", "Mobbing", "Betriebsspionage", "Spam", "Viren, Würmer, Cross-Site-Scripting", "SNS Aggregatoren" und "Speer-Phishing" beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 09:50

22.11.2007

"Internet: Wegen Überfüllung geschlossen"

... titelt Internet World Business und schreibt u.a.:

"(...) Die uralte Infrastruktur, auf der das Internet aufbaut, ist der aktuellen Nutzung bald nicht mehr gewachsen. Wegen der steigenden Nachfrage nach Online-Videos und anderen Inhalten müssten einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nemertes zufolge Backbone-Provider bis zum Jahr 2010 rund 137 Milliarden Dollar in den Ausbau ihrer Ressourcen investieren. In den aktuellen Finanzierungsplänen steht momentan aber nur rund die Hälfte."
Logisch, wird das Internet nicht einfach abgestellt. Es ist Dreh- und Angelkreuz in der Informations- und Wissensgesellschaft. Wie unangenehm ein Internet-Ausfall ist, konnten gestern Abend zwischen 17 und 21 Uhr viele Swisscom-Kunden erfahren (s. "Erfolgreicher Hacker-Angriff auf Swisscom" im Tages Anzeiger).

Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 11:11

21.11.2007

FTD-Serie zur Bank der Zukunft

Financial Times Deutschland widmet dem facettenreichen Thema "Bank der Zukunft" eine Serie. Neuester Beitrag ist "Durchleuchtete Kunden". Bisher erschienen sind "Die Filiale feiert ein Comeback" und "Im Wettstreit um Senioren und Türken".

Empfehlenswert in diesem Kontext ist auch der Fachartikel "Drei virtuelle Thesen zum Bankkunden von morgen".

Verfasst von Hans Fischer um 11:09

Corporate Weblogs werden unverzichtbar ...

... meinen die IT-Veteranen Robert Scoble und Shel Israel im Artikel "Kommunikation 2.0" in Manager Magazin Online:

"(...) ist dieser Schritt längst unumgänglich: "Wir glauben, dass Blogging nicht nur für Firmen interessant ist, die gern näher am Kunden sein möchten, sondern dass es unverzichtbar ist", schreibt das Duo in seinem US-Bestseller "Naked Conversations. How Blogs are Changing the Way Businesses Talk with Customers". "Wir denken, dass Unternehmen, die nicht bloggen, in naher Zukunft bis zu einem gewissen Grad als zweifelhaft gelten, sodass sich die Leute fragen, ob diese Firmen etwas zu verbergen haben oder Angst vor dem haben, was ihre Mitarbeiter zu sagen haben".

Einige Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 08:55

19.11.2007

"Digitale Demokratisierung des Wissens"

Web 2.0 macht das Wissen frei verfügbar - das die Idealformulierung dieses Aspektes der Internet-Sozialisierung. Die NZZ widmet sich den immer freier zugänglichen Informationen und Lehrmitteln im Artikel "Digitale Demokratisierung des Wissens" und schreibt unter anderem:

"(...) Ein Klick auf Google oder eine noch gezieltere Recherche in den Online-Enzyklopädien Wikipedia, Technorati oder im Multimedia-Tank YouTube etwa genügt, und schon ist man mitten im Wissen dieser Welt. Das neue interaktive Web 2.0 erlaubt es sogar, Inhalte zu kommentieren, zusätzlich zu vernetzen oder selbst anzureichern. Der Demokratisierung und Potenzierung von Wissen sind damit keine Riegel mehr gesetzt, was allerdings die Puristen des Urheberrechts ziemlich beunruhigt und auch die kommerziellen Anbieter von Lehr- und Lerninhalten provoziert."

Verfasst von Hans Fischer um 14:51

Besuch der European Banking & Insurance Fair

Morgen beginnt die E.B.I.F. (European Banking & Insurance Fair) in Frankfurt. Die E.B.I.F. ist laut Eigenwerbung Europas grösste unabhängige Technologiemesse im Banken- und Versicherungsbereich und daher Leitmesse für die Finanz- und Versicherungsindustrie. Nicht wenige Themen des Business Solution Forums wurden im Roloblog oder in einigen Fachartikeln auch schon angesprochen. Grund genug, sich auf der Messe umzusehen und abzuklären, ob Rolotec ab nächstem Jahr mithelfen wird, die derzeit noch bescheidene Quote von Schweizer Unternehmen unter den Ausstellern zu verbessern.

Verfasst von Hans Fischer um 14:16

Die grössten IT-Irrtümer

Wussten Sie, dass Bill Gates im Jahr 1995 gesagt hat:

"Internet ist nur ein Hype."
Solcherlei IT-Irrtümer hat Manager Magazin Online im Beitrag "Wer hat's gesagt?" als Online-Quiz aufbereitet.

Verfasst von Hans Fischer um 09:28 | Kommentare (1)

16.11.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Aus besonderem Anlass - heute ist der internationale Tag der Toleranz - ist der Spezial der Intoleranz gewidmet.

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Verfasst von Hans Fischer um 17:14

"Verlieren Sie nicht den Anschluss!"

Manager Magazin Online titelt "Verlieren Sie nicht den Anschluss!" und schreibt:

"(...) Während sich einige Firmen noch fragen, ob sie Web-2.0-Technologien wirklich nutzen wollen, verzeichnen andere schon erste Erfolge mit Blogs, Wikis und RSS. Das Zögern könnte schlimme Folgen haben, denn auch traditionellen Unternehmen droht neue Konkurrenz aus dem Netz."
Aufschlussreich ist diesbezüglich auch der Fachartikel "Wissensgesellschaft 2.0 - Mitmachen oder verlieren!".

Verfasst von Hans Fischer um 10:02

15.11.2007

"10 things we hate about laptops"

Die 10 Punkte sind laut Computerworld:

  1. Battery life still bombs
  2. Laptops get banged up and broken
  3. They're tough to fix, and they die young
  4. They get lost
  5. They're difficult to secure, digitally and physically ...
  6. ... and security precautions make users nuts
  7. Wi-Fi is still the Wild, Wild West
  8. Laptops spawn a new breed of uber-entitled user
  9. They're too big or too small
  10. Software performance just ain't the same
Die Punkte sind im Artikel "10 things we hate about laptops" detailliert beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 10:06

Corporate Weblogs sind keine Erfolgsgaranten

Unternehmens-Weblogs werden teilweise extrem unkritisch oder gar als kommunikatives Allerheilsmittel betrachtet. Im Artikel "Weblogs wirken" schreibt firmenpresse.de zum Beispiel:

"(...) Als Gesicht für das eigene Unternehmen bezeichnen es die einen, als wichtigsten Kommunikationskanal mit dem Kunden betrachten es andere: Ein Weblog, kurz Blog, gilt in vielen Unternehmen mittlerweile als unverzichtbar."
Das stimmt so sicherlich nicht. Welches Unternehmens-Blog fällt Ihnen spontan ein? Herzliche Gratulation, wenn es mehr als 2 sind. Unverzichtbar sind Corporate Weblogs sicherlich nicht. Wenn die Unternehmensleitung aber offen ist und Unternehmens-Blogger entsprechend befähigt sind, kann über das Blog mit der Zeit eine Kundenbindung aufgebaut werden. Im Falle des Roloblogs äussert sich das u.a. durch eine Quote von über 40 Prozent an wiederkehrenden Usern. Der Aufbau einer lesenden Community dauert aber lange und im Gegensatz zu guten privaten Weblogs wird in Corporate Weblogs auch kaum kommentiert. Eine eigentliche Interaktion findet also nicht statt. Das Unternehmens-Weblog dient vielmehr als Kundenbindungs-, Informations-, Wissensmanagements-, Bookmarking- und gelegentlich auch als Unterhaltungsanwendung. That's all (und gleichzeitig viel).

Anders ist die Wirkung von Intranet-Weblogs. Richtig eingesetzt und moderiert, entsteht ein aktiver Dialog zwischen den Angestellten. Ähnlich dem so wichtigen Kaffeekränzchengespräch wird der Informations- und Ideenaustausch auf virtueller Ebene gefördert - im Unterschied zum Kaffeekränzchen sind die Inhalte aber kodifiziert, können wiedergefunden und mit anderen Elementen aggregiert werden.

Verfasst von Hans Fischer um 09:35

14.11.2007

Finanzportale unter inhaltlichem Druck

Heute schrieben wir über neue Inhalte für Profi-Displayprodukte. Pressetext Schweiz vermeldet nun, dass auch die öffentlich zugänglichen Finanzportale inhaltlich zulegen. Im Artikel "Finanznachrichten: No-Name-Portale sahnen ab" ist u.a. festgehalten:

"(...) Um sich stärker von der Konkurrenz abzusetzen, nehmen Finanzportale wie MSN Money, Yahoo Finance oder AOL Money and Finance zunehmend Inhalte von Nischenanbietern ins Visier. Beispielhaft für die wilde Jagd nach frischen Inhalten ist das Finanznachrichten-Portal Minyanville mit seinen animierten Bulle- und Bär-Figuren Hoofy und Boo."
Eine andere wichtige Entwicklung wurde im Beitrag "Die Finanzbranche entdeckt das Web 2.0" beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 16:35

"Web 2.0 verändert die Gesellschaft fundamental"

Nicht einfach wegklicken. Dieser Mann - Duane Nickull, Senior Technology Evangelist bei Adobe - hat wirklich etwas zu sagen:

"(...) Das Web 2.0 wirkt sich fundamental auf alle Aspekte der Gesellschaft auf diesem Planeten aus. Es beeinflusst, wie Menschen ihr Geld ausgeben, wie sie Informationen austauschen und wie in Zukunft gewählt wird."
Warum dem so ist, erklärt Duane Nickull im ausführlichen Interview "Web 2.0 verändert die Gesellschaft fundamental" gegenüber Golem.de.

Verfasst von Hans Fischer um 13:04 | Kommentare (1)

Integrierte Analysten-Schätzungen

Rolotec hat bekanntlich die Display-Lösung Telekurs iD entwickelt. Telekurs Financial kommuniziert heute die Erweiterung des Datenangebotes durch die Kooperation mit Infinancials:

"(...) Um im Finanzdisplay dieses erweiterte Informationsangebot zur Verfügung stellen zu können, wurde das Infinancials Produkt „Corporatefocus“ in das Telekurs Produkt „Telekurs iD java“ integriert. Unter anderem werden folgende Informationen und Kennzahlen angezeigt: ausgewählte Kurs-Snapshots und History-Chart am Hauptmarkt, Zwischenjahres-Ergebnisse, Extrapolationen ins nächste Jahr, Beta-Faktoren, Kapitalstruktur und -veränderungen, Unternehmenswert, Marktkapitalisierung, Profita-bilität, Liquidität, Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern bzw. vor Zinsen, Steuern und Abschreibun-gen (EV/EBIT, EV/EBITDA), konsolidierte Gewinnschätzungen renommierter Analysten, etc."
Insbesondere auch die Konsensusschätzungen dürften viele Anwenderinnen und Anwender erfreuen. Wer nicht in den Genuss des Profi-Systems Telekurs iD kommt, findet Konsensusschätzungen u.a. auch auf den Sites von Yahoo! Finance (Bsp. Analysten-Schätzungen zu Google) oder MarketWatch (Bsp. Analysten-Schätzungen zu Yahoo!).

Verfasst von Hans Fischer um 11:31

13.11.2007

Neues von den Supercomputern

Das weltweite Ranking der Supercomputer wird in der halbjährlichen TOP500 List of World’s Fastest Supercomputers repräsentiert. In der neuesten Ausgabe steht erneut das BlueGene/L System von IBM und Partnern an der Spitze. Das mit einer beachtlichen Leistungssteigerung von 280.6 auf aktuell 478.2 TFlop/s (478,2 Billionen Rechenschritten pro Sekunde).

Rang 2 gehört JUGENE des Forschungszentrums Jülich in Deutschland. Laut der Welt ("Deutschland erreicht Platz 2 bei Supercomputern") war Europa im Supercomputing noch nie so gut platziert.

Verfasst von Hans Fischer um 08:39

12.11.2007

Reminder: Intranet 2.0 Forum

(Posting vom 22. Oktober)

Am 7. Dezember findet im Marriott Zürich das Intranet 2.0 FORUM statt. Unter anderem wird Rolotec-Kollege Markus Häni über "Die Rolle des Intranet Leiters: Vom Webmaster zum moderierenden Wissensmanager" referieren. Thematisch wird das Forum wie folgt umrissen:

"(...) In der Diskussion um die Potentiale von „Hype-Themen“ wie Intranet 2.0 kommen die entscheidenden Erfolgsfaktoren oft zu kurz. Hier setzt das Intranet 2.0 FORUM an. Es zeigt erforderliche Grundlagen und innovative Beispiele aus der Praxis zu folgenden Fragen: Wie ist eine erfolgsversprechende Herangehensweise an Intranet 2.0? Welche Rolle spielen Unternehmenskultur, Hierarchien und Mitarbeiter? Wie kann das Unternehmen vom freien Wissenfluss profitieren? Welche technologischen Potentiale können ohne komplette Neugestaltung der Intranet-Plattformen erschlossen werden? Wie verändert Social Media bestehende Strukturen und Hierarchien? Wie wird die Intranet Governance beeinflusst? Welche Erfahrungen haben andere Unternehmen bereits gemacht?"

intranet_forum.bmp

Verfasst von Hans Fischer um 14:22

Wichtige Trends in Wissensmanagement

Im Positionspapier "Wichtige Trends im Wissensmanagement 2007 bis 2011" fasst das BITKOM zusammen:


Trend 1: Transformation zum Unternehmen 2.0 - Die Transformation zum „Unternehmen 2.0“, unterstützt durch eine partizipative Unternehmenskultur sowie durch Web-2.0-Lösungen und serviceorientierte IT-Architekturen, wird immer mehr als firmenstrategische Aufgabe gesehen.

Trend 2: Innovationsmanagement wird zur Standortfrage - Erfolgreiches Innovationsmanagement wird zur Standortfrage, deren Wissensmanagement-Aspekte die Politik aktiv aufgreift.

Trend 3: Wissensmanagement unterstützt Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels - Die allmählich sichtbar werdenden Effekte des demografischen Wandels lösen eine neue Welle von Wissenstransfer-Initiativen in Unternehmen und Organisationen aus – es muss aber noch deutlich mehr passieren.

Trend 4: Wissensmanagement bringt Green Computing voran - Web 2.0 und absehbare Tendenzen zu einem 3-D-Internet lassen die Menge an gespeicherter Information und den Bedarf an Rechenleistung weiter stark anwachsen. Zur Begrenzung unerwünschter Folgen nehmen Gegenstrategien an Bedeutung zu.

Trend 5: Wissensmanagement leistet zunehmenden Beitrag zur Lösung globaler Probleme - Experten und Teams werden in global verteilten Expertennetzwerken Vorschläge zur Lösung globaler Probleme wie zum Beispiel Ernährung, Gesellschaftsformen, Klima, Energieverbrauch und Umweltbelastung erarbeiten und mithilfe von transnationalen Einrichtungen und Nicht-Regierungs-Organisationen umsetzen.

Trend 6: Aktuell einsetzende Integration von Echtzeitkommunikation, Telefonie und Kollaboration wird Wissensarbeitsplätze nachhaltig verbessern - Wissensarbeiter werden stärker synchron kommunizieren und dafür Telefonie und Instant Messaging als Medien nutzen, die zukünftig in die Informationstechnik und Anwendungslandschaft voll integriert sein werden.

Trend 7: Serviceorientierte Architekturen (SOA) geben dem Wandel zur vorgangs- und aufgabenorientierten Arbeitsweise bei Wissensarbeit starke Impulse - Auf der Basis von SOA werden zukünftige Informationssysteme mittels deklarativer Prozessmodellierung eine flexible vorgangs- und aufgabenorientierte Wissensarbeit unterstützen und schrittweise die bisherige Orientierung an Dokumenten und Tools verdrängen.

Trend 8: Neue Suchtechniken erobern die Unternehmen - Metadaten, Social Tagging und semantische Verfahren werden die Qualität von Suchergebnissen nochmals deutlich erhöhen.

Trend 9: Lebenslanges Lernen findet zunehmend dezentral in sozialen Netzen und selbstorganisiert statt - E-Learning Angebote werden zunehmend mit informellen Web-2.0-Diensten integriert werden, und Lernmaterialien werden vermehrt durch die Nutzer selbst in “Social Learning Networks“ entstehe

Trend 10: Orientierungsrahmen für Wissensmanagement-Projekte erhöhen deren Zielorientierung und erleichtern ihren Erfolg - Neue, umfassende Strategie- und Steuerungs-Instrumente inklusive einer Prozess-Systematik für Wissensmanagement-Aktivitäten werden vermehrt als Orientierungsrahmen für Wissensmanagement-Projekte herangezogen werden. Dadurch erleichtern sie Planung und Controlling bei der Einführung von Wissensmanagement in Organisationen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:47

09.11.2007

Window Dressing & ETFs

Spiegel Online schreibt im Artikel "Das Versteckspiel der Geldprofis" über Window Dressing:

"(...) Für viele Anlagestrategen bedeutet es nichts weniger als die Absicherung ihres Jobs, wenn sie kurz vor dem Bilanzstichtag Mitte Dezember noch einige Titel mit überdurchschnittlicher Performance aufnehmen und die Nieten noch rasch über Bord werfen."
Da sich Window Dressing u.a. auch auf die Transaktionskosten auswirkt, schreibt Spiegel Online weiter:
"(...) Anleger, die sich auf das berüchtigte Portfolio-Versteckspiel gar nicht erst einlassen wollen, sollten eher Indexfonds - zum Beispiel in der Form von Exchange Traded Funds (ETFs) - kaufen. Diese bilden stur den jeweiligen Index ab, sind deutlich günstiger zu haben und schlagen in der Performance obendrein noch die meisten aktiv gemanagten Fonds."
Kaufempfehlungen geben wir keine ab. Falls aber ETF Indexfonds gewählt werden, besteht eine passabel grosse Chance, dass diese durch Rolotec-Software berechnet werden. Yeah.

Verfasst von Hans Fischer um 17:10

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit der künstlichen Bier-Wampe für £29.95 bei firebox.com.

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(Bildquelle: firebox.com)

Verfasst von Hans Fischer um 16:26

iPhone in Deutschland - und nicht in der Schweiz

Im nördlichen Nachbarland hat die Warterei aufs iPhone, dem nächsten potenziellen Kult-Gadget aus dem Hause Apple, seit heute Freitag ein Ende. Nicht so in der Schweiz. Computerworld Online schreibt dazu:

"(...) Swisscom-Sprecher Carsten Roetz sagte gegenüber PCtipp, der Ball liege bei Apple. Die Swisscom sei zwar interessiert, entschieden sei aber noch nichts. Er wollte sich auch nicht dazu äussern, ob Verhandlungen mit Apple stattfinden. Orange gibt sich etwas offener: «Es finden Verhandlungen auf Gruppenebene, also zwischen der Orange-Gruppe respektive France Telecom und Apple zur Einführung des Iphones in der Schweiz statt», bestätigte Sprecherin Marie-Claude Debons. Sunrise hält den 9. November als Einführungstag in der Schweiz für nicht realistisch. Mediensprecher Konrad Stokar sprach von Verzögerungen. Sunrise sei weiter interessiert und es habe Kontakt zu Apple gegeben."

Verfasst von Hans Fischer um 08:50

08.11.2007

Was sind Blogs, Social Bookmarks & Co.?

Hier eine Video-Erklärung einiger Begriffe. Weiterführende Informationen finden sich unter anderem im Wiki zum Thema.


(Videoquelle: sevenload)

Verfasst von Hans Fischer um 15:22

"Kollektives Wissen verkümmert"

Manager Magazin Online spricht im Artikel "Kollektives Wissen verkümmert" ein Problem der Kombination von Wissensmanagement und Web 2.0 Anwendungen (s. auch Wissensmanagement 2.0) an:

"(...) In vielen Unternehmen wird bereits mit Web-2.0-Instrumenten wie Blogs, Wikis oder Social Bookmarking experimentiert. Da auf eine unternehmensweite und von der Geschäftsführung gesteuerte Verbreitung dieser Technologien verzichtet wird, bleibt das kollektive Wissen jedoch weitgehend ungenutzt."
Siehe auch Fachartikel "Wissensgesellschaft 2.0 - mitmachen oder verlieren".

Verfasst von Hans Fischer um 13:17

07.11.2007

"Web 2.0 in der Schweiz"

Persoenlich.com schreibt über eine Web 2.0-Studie über die Nutzung entsprechender Prinzipien und Anwendungen in Schweizer Unternehmen ("Web 2.0 in der Schweiz - Wie Unternehmen Online-Anwendungen nutzen") und hält u.a. fest:

"(...) Knapp die Hälfte der Deutschschweizer Unternehmen, Verwaltungen und NGOs verfolgt Web-Inhalte ganz gezielt. Davon sind zwei Drittel täglich auf der Suche. 60 Prozent recherchieren intern mit Suchmaschinen, RSS-Abos oder spezieller Software. Bei den externen Monitoring-Lösungen stehen die klassischen Medienbeobachter mit 28 Prozent klar im Vordergrund. Wer Online-Monitoring betreibt, setzt eher Elemente des Web 2.0 für die eigene Arbeit ein. Dabei spielen Grösse oder Typ der Organisation kaum eine Rolle."
Interessiert an detaillierten Informationen und praktischen Anwendungesbeispielen? Kontakt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:27

Zweiteindruck am Finance Forum

... deckt sich mit dem Ersteindruck am Finance Forum.

Verfasst von Hans Fischer um 10:20

06.11.2007

Ersteindruck am Finance Forum

Viele Menschen, warm, Sales-Spezialisten hunting begegnen Referatsbesuchern, bunte Werbekugelschreiber, geschüttelte Hände, Small Talk, Diskussionen, Executive Search(er) - und mitten drin natürlich der Rolotec-Stand (Nr. 25) - ohne Werbekugelschreiber, dafür mit kompetenten Lösungen. Finance Forum as usual. Hasta luego.

Verfasst von Hans Fischer um 11:19

05.11.2007

Wir sehen uns am Finance Forum ...

... falls Sie am Dienstag oder Mittwoch an der diesjährigen Austragung im Kongresshaus in Zürich dabei sein werden. Wir sind da und freuen uns auf interessante Gespräche über massgeschneiderte Börseninformationssysteme, ökonomisch sinnvolles Wissensmanagement (hey, das gibt es wirklich), individuelle Softwarelösungen, den Einsatz von Web 2.0-Anwendungen wie Wikis oder über was auch immer. Sie finden uns wie gewohnt am Stand 25 in der oberen Etage.

ff.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 09:25

02.11.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem Nudelsuppen-Kragen; gesehen auf Calver's Site.

unnuetz.png
(Bildquelle: Calver's Site)

Verfasst von Hans Fischer um 15:05 | Kommentare (2)

01.11.2007

Tipps für die Suche mit Google

Wer Tipps für den täglichen Umgang mit Google sucht, findet diese bei Welt Online im Artikel "Die besten Suchbefehle bei Google". Die Tipps sind wirklich nützlich.

Wer sich für Enterprise Suche und semantische Suchtechnologien im Kontext mit Wissensmanagement interessiert - was eigentlich alle Unternehmensverantwortliche tun sollten - erhält nützliche Informationen und Tipps im Gespräch.

Verfasst von Hans Fischer um 10:57

Aus dem Leben eines Internet-Erfinders

Was wäre ohne Internet - man mag gar nicht erst daran denken. Einer der Erfinder war Vint Cerf. Spiegel Online porträtiert ihn im Artikel "Internet-Erfinder predigt für Google das Weltraum-Web".

S. auch "Die Geschichte des Internet"

Verfasst von Hans Fischer um 09:36