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01.10.2007

Web 3.0 - (sicherlich kein) Ende der Suche

Letzte Woche titelte die wiwo.de zur Web 3.0-Thematik: "Internet der Zukunft verheisst Ende der Suche". Das ist Quatsch (obwohl der Artikel an sich äusserst spannend und empfehlenswert ist). Das im Artikel beschriebene Internet der Zukunft löst die Suche nicht ab, die Suche wird lediglich automatisiert und dank semantischer Funktionalität bezüglich Resultaten sowie Kontextanreicherung sehr viel präziser. Für eine Fachpublikation haben wir in diesem Zusammenhang u.a. geschrieben:

"(...) Im Zuge der semantischen Entwicklungen treten Suchmaschinen auf den Plan, die im Hintergrund nicht bloss nach Übereinstimmungen von Suchwörtern mit indexierten Webseiten-Inhalten fahnden, sondern gleichzeitig die Bedeutung der gestellten Suchanfragen analysieren. Dies mit dem Ziel, dass im Kontext passende, multimediale Inhalte aus dem Internet angezeigt werden, auch wenn die erwähnten Suchbegriffe darin nicht vorkommen. Dazu wird ein wenig künstliche Intelligenz beigemischt, indem durch die permanente Analyse der Suchanfragen und die Reaktion auf die Suchtreffer (Lesezeit, Klick von weiteren Links, etc.) das Interessenprofil der einzelnen User immer klarer wird. Entsprechend werden die Suchresultate immer besser auf die Persönlichkeiten abgestimmt. In letzter Konsequenz sammeln Suchroboter selbständig passende Inhalte, gewichten sie nach Aktualität und Bedeutung, stellen sie zu einer Newsshow zusammen und lassen sie von virtuellen Moderatoren, die nach eigenem Gusto gestaltet werden können, zur individuell gewünschten Tageszeit vortragen."

Verfasst von Hans Fischer um 01.10.07 09:25