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21.09.2007

Blog-Sendepause

... bis am 1. Oktober. Carpe diem (trotzdem).

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Verfasst von Hans Fischer um 17:20

"Die Finanzbranche entdeckt das Web 2.0"

... schreibt YEALD - die interaktive Finanzzeitung und verweist im Artikel auf drei Finanzwebsites mit Web 2.0-Charakter. Es sind dies:

Weitere Roloblog-Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:04

20.09.2007

Bubble-Gebrabbel 2.0

"140 Start-ups in zwei Tagen" titelt heise online den Artikel über die TechCrunch40 Conference 2007. Wortwahl, Inhalt und angesprochene Üppigkeit lassen unweigerlich Erinnerungen an die gute alte Zeit vor dem Platzen der Internetblase (Version 1.0) aufkommen:

"(...) Auf der "TechCrunch40", die am Dienstag zu Ende ging, kam es zu einem Massenauflauf an Silicon-Valley-Neugründungen. Neben insgesamt 40 offiziell präsentierenden Firmen, die vor allem aus dem Web-2.0-Umfeld kamen, buhlten 100 weitere Jungfirmen um Aufmerksamkeit."
Falls neuerdings eine Blase platzen sollte (Version 2.0), dann würden wiederum übertriebene Unternehmensbewertungen schwer bestraft. Die Essenz von Web 2.0 würde, wie damals die Essenz des Internets, aber locker überleben.

Verfasst von Hans Fischer um 09:55

19.09.2007

"Das Web als kollektives Gedächtnis"

A Min Tjoa gibt im Interview mit dem Standart ("Das Web als kollektive Gedächtnis") Auskunft über die Anforderungen an die Informatik und die Informationslösungen der Zukunft und erwähnt dabei unter anderem:

"(...) Durch Informationstechnologie wurde aber der Wissenstransfer verstärkt. Viele Menschen glauben immer noch, dass Informatik studieren nur Programmieren oder Software entwickeln heißt. Kein Mensch, der das nicht will, sollte je Informatik studieren. Er sollte sich aber auch mit dem besprochenen Wissenstransfer beschäftigen."
Und der Zusammenhang mit dem Titel? Laut A Min Tjoa sammelt jeder User im Laufe seines Internet-Lebens eine Unmenge an Daten. Wenn dieses Datenmaterial nie gelöscht werde (was meistens der Fall ist), dann sei unser Leben minutiös nachgezeichnet und das Web werde zum kollektiven Gedächtnis. Für die Zukunft gehe es darum, passende Teile im jeweiligen Kontext wiederzufinden und als Wissensgrundlage an Interessierte zu transferieren. ... Und wir betreten das grosse, weite, spannende und zukunftsträchtige Feld des Wissensmanagements.

Verfasst von Hans Fischer um 09:01

17.09.2007

"Web 2.0 + Firma = Enterprise 2.0"

ZDNet.de titelt "IDC und die Zukunft der IT-Industrie: Web 2.0 + Firma = Enterprise 2.0" und schreibt, dass die Wortschöpfung "Enterprise 2.0" jüngst von IDC kreiert worden sei. Zwei Fehler: Richtig(er) müsste es heissen: "Web 2.0 + Unternehmen* = Enterprise 2.0" und zweitens wurde der Begriff nicht von IDC sondern von Andrew McAfee, Harvard Business School, im Zusammenhang mit der "Spring 2006 MIT Sloan Management Review" eingeführt. Diesen Spitzfindigkeiten zum Trotz, ist der Artikel aber sehr informativ und vielseitig. Im Kern steht die Aussage:

"(...) Demnach soll eine "neue Generation von ICT-Lösungen", die sich durch Konvergenz sowie offene und kollaborative Web 2.0–Umgebungen auszeichne, wie beispielsweise Blogs, RSS, Mashups und Wikis neue Geschäftsmodelle vorantreiben, Wertschöpfungsketten restrukturieren, existierende Grenzen aufbrechen und die Fähigkeit von Unternehmen revolutionieren, innovativ zu agieren und neue Werte hervorzubringen."
*Dass Firma bloss umgangssprachlich Unternehmen bedeutet, sollte auf Redaktion eigentlich bekannt sein.

Verfasst von Hans Fischer um 16:41

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 08:17

14.09.2007

"IT-Chefs müssen Wikis umarmen"

... schreibt die Computer Zeitung und fügt an:

"(...) Web-2.0-Anwendungen stellen nach Ansicht von IDC die nächste Welle von IT-Basisapplikationen für die Unternehmen dar. Daher dürften sich die IT-Organisationen dem Thema nicht länger verschließen. Sie sollten es vielmehr aktiv angehen – und am besten selbst mit deren Einsatz beginnen."
Unsere Worte.

Im Artikel ("Enterprise 2.0: IT-Chefs müssen Wikis umarmen") werden auch Hinderungsgründe für die Umsetzung genannt.

Verfasst von Hans Fischer um 14:36

Die heissesten Websites 2007

Zum 3. Mal publiziert die Nielsen-Tochter Adweek die “Digital Hot List 2007“ mit den (angeblich) aktuell besten Websites. Es sind dies:

Notabene: Alle erwähnten Sites setzen auf User-Interaktion und damit auf Web 2.0-Adaption.

Verfasst von Hans Fischer um 09:18

13.09.2007

Handy-Zeitgeschichte in Bildern

"Vom Knochen zum iPhone" titelt Manager Magazin Online und lädt ein zur Bilderstrecke durch 20 Jahre GSM.

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(Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 16:31

Wissensmanagement wird erwachsen ...

... meinen die Forscher von DB Research (s. "Nur integriertes Wissensmanagement ist nachhaltig!") laut Silicon.de. Man soll sich nicht selber loben, aber DB Research zieht denselben Schluss, wie er im Roloblog oder in einigen Fachartikeln desöfteren schon zu lesen war:

"(...) Die Analysten bei DB Research rieten andererseits dazu, die Systeme, die für die regulären Arbeitsabläufe genutzt werden, zu integrieren. Dabei seien auch Ansätze wie Weblogs, Wikis, Social Networks und Tagging denkbar. Sie böten gute Potenziale, um vergleichsweise einfach und zielgerichtet Wissensmanagement-Maßnahmen zu unterstützen. Und sie haben noch eine gute Nachricht für den Markt: Knowledge Management habe sich von Anfang der 90er Jahre bis heute endlich auf das "Plateau der Produktivität" in Richtung zur Reife hin bewegt."
Wer noch keine geeignete Massnahmen in den eigenen Organisationen getroffen hat, sollte sich nun dazu überwinden. Mittel- bis langfristig geht es schlicht nicht ohne Informations- und Wissensmanagement.

Verfasst von Hans Fischer um 14:25

12.09.2007

Neues von der Finanzplatz-Holding

... und damit über den Zusammenschluss der Rolotec-Mehrheitsaktionärin Telekurs Group mit der SWX Group und der SIS Group. Im heutigen Pressecommuniqué (PDF, 53 KB) steht unter anderem:

"(...) Die Eigentümer der SWX Group, SIS Group und der Telekurs Group haben den Zusammenschluss der drei Unternehmen einstimmig gutgeheissen. (...) Durch den Zusammenschluss sollen die Effizienz und Innovationskraft gesteigert und die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes gestärkt werden. (...)

Die neue Struktur wird vorbehältlich der Genehmigung der Transaktion durch die Wettbewerbsbehörden Anfang 2008 etabliert. Die neue Gesellschaft wird unter dem Namen «Swiss Financial Market Services» auftreten."

Verfasst von Hans Fischer um 13:30

Die persönliche, tägliche News-Show (kommt)

Unter "The Future of Spy Tools, Spidey Suits and Batman Toys" zeigt Wired 10 Bild-Legenden mit Zukunftsanwendungen. Die erste ist kein Spionage-Gadget, aber eine Anwendung, die auf Wissensmanagement basiert. Kurz zusammengefasst und übersetzt:

Die Suchmaschine der Zukunft findet individuell passende News, Bilder, Podcats und Blogs, stellt diese automatisch zu einer Nachrichtenshow zusammen und lässt sie von einem nach persönlichem Gusto gestalteten, virtuellen Moderator (s. Avatar) zum individuell gewählten Zeitpunkt präsentieren.
Harte Aussichten für unflexible Medien-Unternehmen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:07

10.09.2007

"Semantik füllt Wissenslücken"

... titelt die Computer Zeitung einen Artikel über die Fachkonferenz Triple I und erhärtet Ansichten, die auch in der Blogkategorie "Knowledge Management" und im "Wissens-Wiki" vertreten sind. Optimierte Wissensarbeit wird wie folgt beschrieben:

"(...) Dabei erkennt die Softwarelösung aufgrund der Aktivitäten eines Mitarbeiters, woran dieser gerade arbeitet, und stellt ergänzende Informationen bereit – noch bevor diese angefordert werden."
Genauso wird muss das in Zukunft ablaufen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:34

Wiki zu Web 2.0 und Wissensmanagement

Das WM 2.0-Wiki steht nun auch allen interessierten Autorinnen und Autoren offen. Neue Artikel können erfasst, bestehende ergänzt oder geändert werden. Ganz nach Lust und Laune, ganz nach den Grundsätzen von Web 2.0. Einfach einen Benutzeraccount eröffnen und los. Wiki-Beiträge verfassen ist übrigens nicht schwierig. Wer Fragen hat, kann diese gerne direkt stellen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:13

07.09.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit der USB-Lautsprecher-Krawatte; gesehen beim Rare Mono Shop für 2980 Yen (CHF 31.-).

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(Bildquelle: Rare Mono Shop)

Verfasst von Hans Fischer um 15:15

Wissensmanagement: Fall und Wiederaufstieg

"Wiedergeburt eines Sorgenkinds" titelte der Bund gestern über eine Sonderseite, schrieb über den steilen Aufstieg, den famosen Fall und das aktuelle Revival von Wissensmanagement und hielt u.a.: fest:

"(...) Verlassen erfahrene Mitarbeiter den Betrieb, droht wertvolles Expertenwissen verloren zu gehen. «Wie fatal das sein kann, sah man anhand der Frühpensionierungswelle Ende der Neunzigerjahren», sagt Berater Thomas Auer. Damals hätten manche Firmen jene Wissensträger, die sie in den Ruhestand geschickt hatten, bald wieder zurückholen müssen – als Berater zu deutlich teureren Konditionen."
Die Bund-Redaktion fokussiert ziemlich stark auf humanes Wissensmanagement, direkter Wissenstransfer zwischen Menschen ohne technische Schnittstellen. Wie der Text "Sonst beginnen wir immer bei null" zeigt, setzt insbesondere die Post auf diese Ausprägung von Wissensmanagement.

Unseres Erachtens muss ein - zum Unternehmen passender - Mittelweg zwischen Personen- und Technikkreislauf (s. Abbildung unten) gefunden werden. Denn was nützen die besten Kaffeepausengespräche mit fantastischem Wissensaustausch, wenn das Wissen nicht kodifiziert wird und nach dem Abgang der beteiligten Personen für die Organisation verloren ist? Nichts. Es gibt fantastische, praxiserprobte Mittelwege.

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Verfasst von Hans Fischer um 10:34

"Laptops sind bald überflüssig" ...

... titelt Die Welt und lässt Phil McKinney, Technikchef der PC-Sparte von Hewlett-Packard, unter anderem dazu sagen:

"(...) In fünf bis zehn Jahren wird es in immer mehr Konzernen ein Modell geben, das wir „Thin Client“ nennen, also schlanker Kunde. Dabei haben die Mitarbeiter keine eigenen Computer mehr am Arbeitsplatz stehen, sondern speichern ihre Dateien in einem zentralen Datenraum. Auf dem Schreibtisch gibt es dann nur noch einen Bildschirm, eine Tastatur und eine Station, in die ich zum Beispiel meinen Taschencomputer stecken kann."

Verfasst von Hans Fischer um 09:46

05.09.2007

Jetzt selber testen: Suche der Zukunft

Semantische Suche* wird oft diskutiert und trotzdem bleibt der Begriff diffus. Ein konkretes Beispiel soll etwas Klarheit bringen.

Gibt man die Frage "Ist Rudern gesünder als Joggen?" bei Google ein, tauchen auf der Resultatseite über 900 Treffer auf, welche die entsprechenden Begriffe enthalten.

Der selbe Satz bei der Suchmaschine hakia eingegeben, bringt eine deutlich andere Qualität der Treffer-Seite. Warum? Weil das maschinelle Verständnis des Fragekonzepts für die Resultatausgabe verantwortlich ist und nicht "bloss" die Überstimmung von Schlüsselbegriffen in Text und Index. Die semantische Maschine kommt automatisch auf andere, stimmige Kombinationen wie "Treppensteigen sei gesünder als Aufzug fahren". Weil Google das Konzept der Frage nicht versteht, können keine solche Erweiterungen angezeigt werden.

Google is king oder queen oder was auch immer - keine Frage. Aber sicherlich werden die Quasi-Monopolisten in Sachen intelligente Suche noch viel investieren müssen.

*Siehe auch: "Google streitet mit Berners-Lee über semantische Suche" (ZDNet.de) und "Wie funktionieren Suchmaschinen?" (klassische).

Verfasst von Hans Fischer um 09:42

Aus dem Magazin Facts wird ....

... wohl eine News-Aggregationssite.

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(Bildquelle: Beta-Site)

Soweit bekannt, hat Yoda's Blog die noch nicht offizielle Neulancierung entdeckt und publik gemacht.

Update vom 7. September: Nun ist die Site offiziell lanciert (s. persoenlich.com - Facts 2.0 ist online)

Verfasst von Hans Fischer um 08:07

04.09.2007

Web 2.0: Darauf pfeifen oder darauf bauen?

Web 2.0 polarisiert. CIO titelt heute "Ohne Web 2.0 geht gar nichts mehr" und Pressetext stellt dem "Europas Unternehmen pfeifen auf Web 2.0" gegenüber.

CIO nimmt in seinem Text den Hype Cycle- und Trend-Report von Gartner auf, den wir im gleichnamigen Beitrag erwähnt hatten. Und das "Pfeifen auf Web 2.0" muss laut Pressetext auch stark relativiert werden:

"(...) Laut dem Experten befänden sich die meisten Unternehmen derzeit in einer Evaluationsphase. Die Ergebnisse des Surveys zeigen aber auch, dass sich ein Großteil der Unternehmen für den Unternehmenserfolg der immer wichtiger werdenden Web-2.0-Bedeutsamkeit bewusst ist. "Viele Unternehmen sind noch längst nicht soweit, Web 2.0 einzuführen. Dies hängt ganz wesentlich von dem Willen und der Offenheit ab."
Alles bloss eine Frage der Zeit also. Auf Zeitfragen sind wir nicht spezialisiert, auf Fachfragen aber durchaus - stellen Sie sie.

Verfasst von Hans Fischer um 09:14 | Kommentare (2)

03.09.2007

Finanzunternehmen und Web 2.0

Auf Wunsch werden die bisherigen Beiträge über Finanzunternehmen und Web 2.0 aufgelistet:

Hier finden sich sämtliche Beiträge über Web 2.0.

Verfasst von Hans Fischer um 14:32

Religon und Spiritualität in Second Life

Spiegel Online erläutert im Artikel "Lasset die Cyborgs zu mir kommen!" einen interessanten Aspekt: Die virtuelle Parallelwelt und die Religion, respektive Spiritualität. Rezitiert wird die Studie des Jesuitenpaters Antonio Spadora über Fluch und Segen der virtuellen Parallelwelt.

In einem früheren Beitrag ("Sponto geht in die Knie") hat sich Spiegel Online bereits der Thematik gewidmet:

"(...) Es gibt fast alles in "Second Life" (SL) - sogar Religion. Mit einer Gruppe von Forscherinnen hat Sponto sich auf den Weg gemacht, um die Spiritualität im zweiten Leben zu entdecken - und traf Buddhisten und Hochzeitsplaner, amerikanische Moscheebesucher und deutsche Juden."
Ps. Andere Cyborg-Aspekte haben wir im Fachartikel "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert" und im Posting "Bang - und die Cyborgs rücken näher" beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 13:55