« Mai 2007 | Hauptseite | Juli 2007 »

29.06.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem interaktiven Regenschirm "Forecast" mit Wireless-Internetverbindung zu den Meteo-Sites zwecks Voraussage via Handgriff-Färbung. Gibt's nicht? Aber sicher. Entwickelt wurde der Regenschirm von materious.

Es sei zugegeben: Nimmt man das Ganze als Pervasive Computing-Studie, ist das Designstück so unnütz wohl nicht.

forecast1.jpg
(Gesehen bei & Bildquelle: engadget)

Verfasst von Hans Fischer um 16:16

Ohne Wissen geht (fast) gar nichts

Business.wissen.de schreibt im Artikel "Wissensmanagement: Warum es immer noch wichtig ist":

"(...) Der überwiegende Teil der Wertschöpfung in hoch entwickelten Volkswirtschaften basiert auf dem Rohstoff "Wissen". Experten schätzen, dass der Anteil bei über 60 Prozent liege."
Kurz, und wie wir mehrfach schon erwähnt haben: Organisationen die Wissen und Information nicht pflegen, haben in der Informationsgesellschaft (einige nennen sie auch Wissensgesellschaft) keine nachhaltige Überlebenschance.

Besagter Artikel hält aber auch fest, dass in der Vergangenheit Fehler begangen wurden:

"(...) Denn viele Experten des Wissensmanagements ließen in den letzten Jahrzehnten meistens den Eindruck aufkommen, dass es ein Selbstzweck sei. Sie stellten hohe Anforderungen an Mitarbeiter und Organisationen und entwickelten Lösungen, die kaum jemand beherrschte."
Mittlerweile ist klar, dass Wissensmanagement keine akademische Übung ohne maximalen Einbezug der Mitarbeitenden ist. Ebenso klar ist, dass insbesondere Web 2.0-Anwendungen wie Wikis, Weblogs oder Social Bookmarks so preiswerte wie effiziente Einstiegsmöglichkeiten bieten. Erfolgreiches Wissensmanagement funktioniert ohnehin nur, wenn es Schritt für Schritt, immer basierend auf den gemachten Erfahrungen, weiterentwickelt wird.

Konzepte und Lösungen sind auch für den KMU-Bereich erschwinglich und bedürfen keinesfalls zwingend Support durch teure Consultants. Gerne gegen wir in einem unverbindlichen und selbstverständlich kostenlosen Gespräch über die Möglichkeiten Auskunft.

Verfasst von Hans Fischer um 14:57

28.06.2007

Profunde Web 2.0-Kritik

Technology Review schreibt im Artikel "Resozialisiert das Netz!" unter anderem:

"(...) "Wir sollten uns frei machen von der eng definierten Vorstellung von Innovation als Web 2.0", riet Carr den Unternehmern, Gründern und Financiers aus dem Silicon Valley. "Wir leiden unter einer sehr engstirnigen Art von Einfallsreichtum. Kostenlose oder durch Anzeigen finanzierte Dienste werden nicht die neue Ära definieren", warnte Carr. Dennoch waren so gut wie alle auf Supernova vertretenen "Innovatoren"-Firmen auf die üblichen Angebote im Web 2.0-Bereich beschränkt, die sich um Networking, Multimedia-Dateien, Kommunikation oder Anzeigen drehten."
Und die New-York-Times-Kolumnistin Denise Caruso erklärte:
"(...) Wer sich im Web finde, sei meist derselben Meinung – was der Lösungsfindung ungemein schade. "Das Web ist ein asoziales Medium, das wir resozialisieren müssen", forderte Caruso. Als Beispiel regte sie an, Anwendungen zu bauen, in denen sich nicht Gleichgesinnte, sondern Menschen mit Meinungsverschiedenheiten finden können."

Verfasst von Hans Fischer um 14:06

Blue Gene/L bleibt Nr. 1 der Supercomputer

Die Supercomputing-Entwicklung wird im Blog in loser Folge erwähnt. Gemäss dem Artikel "Die schnellsten Rechner der Welt" von Manager Magazin Online bliebt Blue Gene/L von IBM mit einer Leistung von 280,6 Teraflops (280,6 Billionen Rechenschritten pro Sekunde) der führende Supercomputer in der Top-500-Liste vom Juni.

Verfasst von Hans Fischer um 09:57

27.06.2007

Nachtrag zum Rolotec-Neubau

Das Bieler Tagblatt schreibt heute im Artikel "Eine «Perle» füllt die Capitol-Brache" über die gestern vorgestellten Baupläne in Biel und über die Geschichte des Bauplatzes:

"(...) Beim Namen «Capitol» geraten ältere Bielerinnen und Bieler ins Schwärmen. In der Nachkriegszeit und bis Mitte der 80er-Jahre war das «Capitol» mit seinem grossen Kino- und Theatersaal erste Adresse für internationale Stars aus den Bereichen Theater, Variété, Musik und Tanz bei ihrem Tournee-Zwischenhalt. Im «Capitol» konnte die Bieler Bevölkerung immer wieder ein bisschen Luft der grossen Bühnen dieser Welt schnuppern.

1986 wurde das altehrwürdige Haus praktisch bei Nacht und Nebel abgerissen - angeblich wegen Baufälligkeit. Seither klafft ein paar Schritte von der Einkaufsmeile entfernt eine unansehnliche Baulücke. In den 90er-Jahren beherbergte sie zeitweilig ein Migros-Provisorium, seit neun Jahren nur noch Abstellplätze für Autos."


capitol1.jpg
(Die "Capitol"-Lücke; Bildquelle: zvg)

Verfasst von Hans Fischer um 10:51

26.06.2007

Rolotec: Neubau auf dem "Capitol"-Areal in Biel

Heute informierten die Verantwortlichen von Rolotec und Telekurs Card Solutions über das geplante, gemeinsame Bauprojekt an zentraler Lage in Biel. Ein Auszug aus der beiliegenden Pressemitteilung (PDF, 24,9 KB):

"(...) Die beiden zur Telekurs Group gehörenden Firmen Rolotec AG und Telekurs Card Solutions AG bauen ihre Geschäftsaktivitäten am Standort Biel weiter aus. Dank Vermittlung durch die Stadt Biel konnte die Personalvorsorgestiftung der Telekurs Group an der Spitalstrasse 32 – auf dem Grundstück des ehemaligen Kinos Capitol – geeignetes Bauland kaufen. Auf dem 1'119 m2 grossen Areal soll bis im Jahr 2009 ein neues Geschäftshaus mit Wohnungen, Büros und Ladenlokalitäten entstehen. Für die Realisierung dieses – insbesondere auch aus städtebaulicher Sicht – exponierten Bauvorhabens wird ein Gesamtleistungswettbewerb ausgeschrieben."

Verfasst von Hans Fischer um 12:47

25.06.2007

Die meist gehassten Web-Begriffe

Im Artikel "Diese Begriffe hasst das Netz" schreibt Spiegel Online:

"(...) Voipen, Surfen, Skypen - irgendwann kann man es nicht mehr hören. Britische Web-Nutzer jedenfalls haben genug von Web-Schlagworten. Die zehn nervtötendsten hat jetzt eine Umfrage ermittelt."
Es sind dies:
  • Folksonomy
  • Blogosphere
  • Blog
  • Netiquette
  • Blook
  • Webinar
  • Vlog
  • Social Networking
  • Cookie
  • Wiki
Ziemlich leicht enerviert, die Briten ;-) Wie auch immer: Spiegel Online bietet nun ebenfalls eine solche Online-Umfrage an.

Verfasst von Hans Fischer um 11:01

22.06.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem Thema Desillusionierung - oder wer will schon wissen, wie die Computermaus wirklich funktioniert. Wer sich dieser Demütigung des Technik-Glaubens stellen will, klicke auf 1-click Award und bewege den Cursor im weissen Kreis.

1cl.jpg
(Bildquelle: 1-click Award)

Verfasst von Hans Fischer um 16:10 | Kommentare (1)

21.06.2007

Job-Chancen bei der Rolotec

Die Tätigkeitsgebiete der Rolotec AG sind in unserem Weblog umfassend beschrieben, das Kurzporträt findet sich auf der Website oder in ausführlicher Version in den Presseartikeln. Dass künftige Kolleginnen oder Kollegen eine äusserst spannende Umgebung erwartet, ist folglich dokumentiert.

Da Rolotec weiter expandiert, sind aktuell zwei Arbeitsstellen neu zu besetzen:

Wir freuen uns auf adäquate Bewerbungen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:01

"Kollaborieren oder Kollabieren"

Pressemeldungen.at schreibt im Artikel "Advanced Collaboration: Innovationsverstärker für den Mittelstand" u.a.:

"(...) Das Bewusstsein für die Bedeutung der Ressource Wissen hat dank der Verbreitung von Wissensmanagement in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dadurch ist Advanced Collaboration erst möglich geworden. Große Unternehmen und Konzerne agieren hier heute ganz selbstverständlich. Für den Mittelstand ist es nicht zuletzt deswegen besonders interessant, weil die erforderlichen Werkzeuge im Internet meist kostengünstig, wenn nicht gar völlig kostenfrei sind."
Roloblog-Lesern wird das nicht neu sein. Weiterführende Informationen finden sich in der Wissensmanagement-Kategorie.

Verfasst von Hans Fischer um 10:42

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

"Mehr Phisher, weniger Bots"

ECIN schreibt im Artikel "Mehr Phisher, weniger Bots" unter anderem:

"(...) Image-Spam hatte von 2005 auf 2006 seinen Anteil auf 40 Prozent allen Spam-Aufkommens erhöht, mit einem Spitzenwert von 65 Prozent Anfang 2007 stagnierte das rasante Wachstum plötzlich. Die Prognose McAfees, es werde sich ein Anstieg der Bot-Netze abzeichnen, erfüllte sich nicht. Anders sieht es aus mit der Prognose, Passwort-Diebstahl werde sich erhöhen: Die Experten verzeichneten einen Anstieg um 784 Prozent im ersten Quartal 2007, und kein Ende sei in Sicht. Zu den weiteren bevorstehenden Entwicklungen zählt McAfee Video-Hacks und Angriffe auf Software von Mobiltelefonen."
In der Blog-Kategorie "Sicherheit" findet sich Vorder- und Hintergründiges zum Thema.

Verfasst von Hans Fischer um 09:48

20.06.2007

Kompaktes zu Web 2.0

In der Web 2.0-Blogkategorie finden sich viele Anwendungsbeschreibungen, Definitionen und auch die Verknüpfung zu Wissensmanagement. Sehr kompakt und mit stetem Praxisbezug schreibt Manager Magazin Online im Dossier "Unternehmen 2.0" über die Thematik mit folgender Kernfrage:

"(...) In dem vorliegenden Beitrag wollen wir der Frage nachgehen, wie Kommunikation, Wissensmanagement, Marketing, Fortbildung, Entwicklung und Prozessmanagement von Web-2.0-Werkzeugen profitieren können - und wo deren Grenzen liegen."
Das Dossier beinhaltet neun Teile:

Verfasst von Hans Fischer um 08:58

18.06.2007

"Die kreativen Zerstörer" sind am Werk

Es gibt Entscheider, die halten Web 2.0 für einen schieren Hype und Wissensmanagement für einen akademischen Luxus. Gefährlich ist, wenn diese Einschätzung auf Intuition und nicht auf Sachkenntnis beruht. "Die kreativen Zerstörer" warten laut Manager Magazin Online nämlich nur auf die Möglichkeit, etablierte Geschäftsmodelle zu attackieren. Nimmt man diese Bewegung nicht ernst, ist man gefährdet. Die Medien- und Telekommunikationsbranche ist bereits mitten im Strudel. Manager Magazin Online schreibt:

"(...) Niklas Zennström ist Vorbild und Prototyp einer neuen Generation von Internet-Entrepreneuren. Frei nach dem Ökonomen Joseph Schumpeter könnte man sie als kreative Zerstörer bezeichnen: Sie suchen gezielt nach vermachteten Märkten. Nach Branchen, in denen ein Oligopol aus wenigen Anbietern die Preise hochhält und Innovationen verschleppt. Anschließend versuchen die Gründer, das Oligopol zu knacken.

Bedroht fühlen müssen sich von diesem Trend alle Unternehmen, deren Produkte auf digitalem Weg zum Kunden gelangen können; heute Telefonminuten, Popmusik und Computerprogramme, morgen vielleicht Fernsehfilme und Finanzdienstleistungen."

Verfasst von Hans Fischer um 09:10

15.06.2007

Ein Pferd leistet genau ... ?

Über betriebliches Wissensmanagement gibt es im Roloblog viel zu lesen. Zeit, sich dem privaten Wissen zuzuwenden. Kennen Sie die populärsten Irrtümer der Tierwelt oder allgemein populäre Irrtümer? Diese und viele andere kostenlose Online-Wissenstests können bei Geo durchgeklickt werden. Kaffeepausen-Gestaltung mal anders.

Verfasst von Hans Fischer um 14:12 | Kommentare (1)

14.06.2007

Multi-Suchmaschine

Apropos die richtige Suchmaschine: Wer sputtr. nicht kennt, sollte ein, zwei Testläufe starten.

sputtr.jpg
(Bildquelle: sputtr.)

Verfasst von Hans Fischer um 13:39

13.06.2007

Suchen (mit) der richtigen Suchmaschine

Geht es um innerbetriebliches Suchen, bieten wir individuell passende Lösungen. Geht es um Internetsuche, bietet Manager Magazin Online heute mit dem Artikel "Wer suchet, findet nicht immer" einige Tipps für den richtigen Umgang mit Suchmaschinen. Noch viel mehr Tipps finden sich in früheren Beiträge wie:

Verfasst von Hans Fischer um 11:04

12.06.2007

"Wissen, was man weiss"

Wissensmanagement ist für anhaltenden und künftigen Erfolg unumgänglich, diese Überzeugung haben wir mit verschiedenen Beiträgen in der entsprechenden Blog-Kategorie illustriert. Themen-Einsteigern bietet derStandard mit dem Artikel "Wissen, was man weiss" einen kurzen und gut verständlichen Einstieg. Ein Auszug:

"(...) Es geht um den effizienten Umgang mit Wissensträgern in Firmen, damit konkreter Nutzen entsteht. Im Mittelpunkt befinden sich Daten und Dokumente, aber auch Know-how von Personen. Letztlich sollen alle vorhandenen Informationen viel besser eingesetzt werden."
Einen guten und umfassenden Einstieg in Thema bietet auch das Wissensmanagement-Wiki.

Verfasst von Hans Fischer um 08:52

10.06.2007

Neues aus der Robotik

Spiegel Online widmet sich in zwei Artikeln dem Thema Robotik. In "Militärroboter: Techno-Teddy rettet die Welt" wird die Entwicklung eines Roboter-Sanitäters für den Schlachtfeldeinsatz beschrieben und in "Robotik: Ehrfurcht vor unserer eigenen Leistungsfähigkeit" steht Robotikforscher Alois Knoll Red und Antwort. Ein kleiner Auszug:

"(...) Und in zehn Jahren?

Dann haben wir möglicherweise schon Roboter, die richtige Handlungen ausführen können. Die also mehr schaffen, als nur Staub zu saugen. Sondern die auch im Haushalt oder in der Altenpflege behilflich sind. In zehn Jahren sollten solche Systeme einsetzbar sein."

Und der Schluss:
"(...) Das Lernvermögen, mit dem wir in neuen Situationen zurechtkommen, oder die Fähigkeit zu kommunizieren sind atemberaubend. Wenn man versucht, das auf die maschinelle Ebene umzusetzen, dann sieht man, was der Mensch für eine gigantische Sache ist."

Verfasst von Hans Fischer um 12:07

08.06.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem Nasenspitzer (The Nose Pencil Sharpener) von Tesora für $ 4.95.

nose-pencil.jpg
(Bildquelle: Tesora)

Verfasst von Hans Fischer um 14:54

05.06.2007

Zeitkiller E-Mail

Wussten wir es nicht schon lange? Heise online zitiert in "E-Mails verschwenden Zeit" eine Studie und schreibt:

"(...) Das Henley Management College hatte 180 Manager in Dänemark, Deutschland, Großbritannien und Schweden zu ihren Kommunikationsgewohnheiten befragt. Etwa ein Drittel aller E-Mails seien irrelevant, erklärten die Befragten. Das Institut kommt zum Ergebnis, dass sich der Austausch von E-Mails im Vergleich zum Telefonieren negativ auf soziale Bindungen auswirkt. Thomson empfiehlt, das Telefon verstärkt zu nutzen und E-Mails lediglich zum Protokollieren von Gesprächen einzusetzen."
Das Argument der geschwächten sozialen Bindungen scheint nicht wirklich vordergründig relevant; effizienter Umgang mit E-Mails aber durchaus. Viele Unternehmen könnten ihre Mitarbeitenden zum Beispiel bereits massiv entlasten, wenn die CC-Empfänger gezielter ausgewählt werden müssten.

Verfasst von Hans Fischer um 13:25 | Kommentare (2)

04.06.2007

"Web 2.0: Diktatur der Idioten?"

The Inquirer schreibt unter dem Titel "Web 2.0: Diktatur der Idioten?":

"(...) Die abendländische Kultur sieht Buchautor Andrew Keen in Gefahr angesichts von Horden tipsüchtiger Affen, die das Internet überfluten und dabei Meisterwerke, Talent, Erfahrung und Kenntnisse mit ihrem Buchstabensalat zuschütten würden."
Einen Lösungsvorschlag habe der Autor von "Cult of the Amateur" nicht zur Hand. Tja, man kann über "Schwarmintelligenz" ja geteilter Meinung sein (s. auch "Happy Birthday Wikipedia (machst Du blöde?)", aber Andrew Keens Abneigung gegen die Demokratisierung des Internets wirkt zumindest auf den ersten Blick so versnobt wie antiquiert.

Im vielbeachteten Posting "The amorality of Web 2.0" hat Nicholas Carr die Thematik bereits im Oktober 2003 sehr interessant analysiert - und damals den Zwischentitel "The Cult of the Amateur" gewählt.

Verfasst von Hans Fischer um 19:38

01.06.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit der Lampe "Titanic" von Viable London. Ein Gadget für den geneigten Leser.

titanic-1.jpg
(Bildquelle: Viable)

Verfasst von Hans Fischer um 15:16

Suchmaschinen: Next Generation

Heise online schreibt im Artikel "Hoffen auf die nächste Generation von Suchmaschinen":

"(...) Suchmaschinen, bei denen die User selbst in einem P2P-Netz zum Aufbau eines verteilten Webseiten-Index beitragen, hätten das Potenzial, die Marktbeherrschung durch Google & Co. zu brechen. Das erklärte Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) heute in Berlin auf einem Symposium zur Zukunft der Suchmaschinen. "Technologisch bietet P2P eine hervorragende Basis, noch bessere Indizes herzustellen", meinte er – "wenn diese Idee wirklich um sich greift".
Ein spannender Artikel. Viele Aspekte sind auch im Roloblog in den Kategorien "Web 2.0" und "Knowledge Management" behandelt.

Verfasst von Hans Fischer um 13:38

Parallelen der Wall Street & Web 2.0

Im Beitrag "Finanzer & Wissensmanagement & Web 2.0" haben wir die Thematik schon einmal angesprochen. Einen interessanten Ansatz bietet Jimmy Gutermann im O'Reilly radar. Im Posting "Release 2.0.2: Web 2.0 Meets Wall Street" schreibt er über Parallelen von Web 2.0-Anwendungen und der Wall Street (als Symbol für die Finanzindustrie).

1. Latency
If, as some suggest, the latency of financial transactions is moving from milliseconds to nanoseconds, approaching zero, the business benefits of even incremental speed increases can be considerable. That’s why Automated Trading Desk moved equipment from South Carolina to New York: Gaining the handful of extra milliseconds made business sense. It’s all about speed. But speed doesn't necessarily make you smarter. As Warburg Pincus senior advisor (and O'Reilly board member) Bill Janeway puts it, “It’s cheaper, faster, and easier to buy the wrong stock.” Similarly, for many years the canonical Google front page was as bare as possible: a lighter page meant a faster load meant more reliable customers.

2. Connectivity
Connectivity is the liquidity of Web 2.0. Liquidity gives financial markets the lubrication to move; connectivity gives Web 2.0 an opportunity to exist. Your fastest, most efficient application won’t accomplish much if it can’t connect to the Net. No wonder so much effort is being put into Web 2.0 applications that can work offline -- it would change our definition of how we can do business in Web 2.0. Another way connectivity is like liquidity: The more desperately we need it, the less available it is.

3. Sensors and actuators
We all have access to the pretty much the same sensors. As Peter Bloom of General Atlantic notes, the trick is to extract the relevant signal from the avalanche of noise. It’s identifying the actuators and putting them to work in a timely manner that helps define business winners. We acknowledge that almost everything we need to know is in the cloud; the trick is to know where to look and how to act.

4. Reputation
Once upon a time, a stockbroker performed an almost curatorial role. He (it was usually a he) had access to the proprietary data and decided how best to distribute it. Now, with reputational systems ranging from eBay to SwiftTrade rating us in sundry parts of our business lives, we don’t have to believe someone has all the information. We have evidence. With this information, each stop in a transaction, whether in financial or Web 2.0 markets, can become a new point of innovation.

Verfasst von Hans Fischer um 13:25

"Software für die amerikanische Börse"

... unter diesem Titel (PDF, 98 KB) hat das Bieler Tagblatt gestern über die Expansion der Rolotec in den US-Markt geschrieben. Konkret handelt es sich dabei um die Intraday-Berechnung der indikativen Nettoinventarwerte von Exchange Trades Fonds, die an der American Stock Exchange („Amex”) gehandelt werden (s. auch Posting "Rolotec unterstützt ETF-Berechnung in den USA").

Verfasst von Hans Fischer um 10:10