« "Der Kampf um das Usenet" | Hauptseite | "Wissen kann gar nicht gemanagt werden" »

02.02.2007

Risikofaktor Mobile Business

CIO schreibt im Artikel "Vertrauliche Daten auf mobilen Geräten gefährden die Firma":

92 Prozent der europäischen Unternehmer speichern vertrauliche Geschäftsinformationen und Dokumente auf ihren Smartphones und PDAs. Gleichzeitig hat fast ein Viertel der Befragten bereits einmal ein solches Gerät verloren.
Eine Tatsache, die Rolotec im Fachartikel "Gratwanderung: Informations-High / Sicherheits-Low" eingehend beschrieben hat. Ein Auszug:
Die Verwundbarkeit der Unternehmensnetze wird vielfach nicht nur durch effi zientere Viren, sondern vor allem auch durch mangelnde Restriktionen erhöht. Ein stattlicher Anteil von Sicherheitsverantwortlichen weiss nicht, wie viele und welche privaten Mobilgeräte an das Firmennetz angeschlossen sind. Viele User spiegeln ihre Daten – und auch diejenigen des Unternehmens – zudem ohne Wissen des Arbeitgebers auf «öffentlichen » Servern, um jederzeit und von jedem Rechner aus Zugriff zu haben. Die Chance, dass solche Server – und damit sensible Daten – gehackt werden, ist gross.

(...) Oft wird auch vergessen, dass Geräte schlicht verloren gehen oder gestohlen werden können. Der Verlust von sensiblen Unternehmens- und Kundendaten hat mitunter schwerwiegende, teilweise auch juristische Folgen.

Selbstredend, dass Mobile Business hoch attraktiv ist und massiv zunehmen wird. Sicherlich besser aber, wenn dies mit Flankenschutz von nachhaltigen Sicherheitsmassnahmen geschieht.

Verfasst von Hans Fischer um 02.02.07 16:20


Vorhandene Kommentare:

"Nachhaltige Sicherheitsmassnahmen" erschöpfen sich in der Praxis häufig in security theatrics - weil man genau weiss, dass dem Risikofaktor Mensch schlicht und einfach nicht beizukommen ist. Daran ändert auch Dein schöner Artikel nichts :-).

Verfasst von: Matthias um 02.02.07 16:40

... und trotz des "Risikofaktors Mensch" gibt es zum Beispiel auch Verkehrsregeln ;-)

Verfasst von: Hans Fischer um 03.02.07 16:10