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28.03.2007

Wissensmanagement in der Tierwelt

Wie klassisches Wissensmanagement mit Web 2.0-Anwendungen aufgepeppt werden kann, steht in der entsprechenden Blog-Kategorie genauso, wie zum Beispiel auch ein Schema der lernenden Organisation zu finden ist. Noch nie aber wurde auf das Wissensmanagement in der Tierwelt verwiesen. Höchste Zeit, denn die NZZ Online liefert mit dem Artikel "Die verhängnisvolle Liebe des Kamels zur Klimaanlage" eine Steilvorlage und schreibt:

«Die Kamele haben gemerkt, dass aus Klimageräten Kondenswasser austritt, und suchen nun bei Häusern nach diesem Gerät», erklärt McGregor. Die Tiere spürten offenbar auch, wenn sich Wasser in Leitungen befinde, und seien durchaus in der Lage, Rohre zu zertrümmern. Überhaupt hätten sie einen sechsten Sinn für Wasser, so McGregor. Ein Zyklon, der unlängst durch Westaustralien gezogen sei, sei nicht der für Tropenstürme üblichen Bahn gefolgt, weshalb es an einem ganz anderen Ort als sonst geregnet habe: «Doch die Kamele spürten dies und begannen zu wandern.»
Die Australier können sich glücklich schätzen, dass es sich um implizites Wissen handelt. Würde das expliziert, könnte sich der kamelische Erfindungsreichtum nämlich ganz schnell auf andere Spezies ausbreiten.

(Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 14:30 | Kommentare (1)

26.03.2007

Finanzer & Wissensmanagement & Web 2.0

ECIN schreibt im Beitrag "Finanzhandel wird sozial" über den Einsatz von Web 2.0-Tools in der Finanzindustrie:

"(...) Das Potential von Web 2.0 liege vor allem in den Bereichen Wissensmanagement und Kollaboration. Wikis und Blogging-Tools könnten die Qualität und Aktualität innerhalb der Unternehmenskommunikation optimieren und die Kundenzufriedenheit verbessern.
Der Artikel basiert auf einer Studie von TowerGroup.

Sehr viel detaillierter über das Thema Web 2.0 im Bankenumfeld informiert der (nicht frei erhältliche) Artikel "Wissensmanagement für Informationsprofis" in der Fachzeitschrift wissensmanagement. Im Zentrum stehen die umfangreichen und vernetzten Massnahmen im Bereich Wissensmanagement bei der Deutschen Bank Research. Web 2.0-Tools wie Wikis, Weblogs oder Social Bookmarking harmonieren mit klassischen Massnahmen wie Best-Practice-Seminaren. Als Fazit steht unter anderem:

"(...) Das Erfolgsrezept liegt in einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Dimensionen eines Teams miteinbezieht und seine Mitglieder in optimaler Weise sowohl virtuell als auch persönlich miteinander vernetzt."

In Zukunft wird das in der Unternehmenswelt Standard sein (müssen).

Verfasst von Hans Fischer um 17:46

Auf welche Tools & Anwendungen stehen User

Bill Ives macht im Posting "Who Uses What Online Tool for Which Reason: Oxford Study" auf eine interessante Studie (PDF, 531 KB) der Universität Oxford aufmerksam. Sie zeigt das Nutzungsverhalten von 1369 Usern vom 1. Dezember 2006 bis 16. Februar 2007 bezüglich Tools und Anwendungen wie Wikis, Weblogs, Social Bookmarking, Web based Office Tools (z.B. Google Text & Tabellen), Kalender-Anwendungen, File-Sharing, Instant Messaging uvm. Die Grafiken sind sehr interessant, auch wenn die Umfrage auf akademische Teilnehmer fokussiert war - die Resultate einer Umfrage im Unternehmensumfeld würden mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht allzu sehr abweichen.

Nachfolgend ein Ausschnitt der visualisierten Ergebnisse (Klick in das Bild für die Grossansicht):

km_rolotec.jpg

(Bildquelle: David White, JISC funded ‘SPIRE’ project 2007)

Verfasst von Hans Fischer um 16:14

23.03.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute keine Hightech, sondern das ganz alltägliche Thema Flüchtigkeitsfehler. Illustriert mit einem Bild aus einer der unzähligen häufig eher nervenden Witze-Zusammenstellungen, die im Netz kursieren.

ws2.jpg

Verfasst von Hans Fischer um 15:09

"The Future of Web 2."

Hype oder nicht Hype, das ist hier nicht die Frage - im so eigenwilligen wie unterhaltsamen Posting "The Future of Web 2.0" von Nat Torkington in O'Reilly Radar.

Verfasst von Hans Fischer um 14:40

22.03.2007

40 Jahre Blogging

Der Begriff Weblog gibt es seit 10 Jahren. Die Tätigkeit selber, Blogging, ist aber rund 30 Jahre älter. ZDnet.de schreibt dazu im Artikel "Wurzeln des Blogging reichen zurück in die siebziger Jahre":

"In einem aktuellen Interview anlässlich des zehnten Jahrestages des Begriffes Weblog hat sich Les Earnest erneut zu den Anfängen des Blogging geäußert. "Das Konzept geht zurück auf den Austausch von Nachrichten über das schwarze Brett. Mit der Einführung eines Computersystems an der Stanford University haben wir dieses Konzept auf eine Textdatei übertragen, auf die jedermann Lese- und Schreibzugriff hatte. Die erste darüber geführte Diskussion ging über das Thema, ob wir Menschen ins All schicken sollten. Das muss etwa 1967 oder 1968 gewesen sein", sagte Earnest."

Verfasst von Hans Fischer um 09:54

21.03.2007

Twitter-Geschnatter

Wenn Sie "Twitter" (dt: Geschnatter, Gezwitscher) noch nicht begegnet sind, dann dürfte sich dies bald ändern. Die Anwendung twitter kommt gross in Mode. Um was geht es? Twitter selber schreibt (sinngemäss übersetzt): Eine globale Community von Freunden und Fremden, die auf eine einzige, simple Frage antworten: Was machst Du gerade? Geantwortet wird mittels Telefon, Instant Messaging oder auf der twitter-Website.

Das eGeschnatter ist eine unbedeutende Modeerscheinung mehr, mögen viele nun denken. Offensichtlich falsch, wenn sich der Web 2.0-Namensgeber Tim O'Reilly der Sache genauso annimmt (u.a. in "Twittering your Home"), wie BusinessWeek online (u.a. in "15 minutes on Twittervision") oder Wired (u.a. in "8 Cool Twitter Tools").

Einen guten Einstieg in Deutsch bietet PR Blogger im Beitrag "10 Twitter-Thesen für die Online-Kommunikation". Die Thesen sind interessant - das von BusinessWeek online erwähnte Twitter-Tool Twittervision übrigens auch. Check it out.

Verfasst von Hans Fischer um 10:46 | TrackBack

20.03.2007

ROI von Unternehmens-Weblogs?

CIO titelt "Der ROI von Firmen-Blogs ist nur schwer ermittelbar" und schreibt:

"Viele Unternehmen stehen derzeit kurz vor dem Sprung, ein eigenes Unternehmens-Weblog aufzubauen. Jedoch zögern sie noch zu springen. Andere wiederum, die bereits früh in die Welt der Weblogs eingetaucht sind, stehen jetzt vor der Aufgabe, bei ihren vorhandenen nachzuweisen, dass ihre Blogs nicht nur Geschäftsziele unterstützen, sondern auch einen direkten geschäftlichen Nutzen in Form eines konkreten Return on Investment bringen."
Da eine exakte ROI-Berechnung laut Forrester Research nicht möglich ist, dienten andere Modelle der Beschreibung des ökonomischen Einflusses des Bloggens auf ihre Geschäftstätigkeit. Was darunter zu verstehen ist, lesen Sie im CIO-Artikel.

Der Text schliesst mit kaum nachvollziehbaren Zahlenangaben. Obwohl die bewährtesten Software-Lösungen kostenlos oder zumindest sehr preiswert sind, rechnen die Forrester-Leute mit $ 25'000 bis 100'000 für Software-Auswahl und -Kauf, Aufbau sowie Schulung von Bloggern. Unter dem Strich wird gefolgert:

"Insgesamt gehen die Analysten von durchschnittlichen Gesamtkosten von 400'000 US-Dollar pro Jahr aus. Dem sollte in jedem Fall ein geschäftlicher Mehrwert in Höhe von 500'000 US-Dollar - also ein ROI von 25 Prozent - gegenüberstehen."
Erstaunlich. Wie auch immer: Rolotec betreute die Evaluation und Implementierung mehrerer Corporate Weblogs. Falls Sie an Erfahrungsberichten, mögliche Vorgehensweisen und realistischen Zahlenangaben interessiert sind, informieren wir Sie auf Anfrage sehr gerne.

Verfasst von Hans Fischer um 10:45

19.03.2007

Mensch & Wissensmanagement

Bei Diskussionen um Wissensmanagement, resp. Knowledge Management, stehen meistens Software und Tools im Zentrum. Wie jüngst im Beitrag "Wissensmanagement auf einen Blick" dargestellt, geht es bei nachhaltig erfolgreichem Wissensmanagement aber um eine Symbiose von Mensch und Tools. Der Artikel "Wenn Wissen in Rente geht" von finanzen.net fokussiert auf dem Kapital Mitarbeiter-Wissen und schliesst mit dem Fazit:

"Unternehmen jedenfalls, die beizeiten ihr Kapital Mitarbeiterwissen sichern, sind auch in zehn oder 20 Jahren noch fit für den Markt."

Verfasst von Hans Fischer um 18:21

16.03.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Es werde Licht in unserer losen Weekend-Spezial-Serie mit den "Lighted Slippers" für schlappe 89 Dollar:

lys-i-hjemmesko-blaa_2370_st.jpg
(Bildquelle: Bim Bim Banana)

Verfasst von Hans Fischer um 15:54

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 13:39

15.03.2007

User konsumieren aktiv(er)

Persoenlich.com zitiert im Artikel "Werber verlieren die Kontrolle" Wim Vermeulen, Direktor für digitale Innovation bei Ogilvy International:

"In Second Life stösst man auf keine Plakate, TV-Werbespots oder sonstige Werbung. Der Werber hat eine Insel und es sind die Leute, die zu ihm kommen müssen, nicht wie in der realen Welt, wo die Werbung zum Verbraucher kommt" (...)
Der Verbraucher gewinne entsprechend zunehmend die Kontrolle. Ob das blosser Hype sei oder nicht, wird als Glaubensfrage abgetan. IBM scheint jedenfalls grossen Glauben an den Erfolg zu haben, investiert laut Persoenlich.com in diesem Jahr 10 Millionen Dollar und veranstaltet auf seiner Second Life-Insel unter anderem Businessmeetings.

Virtuelle Unternehmens-Engagements zeitigen aber keinesfalls zwingenden Erfolg:

(...) "Das Schlimmste was einer Marke in SL passieren könne, sei, wenn die Marken-Insel leer bleibt. "Nissan ist ein gutes Beispiel dafür, was in SL nicht funktioniert: Nämlich die 1:1-Übertragung der realen Welt", betont Vermeulen. Nissan hatte neue Automodelle präsentiert und zu Testfahrten eingeladen."

Verfasst von Hans Fischer um 13:19

14.03.2007

Das Börsenspiel der Schweizer Universitäten

Rolotec ist Co-Sponsor der diesjährigen "Portfolio Management Simulation PMS". Das Börsenspiel startet am 26. März und endet am 18. Mai 2007. Während dieser Zeit gilt es die Rolle eines Vermögensverwalters zu spielen und ein virtuelles Startkapital von CHF 1'000'000.- möglichst zu vermehren.

Zu den Preisen schreibt der organisierende Verein BSU - Das Börsenspiel der Schweizer Universitäten:

Während der PMS 2007 sind Preise im Gesamtwert von über CHF 50'000.- zu gewinnen wie beispielsweise Praktika bei PwC und Rolotec, Bankkonti mit CHF 1'000.- Startguthaben, Sprachreisen und viele mehr. Jeder Teilnehmer erhält während der Spieldauer zwei Zeitschriften nach Wahl (Agefi, Market.ch, Finanz und Wirtschaft, Bilanz).
Also dann, viel Spass, erfolgreiche Trades, Glück und vielleicht bis bald auf ein Praktikum in Biel.

Verfasst von Hans Fischer um 10:41 | Kommentare (1)

13.03.2007

Second Life-Whitepaper

PR Blogger macht auf das kostenlos erhältliche, 60seitige Whitepaper "Second Life und Business in virtuellen Welten" (PDF, 1.21 MB) von elephantseven aufmerksam und schreibt, dass das Whitepaper einen guten Überblick der soziodemografischen Daten der neuen Welt biete, einige Nutzungsszenarios für virtuelle Welten vorstelle und auch die Schwächen beleuchte. Das Whitepaper selber beginnt mit den Worten:

"Ende 2006 erlangte ein neues Internet-Phänomen rasch einen großen Bekanntheitsgrad: Second Life, eine virtuelle 3DWelt, die nicht nur enorme Wachstumsraten zu verzeichnen hat, sondern auch rasch zunehmendes Interesse von Weltunternehmen wie IBM, Sony BMG, Dell, Adidas, Toyota, Reuters, Nissan, MTV etc. Alle diese Unternehmen eröffneten in 2006 „Niederlassungen“ im „Metaversum“, der virtuellen Welt.

Die Frage bleibt offen, ob es sich hierbei um einen vorübergehenden Modetrend handelt, einen mittelfristig irrelevanten Hype, oder um einen wichtigen Trend, der die des Umgangs mit dem Internet dauerhaft beeinflussen wird. Die Chancen für Letzteres stehen nicht schlecht."

Eine Auswahl an bisherigen Postings zur virtuellen Parallelwelt:

Verfasst von Hans Fischer um 13:39

12.03.2007

Dritte Web-Dimension und der Think Tank

Die SonntagsZeitung schrieb im Artikel "Begegnungen der dritten Art":

(...) "Blau auf schwarz dreht sich im Webbrowser der Erdball von Google Earth. Im Sturzflug nähert sich der Nutzer einer 3-D-Kopie von Zürich, taucht ein in die Strassenzüge und landet vor einem Möbelgeschäft an bester Einkaufslage. Ein Mausklick, die Ladentür öffnet sich, und der Weg führt hinein in ein virtuelles Einrichtungshaus, das inklusive Angebot dem realen Vorbild täuschend echt nachgebaut ist.

So stellt sich Ansgar Schmidt, 32, die Zukunft im Internet vor. In Böblingen südlich von Stuttgart baut der Diplominformatiker bei IBM mit am Web 3D. «Das Hinzufügen der dritten Dimension», sagt Schmidt, «ist der nächste Umbruch im Internet.» Das Web soll sich am Bildschirm aus der Fläche zum globalen Dorf erheben, eine von Computern modellierte Parallelwelt."

Und die (über)nächsten Schritte?
(...) " In Böblingen bei IBM denkt Forscher Ansgar Schmidt derweil über das Web 3.0 nach. In diesem verstehen Suchmaschinen den Sinn von Suchanfragen. Damit können Onlineshops im Dauerbetrieb mit virtuellen Angestellten besetzt werden, die Besucher gewandt beraten. Noch etwas später sollen virtuelle Gegenstände fühlbar werden – Kunden können die Beschaffenheit von Produkten aus der Ferne prüfen. Das ist aber bereits Web 4.0."
Apropos Zukunft: Nachrichten.ch schreibt im Artitkel "Diese Trends werden uns morgen bewegen" über den "Trendradar 1.07" des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI). Selbstredend, ist das sich rasch ändernde User- und Kundenverhalten (s. auch Fachartikel "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt") Thema ist.

Verfasst von Hans Fischer um 08:47

10.03.2007

Suche & Community

Yahoo! ergänzt seine Suchmaschine mit Antworten von Yahoo! Clever. Heise online schreibt dazu im Artikel "Yahoo: Suche mit Community-Unterstützung":

Wer Yahoos Suchmaschine benutzt, erhält unterhalb der Treffer, die Yahoos Suchalgorithmus beisteuert, ab sofort auch solche, die aus Yahoos Frage-und-Antwort-Community Clever stammen. Auch Yahoo Clever selbst wurde erweitert: Mitglieder können in Zukunft sich jetzt auch zu Interessensgemeinschaften persönliche Gemeinschaften zusammenschließen, um sich gezielt zu individuellen Themen auszutauschen.
Eine zeitgeistige Entwicklung. Dazu haben wir im Posting "Hype-Gerede 2.0" geschrieben:
Völlig egal, ob die Technologien alt sind, neu erfunden oder demnächst durch andere abgelöst werden - unter dem Begriff Web 2.0 wird vor allem die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung subsumiert. Die Tatsache nämlich, dass eine immense Vernetzung unter den Usern stattfindet und der virtuose Umgang mit den neuen Medien - respektive mit der Medienkompetenz - zur Selbstverständlichkeit wird - vor allem auch in Ausbildung und Beruf.

Verfasst von Hans Fischer um 13:47

09.03.2007

Wissensmanagement - auf einen Blick

km_rolotec.jpg
(Für Grossansicht ins Bild klicken)

An einem Workshop mit einem Kunden haben wir heute u.a. über die Implementierung eines Wikis und die personellen Konsequenzen gesprochen. Personelle Konsequenzen? Ja, unbedingt: Werden die Einführungen von Wikis, Weblogs oder anderen Tools und Anwendungen nicht von flankierenden Massnahmen auf personeller und organisatorischer Ebene begleitet, wird das gut gemeinte Projekt mangelns Motivation zur Teilnahme abstürzen.

Im Workshop wurde das oben gezeigte Schema skizziert. Es zeigt das Zusammenspiel von Technik und Menschen, respektive einen möglichen Idealfall einer lernenden Organisation: Die generierten Informationen werden aufbereitet, damit sie den Mitarbeitenden zur Anwendung bereitstehen. Das während den Anwendungen neu generierte Wissen wird mittels dokumentierter Gespräche (z.B. Lessons learned, best practice, etc.) oder Tool-Anwendungen (Wikis, Kollaborations-Software, etc.) wieder in den Kreislauf eingespiesen.

Die Wichtigkeit des Ganzen wurde u.a. im Beitrag "Informations- und Wissensmanagement - must have" erwähnt. Falls Sie davon überzeugt sind - oder eben nicht - dann bieten wir Ihnen gerne einen unverbindlichen Informationsanlass an.

Verfasst von Hans Fischer um 15:22

"Second Life wird am Ende sterben"

(...) "Bei den echten Multiplayer-Online-Spielen geht es um Ruhm und Ehre - bei "Second Life" nur ums konsumieren. Das reale Universum wird am Ende an maximaler Unordnung ("Entropie") sterben. Das Parallel-Universum des "Second Life" wird an maximaler Langweile zu Grunde gehen."
Ein markanter Kontrapunkt zur derzeit vorherrschenden Second Life-Berichterstattung im Welt-Artikel "Warum 'World of Warcraft' spannender als 'Second Life' ist".

Verfasst von Hans Fischer um 10:52 | Kommentare (2)

08.03.2007

Und täglich grüsst die virtuelle Welt

Roloblog-Leserinnen und -Leser wissen um die Bedeutung von Plattformen wie Second Life im Allgemeinen und für Unternehmen im Speziellen (s. Blog-Kategorie "Web 2.0"). Die Medien nehmen selber teil oder schreiben wenigstens über die rasante Entwicklung. Eine kleine Auswahl an themenaffinen Artikeln von heute Donnerstag:

Verfasst von Hans Fischer um 16:31

07.03.2007

E-Mail-Sicherheit auf Einstein-Basis

Die Welt schreibt im Artikel "Mit Einstein wird die E-Mail sicher" u.a.:

(...) "Eine neue Methode zur Verschlüsselung von Botschaften im Internet haben Forscher am Physikalischen Institut der Universität Potsdam erfolgreich getestet – sie funktioniert mit Licht."
Die Methode, die insbesondere auch für Online-Banking interessant sein könnte, nennt sich Quantenkryptografie. Für naturwissenschaftlich Interessierte ein weiterer Artikel-Auszug:
(...) "Das Geheimnis des Schlüssels beruht auf den sonderbaren Eigenschaften von Photonen, den Teilchen, aus denen das Licht besteht. Die Physik in dieser Miniaturwelt unterscheidet sich dramatisch von allem, was wir aus der sichtbaren Welt kennen. So lassen sich bestimmte Eigenschaften dieser Lichtteilchen nicht exakt messen, ohne sie dabei zu verändern.
Die Potsdamer Forscher machten sich eine bizarre Besonderheit zunutze, die sogenannte Verschränkung von Teilchen. Dabei sind zwei Lichtteilchen wie durch Spuk miteinander verbunden, sogar wenn sie viele Millionen Kilometer weit voneinander entfernt sind. Dieser Verschränkungsprozess ist extrem sensibel. Versucht man, ihn zu erfassen – wie das bei einem Lauschangriff der Fall sein könnte –, zerreißen die empfindlichen Bande der telepathisch verbundenen Zwillinge.
Das macht diese „verschränkten Photonen“ zu idealen, abhörsicheren Kandidaten, um geheime Botschaften über Glasfaserkabel auszutauschen. Zapft ein Unbefugter das Kabel an, kann er das nicht unbemerkt tun, denn er stört sofort den empfindlichen Datenfluss – eine Messung an einem Photon beeinflusst sofort das Messergebnis am anderen."

Verfasst von Hans Fischer um 10:09

06.03.2007

Virtueller Lehrer & Buddy

ICT-basierte Zukunftsvisionen stehen derzeit besonders hoch im Kurs. Diesbezüglich schreibt die Zeit im Artikel "Virtual Teacher" über die Visionen von Steve Wozniak, Erbauer einer der ersten PCs und Mitbegründer von Apple. Ein Auszug:

(...) "Und ich träume weiter: von einem virtuellen Lehrer, der zum lebenslangen Begleiter wird. Zu einem klugen Berater, der mich so gut wie mein bester Freund kennt und mir als Coach, Mentaltrainer und Diskussionspartner zur Seite steht. Bis ins hohe Alter.

In diesem Traum verbirgt sich die Frage nach der Möglichkeit künstlicher Intelligenz: Wie arbeitet das Gehirn eines Menschen, und wie weit können wir es simulieren? Vielleicht eines Tages so gut, dass der Unterschied zwischen einem realen und einem virtuellen Lehrer nicht mehr zu erkennen ist? Neurologie und Psychologie, Didaktik, Menschenkenntnis, emotionales Feedback..." (...)


Apple_I.jpg
(Der von Steve Wozniak entwickelte Apple I; Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 10:41

05.03.2007

Second Life-Mainstream

Der Roloblog widmet sich seit einiger Zeit schon der virtuellen Parallelwelt Second Life (s. Posting-Auswahl). Mittlerweile erwächst ein richtiggehender Second Life-Medien-Hype. Das ist ok so, denn das Cyber-Doppelleben hat bekanntlich erst begonnen.

Wie auch immer: Heute bietet Manager Magazin Online im Artikel "Virtuelles Wirtschafts-Wunderland" eine Überblick und der Ringier-Konzern liess verlauten, dass die Abendzeitung "heute" eine virtuelle Inseldependance eröffnet hat. Der heute-Second Life-Blog berichtet über die neueste Ringier-Expansion.

Verfasst von Hans Fischer um 10:27

01.03.2007

Neue Shortcuts für Vista-User

Im Posting "Tasten-Kombinationen zur Mause-Entlastung" haben wir die gängisten Shortcuts vorgestellt. Unter anderem die berühmten ....

scuts.jpg
(Bildquelle: CHIP Online)

Windows Vista bringt nun neue Kürzel. CHIP Online zeigt sie in einer Fotostrecke.

Verfasst von Hans Fischer um 15:24