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29.10.2007

"Crash 2.0" ...

... titelt Die Zeit und schreibt u.a.:

"Vielleicht sollte man statt von Web 2.0 von Techbubble 2.0 sprechen. Niemand weiß, wohin die Reise geht, wie gut es um die Aussichten auf Erfolg und Gewinn steht. Aber alle wollen dabei sein. Die bitteren Lehren der Vergangenheit sind vergessen, wie weggeblasen die Erinnerung ans unsanfte Erwachen, als die Internetblase vor gerade sechs Jahren platzte."
Den im Zeit-Artikel zitierten Autor Andrew Keen haben wir auch schon erwähnt (s. "Web 2.0: Diktatur der Idioten"). Keen braucht markige Worte und bleibt doch bloss Populist. Denn eines ist beim Web 2.0 genauso klar wie damals vor 6 Jahren: Wenn eine Blase platzt, dann eine Kapitalblase. Die inhaltlichen, gesellschaftlichen und technologischen Grundlagen überlegen nahezu unbeschadet.

Verfasst von Hans Fischer um 29.10.07 10:55