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01.05.2007

"Banken sollten Chancen von Web 2.0 nutzen"

... schreibt Handelsblatt.com im gleichnamigen Artikel. Der Kern der - für einen Handelsblatt-Artikel eher mauen - Feststellungen:

"Finanzdienstleistungsinstitute sollten die mit Web 2.0 aufkommende Technologie vor allem zur Erweiterung und Modernisierung der Methoden in der Marktforschung, zur Optimierung der Strategien im Online-Marketing und zur Ergänzung herkömmlicher Vertriebsmaßnahmen nutzen", erläutert Günther. Auf der Basis der über die verschiedenen Web 2.0-Instrumente gewonnenen Informationen ließen sich ferner das Qualitätsmanagement verbessern sowie ein Wissenspool für Mitarbeiter und Kunden aufbauen."
Siehe auch den Beitrag "Finanzer & Wissensmanagement & Web 2.0".

Verfasst von Hans Fischer um 01.05.07 14:52


Vorhandene Kommentare:

Ohje! Banken und Web 2.0 das passt so gut wie die Faust auf's Auge! Ich hab da schon meine Erfahrungen gemacht. Banken wollen es sich einfach nicht leisten, dass in aller Öffentlichkeit über Dienste, Kosten und so weiter gesprochen wird. Selbst intern befürchtet man Angriffe... Ich würde mich freuen wenn endlich eine Bank den ersten Schritt tut, vielleicht folgen dann die anderen?

Verfasst von: Renato um 01.05.07 22:15

Oh, das stimmt so nicht ganz. Viele "erste Schritte" wurden bereits unternommen. Die Finanzwelt ist in IT- und Kommunikationsbelangen sehr innovativ. Web 2.0-Applikationen kommen in vielen Banken seit längerer Zeit zur Anwendung. Dies insbesondere im Bereich des Wissensmanagements und der internen Kommunikation.

Beste Grüsse, Hans Fischer

Verfasst von: Hans Fischer um 02.05.07 08:21

Ein Problem von Unternehmen generell, also auch von Banken mit Web 2.0 - sollte man nicht vernachlässigen. Web 2.0 liegen ja an sich Gedanken der Offenheit, Zufälligkeit und vor allem von weniger Kontrolle zugrunde. Wenn Web 2.0 auch in Banken als Instrument bzw. Methode eingesetzt werden sollte und dabei auch die Aussenwelt - sprich die Kunden, externe Berater etc. - eingebunden werden sollten, müsste sich jede Bank auch Gedanken zu diesen Stichwörtern machen. Über kurz oder lang müsste sich auch in der Informations- und Kommunikationspolitik etwas tun. Selbst beim internen Einsatz dieser "neuen Technologien" müsste ein Reglement entwickelt werden, dass Unternehmen resp. Banken davor schützt, dass da die Web-2.0-Anarchie im eigenen Unternehmen ausbricht. Deshalb wäre ich, wäre ich eine Bank, sehr vorsichtig und würde eher langsam als schnell machen mit den Potentialen von Web 2.0 ;)

Verfasst von: Renée Schauecker um 07.05.07 11:24