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28.03.2007

Wissensmanagement in der Tierwelt

Wie klassisches Wissensmanagement mit Web 2.0-Anwendungen aufgepeppt werden kann, steht in der entsprechenden Blog-Kategorie genauso, wie zum Beispiel auch ein Schema der lernenden Organisation zu finden ist. Noch nie aber wurde auf das Wissensmanagement in der Tierwelt verwiesen. Höchste Zeit, denn die NZZ Online liefert mit dem Artikel "Die verhängnisvolle Liebe des Kamels zur Klimaanlage" eine Steilvorlage und schreibt:

«Die Kamele haben gemerkt, dass aus Klimageräten Kondenswasser austritt, und suchen nun bei Häusern nach diesem Gerät», erklärt McGregor. Die Tiere spürten offenbar auch, wenn sich Wasser in Leitungen befinde, und seien durchaus in der Lage, Rohre zu zertrümmern. Überhaupt hätten sie einen sechsten Sinn für Wasser, so McGregor. Ein Zyklon, der unlängst durch Westaustralien gezogen sei, sei nicht der für Tropenstürme üblichen Bahn gefolgt, weshalb es an einem ganz anderen Ort als sonst geregnet habe: «Doch die Kamele spürten dies und begannen zu wandern.»
Die Australier können sich glücklich schätzen, dass es sich um implizites Wissen handelt. Würde das expliziert, könnte sich der kamelische Erfindungsreichtum nämlich ganz schnell auf andere Spezies ausbreiten.

(Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 28.03.07 14:30


Vorhandene Kommentare:

... das Geschriebene müsste auch für Dromedare gelten, die in Afrika und Australien leben. Aber als Zigarren-Raucher musste ich kürzlich erfahren, dass das berühmteste «Camel» eigentlich ein Dromedar ist, denn Trampeltiere und Kamele hätten zwei Höcker ...

Verfasst von: Stephan Marti-Landolt um 28.03.07 19:45