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15.03.2007

User konsumieren aktiv(er)

Persoenlich.com zitiert im Artikel "Werber verlieren die Kontrolle" Wim Vermeulen, Direktor für digitale Innovation bei Ogilvy International:

"In Second Life stösst man auf keine Plakate, TV-Werbespots oder sonstige Werbung. Der Werber hat eine Insel und es sind die Leute, die zu ihm kommen müssen, nicht wie in der realen Welt, wo die Werbung zum Verbraucher kommt" (...)
Der Verbraucher gewinne entsprechend zunehmend die Kontrolle. Ob das blosser Hype sei oder nicht, wird als Glaubensfrage abgetan. IBM scheint jedenfalls grossen Glauben an den Erfolg zu haben, investiert laut Persoenlich.com in diesem Jahr 10 Millionen Dollar und veranstaltet auf seiner Second Life-Insel unter anderem Businessmeetings.

Virtuelle Unternehmens-Engagements zeitigen aber keinesfalls zwingenden Erfolg:

(...) "Das Schlimmste was einer Marke in SL passieren könne, sei, wenn die Marken-Insel leer bleibt. "Nissan ist ein gutes Beispiel dafür, was in SL nicht funktioniert: Nämlich die 1:1-Übertragung der realen Welt", betont Vermeulen. Nissan hatte neue Automodelle präsentiert und zu Testfahrten eingeladen."

Verfasst von Hans Fischer um 15.03.07 13:19