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12.03.2007

Dritte Web-Dimension und der Think Tank

Die SonntagsZeitung schrieb im Artikel "Begegnungen der dritten Art":

(...) "Blau auf schwarz dreht sich im Webbrowser der Erdball von Google Earth. Im Sturzflug nähert sich der Nutzer einer 3-D-Kopie von Zürich, taucht ein in die Strassenzüge und landet vor einem Möbelgeschäft an bester Einkaufslage. Ein Mausklick, die Ladentür öffnet sich, und der Weg führt hinein in ein virtuelles Einrichtungshaus, das inklusive Angebot dem realen Vorbild täuschend echt nachgebaut ist.

So stellt sich Ansgar Schmidt, 32, die Zukunft im Internet vor. In Böblingen südlich von Stuttgart baut der Diplominformatiker bei IBM mit am Web 3D. «Das Hinzufügen der dritten Dimension», sagt Schmidt, «ist der nächste Umbruch im Internet.» Das Web soll sich am Bildschirm aus der Fläche zum globalen Dorf erheben, eine von Computern modellierte Parallelwelt."

Und die (über)nächsten Schritte?
(...) " In Böblingen bei IBM denkt Forscher Ansgar Schmidt derweil über das Web 3.0 nach. In diesem verstehen Suchmaschinen den Sinn von Suchanfragen. Damit können Onlineshops im Dauerbetrieb mit virtuellen Angestellten besetzt werden, die Besucher gewandt beraten. Noch etwas später sollen virtuelle Gegenstände fühlbar werden – Kunden können die Beschaffenheit von Produkten aus der Ferne prüfen. Das ist aber bereits Web 4.0."
Apropos Zukunft: Nachrichten.ch schreibt im Artitkel "Diese Trends werden uns morgen bewegen" über den "Trendradar 1.07" des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI). Selbstredend, ist das sich rasch ändernde User- und Kundenverhalten (s. auch Fachartikel "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt") Thema ist.

Verfasst von Hans Fischer um 12.03.07 08:47