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07.09.2007

Wissensmanagement: Fall und Wiederaufstieg

"Wiedergeburt eines Sorgenkinds" titelte der Bund gestern über eine Sonderseite, schrieb über den steilen Aufstieg, den famosen Fall und das aktuelle Revival von Wissensmanagement und hielt u.a.: fest:

"(...) Verlassen erfahrene Mitarbeiter den Betrieb, droht wertvolles Expertenwissen verloren zu gehen. «Wie fatal das sein kann, sah man anhand der Frühpensionierungswelle Ende der Neunzigerjahren», sagt Berater Thomas Auer. Damals hätten manche Firmen jene Wissensträger, die sie in den Ruhestand geschickt hatten, bald wieder zurückholen müssen – als Berater zu deutlich teureren Konditionen."
Die Bund-Redaktion fokussiert ziemlich stark auf humanes Wissensmanagement, direkter Wissenstransfer zwischen Menschen ohne technische Schnittstellen. Wie der Text "Sonst beginnen wir immer bei null" zeigt, setzt insbesondere die Post auf diese Ausprägung von Wissensmanagement.

Unseres Erachtens muss ein - zum Unternehmen passender - Mittelweg zwischen Personen- und Technikkreislauf (s. Abbildung unten) gefunden werden. Denn was nützen die besten Kaffeepausengespräche mit fantastischem Wissensaustausch, wenn das Wissen nicht kodifiziert wird und nach dem Abgang der beteiligten Personen für die Organisation verloren ist? Nichts. Es gibt fantastische, praxiserprobte Mittelwege.

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Verfasst von Hans Fischer um 07.09.07 10:34