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05.09.2007

Jetzt selber testen: Suche der Zukunft

Semantische Suche* wird oft diskutiert und trotzdem bleibt der Begriff diffus. Ein konkretes Beispiel soll etwas Klarheit bringen.

Gibt man die Frage "Ist Rudern gesünder als Joggen?" bei Google ein, tauchen auf der Resultatseite über 900 Treffer auf, welche die entsprechenden Begriffe enthalten.

Der selbe Satz bei der Suchmaschine hakia eingegeben, bringt eine deutlich andere Qualität der Treffer-Seite. Warum? Weil das maschinelle Verständnis des Fragekonzepts für die Resultatausgabe verantwortlich ist und nicht "bloss" die Überstimmung von Schlüsselbegriffen in Text und Index. Die semantische Maschine kommt automatisch auf andere, stimmige Kombinationen wie "Treppensteigen sei gesünder als Aufzug fahren". Weil Google das Konzept der Frage nicht versteht, können keine solche Erweiterungen angezeigt werden.

Google is king oder queen oder was auch immer - keine Frage. Aber sicherlich werden die Quasi-Monopolisten in Sachen intelligente Suche noch viel investieren müssen.

*Siehe auch: "Google streitet mit Berners-Lee über semantische Suche" (ZDNet.de) und "Wie funktionieren Suchmaschinen?" (klassische).

Verfasst von Hans Fischer um 05.09.07 09:42