« Juli 2007 | Hauptseite | September 2007 »

31.08.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

whitebun.jpgHeute mit dem "Good Night Granny Service", gefunden bei Halfbakery, der Site für unausgegorene Erfindungen und Ideen. Das Konzept: Die Grosis würden halbstundenweise gemietet und sängen Gross und Klein in den Schlaf. Über Schweizer Good Night Granny Service-Pläne ist bis dato nichts bekannt.

(Bildquelle: Granny Sez)

Verfasst von Hans Fischer um 15:28

"Web 3.0 – die Dimension der Zukunft"

Robert Tolksdorf, Professor für Informatik an der Freien Universität Berlin, führt im Artikel "Web 3.0 - die Dimension der Zukunft" für den Tagesspiegel von der Begriffserklärung Web 2.0 über das semantische Web und Ontologien bis hin zum Begriff Web 3.0. Der Tagesspiegel-Artikel ist zu Beginn etwas gar wissenschaftlich gehalten, liest sich dann aber immer flüssiger und bietet schlussendlich einen guten Überblick der so wichtigen Thematik.

Verfasst von Hans Fischer um 11:19

Bewerbungs-Hürden zu Google & Co.

CNNMoney schreibt im Artikel "Want a job at Google? Try these brainteasers first" über die Fallgruben bei Bewerbungsgesprächen mit den angesagtesten Tech-Unternehmen. Eine beliebte Frage auf dem Weg zum Ingenieur in Googles Diensten lautete übrigens:

"You are shrunk to the height of a nickel* and your mass is proportionally reduced so as to maintain your original density. You are then thrown into an empty glass blender. The blades will start moving in 60 seconds. What do you do? "
*5-Cent-Münze

Verfasst von Hans Fischer um 09:11

30.08.2007

CIO.de lanciert Networking-Plattform

CIO.de hat sich mit Jubelmeldungen über Web 2.0 und Social Networking bisher nicht überschlagen. Doch nun ist die vornehme Zurückhaltung offenbar gewichen. Unter "CIO.de startet größte deutsche Networking-Plattform für IT-Entscheider" wird das CIO-Netzwerk angekündigt:

"(...) Das Kontakt-Management steht künftig im Mittelpunkt einer neuen Networking-Plattform auf CIO.de. Das Netzwerk setzt auf Web 2.0-Funktionen und basiert auf der bisherigen Profildatenbank des IT-Wirtschaftsmagazins. Mit mehr als 30.000 Einträgen ist die Plattform das größte Community-Angebot für IT-Entscheider im deutschsprachigen Raum. Hier erfahren Interessierte mehr über die IT-Verantwortlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz."
Auf den ersten Blick kann CIO-Netzwerk nie und nimmer mit Mitbewerbern wie LinkedIn oder XING mithalten. Je nach Perspektive ist der klare Fokus auf IT-Entscheider aber sicherlich ein Vorteil gegenüber den grossen Social-Networking-Gemischtwarenläden.

Verfasst von Hans Fischer um 15:59 | Kommentare (1)

Maschinen mit Bewusstsein (apropos Cyborgs)

Gestern erwähnten wir das Jahr 2020 als Zieldatum der "Japaner auf dem Weg zum neuen Internet" (was auch immer das sein wird). Heute titelt heise online "Futurologe rechnet ab 2020 mit Maschinen mit Bewusstsein" und schreibt:

"(...) Ian Pearson, Chef-Futurologe bei British Telecom, geht davon aus, dass die Konvergenz von Nano- und Biotechnik, Informatik und Kognitionswissenschaften spätestens im Jahr 2020 die ersten Prototypen von Maschinen mit Bewusstsein hervorbringen wird. Die würde laut Pearson – wahrscheinlich mittels evolutionärer Algorithmen – ihre ganz eigene Art von Intelligenz entwickeln, berichtet Technology Review in einem sechzehnseitigen Schwerpunkt zum Stand der Forschung in der Künstlichen Intelligenz."
Wer sich für die Thematik - in etwas weiterem Rahmen - interessiert, findet in den Beiträgen "Bang - und die Cyborgs rücken näher" oder "Wenn die Wissensgesellschaft zum Cyborg mutiert" weitere Anregungen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:39

29.08.2007

Japan auf dem Weg zum neuen Internet (?)

"Japaner forschen am Internet-Nachfolger", schreibt pressetext.schweiz heute. Obwohl es sich zweifelsohne um eine Schlagzeile von ungeheurer Tragweite handelt, bleibt der Text äusserst vage:

"(...) Japanische Forscher wollen eine neue Netzwerktechnologie entwickeln, um das Internet in seiner derzeitigen Form zu ersetzen. Damit soll vor allem den wachsenden Problemen mit Sicherheit und Qualität der Daten entgegen getreten werden.

(...) So ist angedacht, dass ein neues Netzwerk parallel zum heutigen WorldWideWeb laufen soll bzw. es sogar ersetzten kann. Zudem sehen sich die Forscher der Anforderung gegenüber, ein umweltschonendes Netzwerk zu entwerfen, das mit wenig Energie betrieben werden kann."

TMCnet ist ein wenig konkreter: Man erfährt, dass es sich um eine Absichtserklärung handelt. Bis Herbst 2008 soll die Forschungs- und Entwicklungsabteilung aufgebaut sein. Der Budgetrahmen wurde noch nicht festgelegt. Die japanischen Internet-Erneuerer schliessen Kooperationen mit anderen Nationen nicht aus.

Internet-Pionier Vint Cerf ist überzeugt, dass das bestehende Setting noch lange ausreichen wird. Anderer Meinung ist die Süddeutsche Zeitung. Im Artikel "Die Zukunft ist schnell - wenigstens das" schrieb sie über das Hochgeschwindigkeitsnetz "Internet 2". Mit den geplanten Forschungen der Japaner und der bereits laufenden Projekten - v.a. in den USA - ist "Internet 2" aber nicht zu verwechseln. Auch nicht mit dem semantischen Netz, am dem Internet-Vater Tim Berners-Lee forscht.

Eine Sammlung an weiteren Internet-Zukunftsaspekten findet sich im Posting "Ist das Internet schrottreif?".

Verfasst von Hans Fischer um 16:41

Dossier zur Finanzkrise

Die neueste Finanzkrise (hier die Vorgänger) ist omnipräsent. Wer nicht beruflich involviert ist, fragt sich über die Hintergründe, den aktuellen Stand und die möglichen Auswirkungen. wiwo.de hat ein Finanzkrisen-Spezial mit Artikeln, Blogs und Videos aufgeschaltet. Darin finden sich u.a. Artikel wie "Was die Lawine noch alles mitreisst" oder "Finanzkrise bereitet Volkswirten wenig Sorgen".

Verfasst von Hans Fischer um 09:30

28.08.2007

Weiterbildung mit Social Networking

"Social Networking etabliert sich in Geschäftswelt" titelt pressetext.austria und schreibt u.a.:

"(...) Dank neuer Plattformen, die den Nutzern ermöglichen sich beruflich auszutauschen, scheint Social Networking zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitslebens zu werden, wie das Wall Street Journal* berichtet. So versammeln sich mittlerweile rund 25.000 Ärzte im Online-Netzwerk Sermo.com, um mit Kollegen über medizinische Fragen zu diskutieren und Informationen über spezifische Fälle einzuholen."
Über Social Networking haben wir u.a. auch schon im Zusammenhang mit Börseninformation geschrieben.

Ein weiterer - immer wichtigerer - Aspekt ist die Weiterbildung, für die Social Networking eingesetzt werden kann. Life PR hat dazu im Artikel "Web 2.0 verlinkt Weiterbildung mit Wissensmanagement" ausgeführt:

"(...) Das Web 2.0 schafft Räume im Internet, die Menschen gern besuchen. Lernplattformen im Sinne von Web 2.0 verteilen nicht nur Materialien, wie das oft beim traditionellen E-Learning üblich ist. Stattdessen tauschen die User Informationen aus und lernen in Kooperation."
Weitere Informationen finden sich im Artikel oder auf Anfrage auch sehr gerne in unserem Erfahrungsschatz.

*"Social Networking Goes Professional", WSJ, 28.7.2007 (nur am Erscheinungstag kostenlos abrufbar)

Verfasst von Hans Fischer um 16:33

27.08.2007

Internet versus Fernsehen

ECIN schreibt im Artikel "Internet: das Medium der Zukunft" über Korrelationen der Leitmedien:

"(...) 19 Prozent der Nutzer verbringen täglich mindestens sechs Stunden mit Internetnutzung, neun Prozent verbringen so lange vor dem Fernseher. 66 Prozent sehen zwischen einer und vier Stunden pro Tag fern, 60 Prozent nutzen das Internet in diesem Umfang. (...) Das Internet werde zum ersten Unterhaltungsmedium, meint auch Saul Berman von IBM. Das Fernsehen nehme bei Nutzern zwischen 18 und 34 Jahren eine Position hinter Handy und PC ein. Dabei steigt die Nutzung von Online-Video und Social-Networking-Websites."

Verfasst von Hans Fischer um 10:03

24.08.2007

... und noch schnell: Spam-Radio

Spam ist Schrott. Aber dank Spamradio.com gewinnt die ganze Sache wieder an Attraktivität. Die Welt schreibt im Artikel "Internetradio liest Spam-Mails vor":

"(...) Während die blecherne Computerstimme nüchtern und distanziert von nigerianischen Geschäftsmännern, unglaublichen Verdienstmöglichkeiten und Dauererektionen brabbelt, dudelt im Hintergrund - ebenfalls automatisch generierte - Musik. "Wir ästhetisieren hier das, was eigentlich unter aller Sau ist", schreibt der Spamradio-Erfinder Ian Morrison."

Verfasst von Hans Fischer um 16:54

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit USB-Sticks. Sie sind ja ein Segen, aber so einer ...

(Videoquelle: Youtube)
Und nachfolgend die moralisch korrekte evolutionäre Grundlage: der gute alte Wackeldackel. Für Fans: Wackeldackel-Urlaubsfotos-Spezialseite.

wd.jpg
(Bildquelle: Opelparty)

Verfasst von Hans Fischer um 14:56

In eigener Sache: Job-Angebote

Derzeit bieten wir die Chance auf Anstellungen als Assistentin der Geschäftsführung/Verkauf (2 Teilzeitstellen im Job-Sharing) und als Software-Ingenieur. Demnächst wird zudem die Stelle eines Software-Ingenieurs mit Spezialität Wissensmanagement/Search Engines ausgeschrieben. Dranbleiben, bewerben, gewinnen, profitieren.

Verfasst von Hans Fischer um 11:07

23.08.2007

SWX-Börsentafel-Einweihungsparty

Gestern Abend fand die offizielle Einweihung der neuen elektronischen Börsentafel der SWX Swiss Exchange (s. Beitrag "Rolotec realisiert die neue SWX-Börsentafel") statt. Einige Eindrücke:

swx1_s.jpg
swx2_s.jpg
swx5.jpg
swx6.jpg
swx3_s.jpg
swx4_s.jpg
(Fotos: DeLucaMarketing)

Verfasst von Hans Fischer um 10:37

22.08.2007

Rolotec realisiert die neue SWX-Börsentafel

SWX-007014.jpg
(Bildquelle: SWX Swiss Exchange)

Die SWX Swiss Exchange informiert heute in einer Medienmitteilung über die neue - über 5 Meter lange - elektronische Börsentafel am Sitz in Zürich:

"Die SWX Swiss Exchange hat Mitte August 2007 eine neue elektronische Börsentafel in Betrieb genommen. Diese präsentiert sich in aufgefrischtem Layout und verfügt über neue Funktionen.

Die elektronische Börsentafel im SWX-Gebäude an der Selnaustrasse in Zürich zeigt standardmässig die Werte von SPI, SMI und SLI beziehungsweise von Indizes verschiedener Börsen auf der ganzen Welt an. Zusätzliche Finanzinformationen wie News, Charts etc. sind ebenfalls ersichtlich und werden neu vom führenden Schweizer Finanzinformationsanbieter Telekurs Financial geliefert.

Da die elektronische Börsentafel von den Medien häufig als Bildsujet verwendet wird, stehen auf www.swx.com (unter «Informationen») aktuelle Fotos zum Download zur Verfügung.

Die Bieler Rolotec AG, eine Gesellschaft der Telekurs Group, zeichnete als Generalunternehmerin verantwortlich und war unter anderem auch zuständig für die Software-Programmierung und die Projektleitung. Lieferantin der elektronischen Börsentafel ist die Firma Kilchenmann AG, Kehrsatz.

Die SWX dankt allen Beteiligten für die erfolgreiche Installation."

Einige technische Angaben zur neuen Börsentafel: Das Prunkstück ist 5,12 mal 2,88 Meter gross, 1589 Kilogramm schwer, bietet eine Darstellungsqualität von 4,4 Milliarden Farben und besteht unter anderem aus 373'248 Leuchtdioden (LED).

Verfasst von Hans Fischer um 13:52

Banken und Web 2.0

Dass die neuen Kommunikationsformen das Konsumverhalten verändern, beschreibt heute auch CIO im Artikel "Banken und Web 2.0: Der Kunde wird zum Konkurrenten":

"(...) Für DB Research steht fest: Wer die Chance Web 2.0 verpasst, gerät ins Hintertreffen. Das beginnt schon bei der Medienbeobachtung: Informationen über das eigene Unternehmen sollten im Internet genauso gesucht und gesammelt werden wie in der Presse. Zumal Kunden von den Einträgen und Meinungen anderer Kunden deutlich mehr halten als von Informationen, die die Bank herausgibt."
Der Artikel fügt konkrete Tipps zur Web 2.0-Adaptierung und -Nutzung an. Warum das überhaupt nötig ist? (das fragen sich nachwievor tatsächlich einige):
"(...) Die Deutsche Bank ist davon überzeugt, dass Web 2.0 das Verhalten der Kunden bereits jetzt massiv verändert hat."
Und mit dieser Meinung steht die Deutsche Bank nicht alleine. Rolotec bietet einschlägiges Know-how und informiert auf Anfrage gerne über die Möglichkeiten.

Weitere Postings zur Thematik:

Verfasst von Hans Fischer um 10:43

Konsumenten vertrauen der Weisheit der Masse

medianet beschreibt im Artikel "Vertrauen 2.0" die durch Web 2.0 geänderten Konsumenten-Verhaltensmuster:

"(...) Konsumenten handeln immer öfter gemeinsam und koordiniert, entwickeln neue, sozialere Shopping-Praktiken, aus E-Commerce wird Social Commerce: Sie suchen, kaufen, bewerten und nutzen Sachen zusammen mit ihren Freunden, Bekannten und Wahlverwandten. Auf diese Weise verbindet das Internet die Menschen miteinander, schafft emotionale Nähe und produziert so letztlich Vertrauen."
Dem Anbieter und seinen Kommunikationsmassnahmen werde nicht mehr blind vertraut. Informationsaustausch mit anderen Konsumenten - der dank Web 2.0-Anwendungen leicht gemacht wird - nehme stark an Bedeutung zu; genauso wie das Vertrauen in die Weisheit der Masse (s. auch Posting "Social Networking mit privaten Börsendaten?").

Verfasst von Hans Fischer um 10:12

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 09:44

21.08.2007

Social Networking mit privaten Börsendaten?

be24.at schreibt über "Sharewise – neue web 2.0 Finanzcommunity":

"(...) Hier können sie nachträglich überprüfen, welche „Kollegen“ mit Ihren Investment-Prognosen für deutsche Aktien richtig gelegen sind. Haben sich also die Kaufempfehlungen gerechnet oder waren diese ein Flop?"
Da nimmt Web 2.0, respektive der Social Networking-Gedanke, neue Dimensionen an.

Die renommierte BusinessWeek hat dazu im Artikel "Social Networking Hits Investing" geschrieben:

"(...) Incorporating social media, or social networking, features such as message boards, blogs, live chat rooms, and podcasts works to the mutual advantage of both brokerages and their customers (...). Customers want guarantees that they're getting credible information from trustworthy sources, and brokerages realize their business will suffer if they can't ensure the legitimacy of the information and users on their Web sites."
Ein hartes Stück Arbeit, wenn Identität und Seriosität von Usern und deren Aussagen gewährleistet werden müssen. Fakt sei aber auch, dass networkende Trader höhere Umsätze und die kollektive Intelligenz durchaus auch Volltreffer generieren würde.

Schweizer Nachahmer werden nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Verfasst von Hans Fischer um 16:46 | Kommentare (1)

Auf diese Wörter stehen die Spamfilter

Gegen Spam helfen (mehrheitlich) sogenannte Spamfilter. In dessen Netzen landen auch seriös verfasste und gemeinte E-Mails. Dies ganz bestimmt sogar, wenn folgende englischsprachigen Wörter in die Betreffzeile eines E-Mails geschrieben werden. Ein Grossteil dieser Wörter würde auch in deutscher Übersetzung von den Filtern abgefangen. Wir lernen: Der ideale Betreff ist filterreizloser Lesereiz für die Empfänger.

Ps. Spam ist im Beitrag "Von Spamalot bis Nigeria" umfassend erklärt.

Verfasst von Hans Fischer um 09:07

20.08.2007

Kein Führungsanspruch ohne Wissensmanagement

"Wenn wir die Überalterung der Gesellschaft nicht stoppen, wenn wir Deutschland nicht konsequent zu einer modernen Wissensgesellschaft umbauen, können wir angesichts der Konkurrenz vor allem aus Asien bald einpacken."
Das schreibt Utz Claassen in seinem neuen Buch "Mut zur Wahrheit". Eine These, die u.a. auch der renommierte Peter F. Drucker zu Lebzeiten immer wieder vertreten hat. Laut Financial Times Deutschland ("Aber uns fragt ja keiner") weiss Claassen aus praktischer Erfahrung, warum er Wissensmanagement solche hohe Priorität einräumt:
"(...) betrachtet es als überlebenswichtig, dass endlich die Prinzipien erfolgreicher Unternehmensführung zur Anwendung kommen - ein profundes Wissensmanagement etwa, mit dem nicht ganz zufällig Claassen selbst bislang drei Unternehmen saniert hat."

Verfasst von Hans Fischer um 10:07

17.08.2007

Die schwersten Finanzkrisen

"Die schwersten Finanzkrisen der vergangenen 20 Jahre", titelt Financial Times Deutschland und führt auf:

Die aktuelle Krise wird (noch nicht) in der historischen Liste platziert.

Verfasst von Hans Fischer um 13:52

Buchtipp: Wikinomics

Financial Times Deutschland empfiehlt das Buch "Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything" vom renommierten Autoren und Cyber-Spezialisten Don Tapscott. Um was geht es bei Wikinomics? FTD schreibt zum Kern:

"(...) "Wer Wissen, Mitarbeiter oder Denkkapazität benötigt, soll gar nicht erst den eigenen Betrieb bemühen - sondern sich gleich im Netz umschauen. Denn das Internet liefert den Zugang zu einer verlängerten Werkbank, die einfach alles kann. Ein Beispiel dafür ist Procter & Gamble (P&G). CEO Alan G. Lafley hat seine Organisation schon an die Wikinomics-Wirtschaft angepasst. 50 Prozent der Ideen für neue Produkte kommen heute nicht mehr von der Heerschar angestellter Entwickler - sondern von Dienstleitungsnomaden im Netz."

Verfasst von Hans Fischer um 10:41

MiFID versumpft ohne Data Cleansing

CIO schreibt im Artikel "Finanzdienstleister: Ohne Data Cleansing ist MiFID nicht zu stemmen":

"(...) Es wird ein heißer Herbst: Im Oktober und November treten das Regulation National Market System (Reg NMS) und die Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) in Kraft. Für Finanzdienstleister heißt das: Noch mehr Daten, noch mehr Genauigkeit und Transparenz bei deren Verarbeitung. Die Analysten von Datamonitor raten daher dringend zu Data-Cleansing-Lösungen und Algorithmic Trading-Modellen."
Rolotec hat Erfahrung mit Finanzdaten und mit dem Einsatz von Data Cleansing-Lösungen (Eliminierung von Duplikaten, Inkonsistenzen, alten Daten, etc.). Auf Anfrage informieren wir gerne über die Möglichkeiten.

Verfasst von Hans Fischer um 10:15

15.08.2007

Aus "Quotematch" wird "Scoach"

SWX Group und die Deutsche Börse haben ihr Joint Venture für strukturierte Produkte "Scoach" getauft. Bisher firmierte die Plattform unter "Quotematch". Financial Times Deutschländ mäkelt im Artikel "Scoach": Börsenhandel zwischen Pfadfindern und Beratern" über die Namensgebung:

"(...) "Ich höre da zunächst ein Mittelding zwischen Scout und Coach heraus, verbinde das mit einer Pfandfinder-Funktion: ein Coach für Scouts", sagt Bernd Samland, Geschäftsführer der auf Namensfindung spezialisierten Firma Endmark. (...) "Für mich klingt das entweder wie ein Start-up-Unternehmen der New Economy oder ein Internet-Tool", sagt Samland."
Nun, das klingt etwas spitzfindig. Ein ganz klein wenig unglücklich scheint aber die Slang Bedeutung von "Scoach" zu sein.

Verfasst von Hans Fischer um 14:24

14.08.2007

Banken-Crash in Second Life

Virtuelle Welten sind nicht bloss unterhaltsam, sie sind für viele Unternehmen, vor allem in Marketingbelangen, bald auch Pflicht. Doch auch im virtuellen Raum drohen reale Fallgruben. Spiegel Online hat im Artikel "Virtueller schwarzer Freitag" geschrieben:

"Ein virtueller Banken-Crash, eine gehackte Pixelbörse, ein realer Rechtsstreit um die Darstellung von Cybersex: "Second Life" ist ein Zerrspiegel der internationalen Finanz- und Geschäftswelt. Dabei stehen Hunderttausende echte Dollar auf dem Spiel."
Ein aufschlussreicher Artikel.

Bisherige Beitrage zu virtuellen Welten und Second Life:

Verfasst von Hans Fischer um 13:55

13.08.2007

Wer Web 2.0 nicht kapiert hat ...

... der findet dank Sommr.de ein perfektes Anschauungsbeispiel.

s.jpg
(Bildquelle: Sommr.de)

Warum Sommr.de die ultimative Web 2.0-Anwendung sei, beschreiben die Macher so:

  • Fehlendes e im Namen

  • Farbverlauf im Logo

  • Social-Buttons auf der Seite

  • Beta-Hinweis (rechts oben)

  • Crowd-Sourcing: Die Benutzer stimmen über die Wunsch-Temperatur des nächsten Tages ab

  • AJAX-Technik zur Abstimmung

  • RSS-Feed für die aktuelle Wunsch-Temperatur

  • Durch kontextsensitive Anzeigen wird das große Geld verdient

  • Widgets

  • Voll Social: Es gibt wohl kein besseres Small-Talk-Thema als das Wetter
Wer nach dieser erfrischenden Aufklärung Detailwissen braucht, findet dieses in der Blogkategorie "Web 2.0" und natürlich im WM 2.0 Wissenswiki.

Verfasst von Hans Fischer um 14:56 | Kommentare (1)

11.08.2007

Wiki zu Wissensmanagement 2.0

Wissensmanagement + Web 2.0 = Wissensmanagement 2.0. Weiterführende Information findet sich im gleichnamigen Wiki. Reinschauen, es geht u.a. um die Zukunft.

Verfasst von Hans Fischer um 16:59

10.08.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Der Regen hat sich verzogen, bald werden die Grills wieder aktiviert. Es soll Zeitgenossen geben, die dazu einen Grillgurt für £ 69.99 (~ CHF 170.-) tragen.

grillslinger_200x200_72597.jpg
(Bildquelle: BoysStuff.co.uk)

Verfasst von Hans Fischer um 14:38

09.08.2007

Hype Cycle- und Trend-Report 2007

hs.jpg
(Für Grossansicht auf das Bild klicken. Bildquelle: inside-it.ch)

Gartner hat die "Hype Cycle 2007" publiziert. Silicon.de schreibt zur Grundannahme der Darstellung:

"(...) Zuerst gibt es einen Hype und gesteigerte Erwartungen, die dann zunächst in eine große Enttäuschung münden. In der nächsten Phase wird langsam erkannt, wofür eine Technologie realistisch gesehen zu gebrauchen ist, so dass sie zunehmend eingesetzt wird, bis sie zuletzt zum Alltag gehört und die Produktivität steigert."
Über die von Gartner erkannten Top-Trends informieren u.a. silicon.de (Hype-Themen der nächsten 10 Jahre benannt), inside-it.ch ("Neue" Technologien: Hypes und Realität 2007) , Computerwoche.de (Gartner: Welche Technologietrends Unternehmen fundamental verändern werden) oder Ecin (Technologien der Zukunft). Letztere benennt die drei verpflichtenden Themen, deren Beachtung für nachhaltigen Unternehmenserfolg Voraussetzung sei:
"(...) Mit dabei ist das nun schon etwas ergraute Web 2.0-Konzept und dessen Idee von der Nutzergemeinschaft – nun aber als wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Gartner zählt dazu Wikis, Mashups, Enterprise-RSS, soziale Netze und kollektive Intelligenz.

Als zweite wichtige Erscheinung sehen die Marktforscher die Entwicklung der User-Interfaces. (...) Dazu gehören unter anderem das elektronische Schriftstück für Mobiltelefone und die elektronische Signatur. Aber auch Gestenerkennung und virtuelle Welten wie beispielsweise Second Life. (...)

Als drittes wichtiges Thema stößt Gartner auf den Mobilfunksektor. Dort sollen kabellose Technologien, Geräte und Dienstleistungen das Betätigungsfeld für entstehende Technologieorganisationen sein."

Verfasst von Hans Fischer um 10:20

07.08.2007

Kundenvertrauen 2.0

PR Blogger macht im Posting "Studie: Vertrauen 2.0" auf eine Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts aufmerksam. Die Autoren schreiben u.a.:

"(...) Konsumenten vernetzen sich und informieren sich zunehmend unabhängig von Hersteller und Händler. Das Vertrauen in Hersteller, Händler und Expertenwissen nimmt ab, das Vertrauen in Meinungswissen (z.B. Wikis) nimmt zu. Die Masse der vernetzten Kunden bildet eine Art «höhere Intelligenz» und wird damit zur wichtigsten Orientierungsinstanz, die jedem noch so brillanten Experten vorgezogen wird. Die Studie untersucht anhand aktueller Beispiele aus Konsumgüter-, Freizeit-, Medien- und Gesundheitsmärkten, wie kollektive Empfehlungs- und Bewertungssysteme funktionieren und wie Nischenprodukte ihr Publikum finden."
Rolotec hat die Thematik u.a. in den Fachartikeln "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt" und "Wissensgesellschaft 2.0 - mitmachen oder verlieren!" beschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 15:59 | Kommentare (1)

Wissensmanagement im Aussendienst

"Wissensmanagement macht in bestimmten Fällen sicherlich Sinn. Was soll das aber einer vertriebsorientierten Organisation bringen?", wunderte sich jüngst ein Unternehmensleiter. Nun, die Key Account Manager und Sales-Angestellten kennen (hoffentlich) ihre Kunden und deren Vorlieben. Im Idealfall wird solches Wissen, wenn ein Sales-Spezialist das Unternehmen verlässt, dem Nachfolger im Gespräch mitgeteilt. Eine Idealform des Wissenstransfers. Da Nachfolger aber nicht immer rechtzeitig zur Verfügung stehen oder Abgänge von Freistellungen begleitet sind, fällt diese Art der Wissensübertragung häufig weg.

Werden aber geeignete Mittel* zur Verfügung gestellt , damit die Angestellten die wichtigsten Erkenntnisse zumindest sporadisch schriftlich festhalten können, stehen diese in Form von weiterverwendbarer Information auch nach dem Ausscheiden zur Verfügung. Selbst wenn nur ein Teil des Wissens so wiederverwendbar ist, spart die Organisation signifikant Ressourcen und bewahrt Know-how.

*Wir informieren auf Anfrage gerne über die passenden Möglichkeiten

Verfasst von Hans Fischer um 14:14

06.08.2007

Finanzdienstleister und die Web 2.0-Pflicht

"Finanzdienstleister dürfen bei Web 2.0 nicht nur Beifahrer sein", titelt silicon.de und schreibt u.a.:

"(...) Innovative Techniken wie Blogs oder Wikis bestimmen die Geschäftswelt immer mehr und machen auch vor den Finanzdienstleistern nicht halt – gerade deshalb müssen sie die Technik einsetzen, bevor Kunden abwandern oder die interne Rolle von Web 2.0 zum ungeregelten Wildwuchs wird. Schließlich habe Web 2.0 in der Geschäftswelt eine externe und eine interne Seite. Und ein Blog könne nun mal entweder nützliche und gesicherte Informationen enthalten oder schädliches Geschwätz. Auch Financial Services Provider würden sich demnach mehr und mehr bewusst, dass sie viel mehr solche Werkzeuge anbieten müssen. Das internationale Marktforschungsunternehmen Gartner Research geht immerhin davon aus, dass bis zum Jahr 2012 drei Viertel der Anbieter finanzieller Dienstleistungen echte Social Networking Tools anbieten wird."
Wir haben in verschiedenen Postings (s. Blog-Kategorie "Web 2.0") und im Fachartikel "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt" über die Notwendigkeiten und Synergien von Finanzwelt und Web 2.0 geschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 11:22 | Kommentare (1)

Video-Archiv zur Web-Entwicklung

Am Standord Innovation Summit haben sich die sehr und die etwas weniger Wichtigen der Internetszene getroffen. Das Video-Archiv bietet einige höchst interessante - und kostenlose - Einblicke in die unausweichliche Zukunft (und Gegenwart).

Verfasst von Hans Fischer um 11:10