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03.05.2007

"Rezept für Wissensmanagement 2.0"

Ein spannender Artikel bietet Financial Times Deutschland über die Kombination von Wissensmanagement und Web 2.0-Anwendungen. Einige Auszüge:

"(...) Die Fachleute sind sich mittlerweile einig, dass vom personengebundenen Wissen höchstens 10 bis 15 Prozent überhaupt in ein Informationssystem übertragen werden können.

(...) Das reicht allerdings nicht als Grund dafür aus, sich vom Thema Wissensmanagement komplett zu verabschieden. Fehler sind ja dazu da, um aus ihnen zu lernen. So sehen es jene Unternehmen, die intern das Wissensmanagement 2.0 eingeläutet haben."

Wie im Roloblog mehrfach schon erwähnt, wird in der Folge auf potenzielle Fehlinvestitionen (Datenbank-Friedhöfe) und den Einsatz von Wikis und andere Web 2.0-Anwendungen aufmerksam gemacht, die Mitarbeiter zu Interaktion und damit zu wertsteigernder Wissensarbeit motivieren können. Warum "wertsteigernd"? FTD schreibt dazu:
"Wissen ist in einer rohstoffarmen Hightech-Wirtschaft ein äußerst wichtiges Element im Wettbewerb und sollte daher in den Unternehmen zukünftig angemessen als Produktionsfaktor betrachtet werden."
Das haben wir den Management-Guru Peter F. Drucker im Beitrag "Informations- und Wissensmanagement - Must Have" auch schon verkünden lassen.

Verfasst von Hans Fischer um 03.05.07 11:31