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03.05.2007

Fortsetzung: Banken & Web 2.0

Am 1. Mai haben wir auf einen entsprechenden Artikel des Handelsblatts aufmerksam gemacht, nun folgt CIO mit einer best practice-Berichterstattung ("Web 2.0 bietet Banken und Wertpapierhändlern Chancen"). Towergroup-Analyst Matt Nelson nennt 4 Hauptvorteile:

Informationsbeschaffung und Investment Research: Finanzdienstleister sollten regelmäßig Blogs beobachten - und sei es nur, um die Stimmungslage ihrer Kunden zu kennen.

Informationsverbreitung: Einige Wertpapierhändler haben bereits Podcasts, Blog Posts und RSS-Feeds eingerichtet. Damit sind sie auf dem Desktop der Kunden präsent.

Interaktion der Kunden: Das "programmierbare Netz" ermöglicht Kunden, über ein lightweight Interface Informationen über Portfolios, News und anderen user-spezifischen Content abzufragen und sich ein eigenes Bild zu machen. Zwar werden Finanzdienstleister nicht im engen Sinne innerhalb ihrer Kundenportale eigene soziale Netzwerke aufbauen können, aber Web 2.0 bringt die Usability solcher Kanäle voran.

Interaktion mit Geschäftspartnern: Software-Anwendungen für Verkäufer profitieren ebenfalls von Web 2.0, weil dadurch Benutzerschnittstellen entwickelt werden können, ohne die Funktionalitäten der installierten Desktop-Applikationen zu opfern.

Unseres Erachtens liegen die Hauptvorteile des Web 2.0-Einsatzes aber im Bereich Wissenstransfer. Diesen Aspekt hat Towergroup in einer früheren Studie (s. Posting "Finanzer & Wissensmanagement & Web 2.0") hervorgehoben.

Kurz ein Fazit gezogen: Web 2.0-Anwendungen können - bei gezieltem Einsatz - zur verstärkter Interaktion, Kommunikation und damit zur Kodifizierung von Wissen beitragen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Fachartikel-Sammlung oder natürlich auf Anfrage

Verfasst von Hans Fischer um 03.05.07 10:58