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19.04.2007

Wissensmanagement = Nonsense? (Teil 2)

Die Frage im Titel könnte täglich mit Beispielen entkräftet werden - heute bei Manager Magazin Online im Artikel "Der lange Weg zum Wissensarbeiter". Ein Auszug:

"(...) Die tägliche Arbeit des "Wissensarbeiters" in einem virtuellen Büro besteht darin, dass er in einem oder gar in mehreren Projekten involviert ist. An seinem Arbeitsplatz, sieht der Wissensarbeiter auf einen Blick sein Team, die Aufgaben, die Informationen, den Fortgang eines Projekts, aber nicht im Sinne einer individuellen Organisationsanwendung, sondern auf das Team und dessen Mitglieder verteilt. Und genau in dieser Umgebung wird der Prozess der Produktion komplexer Inhalte optimiert. Gleichzeitig nimmt die Kreativität zu, da wesentlich mehr Personen an diesem Prozess beteiligt sein können.

Dieser "Information Worker-Ansatz" basiert auf der Annahme, dass die Hauptwertschöpfung heute darin besteht, Lösungen und neue Inhalte zu generieren und nicht in der Abwicklung von Routineprozessen."

Der renommierte Peter F. Drucker betrachtete die Etablierung und Förderung von Wissensarbeitern als absolutes Killerkriterium für den nachhaltigen Erfolg von Unternehmen. Oder anders ausgedrückt: Wer Information und Wissen in Unternehmen und Organisationen nicht die notwendige Sorgfalt schenkt, wird im Wettbewerb des Informationszeitalters nicht bestehen.

Ps. Ein Nachtrag zum genannten Artikel. Es gibt durchaus flexible, attraktive und ökonomisch sinnvolle Alternativen zur erwähnten Microsoft Sharepoint-Lösung. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 19.04.07 09:44