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28.02.2007

«Werbeorakel» auf Web 2.0-Basis

Kleinreport schreibt im Artikel "Ein «Werbeorakel» zur die Zukunft des Marketings":

"Die Münchener Agentur Robert & Horst hat ein neuartiges Werbe- und Kommunikationstool für den Business-to-Business-Bereich entwickelt, das sich «Werbeorakel» nennt und als Kombination aus Wiki, Tag-Cloud und persönlicher Auskunft beschrieben wird."
Wird auf einen der Begriffe der Tag-Cloud geklickt, erscheint ein Eingabefeld für eigene Fragen. Da die Beantwortung die Eingabe von Namen und E-Mail bedingen würde, empfiehlt sich vorerst der Klick auf "WEITERE FRAGEN ZU DIESEM THEMA". Dadurch werden (ohne Registration) standardisierte Fragen und Antworten eingeblendet.

Ein zweifelsohne innovatives Konzept.

Verfasst von Hans Fischer um 14:21

27.02.2007

Frankreich-Wahlkampf in Second Life

Postings über Second Life häufen sich - nicht nur im Roloblog. Zu recht. Neueste Headline: "Sarkozy geht ins Netz" bei Spiegel Online. Ein Auszug:

Der Wahlkampf um die Nachfolge von Jacques Chirac läuft nicht nur in Frankreich, sondern auch in der virtuellen Welt von "Second Life" auf vollen Touren. Rechtsaußen Jean-Marie Le Pen war der erste - und zog prompt heftige Proteste auf sich. Danach folgte Segolène Royal, und jetzt wirbt auch Nicolas Sarkozy bei den Avataren um Stimmen für die reale Wahlurne.
Doch die Französischen Wahlkämpfer sind nicht die ersten Cyber-Politiker. Schweden sollte demnächst eine offizielle Botschaft in Second Life eröffnen und seit Anfang Jahr gibt es ein Cyber-Capitol. Spiegel Online berichtete in "Der US-Kongress wird virtuell".

Verfasst von Hans Fischer um 16:00 | Kommentare (1)

Und ewig fordert die Compliance

CIO schreibt im Artikel "Per E-Learning zum Compliance-Profi":

Sarbanes-Oxley, nationale Datenschutzrichtlinien und jede Menge unternehmenseigener Regeln - den Firmen wächst Compliance über den Kopf. Um aus der Defensive zu kommen, setzen sie zunehmend auf E-Learning.
Der Einsatz von E-Learning für Ausbildung und Training der Mitarbeitenden ist zweifelsohne effizient und sinnvoll - wenn die E-Learning-Anwendungen motivierend gemacht sind.

Wie in den Fachartikeln "Compliance: Legal überwacht es sich nachhaltiger" und "Finden und automatisierte Compliance-Überwachung" festgehalten, können für die Bewältigung der Compliance-Anforderungen (zusätzlich) auch passende Tools eingesetzt werden. Ein Auszug aus dem erstgenannten Fachartikel:

E-Mail oder Instant Messaging werden in Echtzeit überwacht. Die Alarmierung geschieht unmittelbar. So erhalten Mitarbeiter vor dem definitiven Versenden einer E-Mail eine Warnung, wenn Teile des Inhaltes gegen interne oder externe Verordnungen verstossen würden (oder könnten). Wahlweise könnten solcherlei Inhalte auch an Compliance-Verantwortliche weitergeleitet werden. Automatismen wie diese reduzieren die manuellen Tätigkeiten der Compliance-Abteilungen, sparen entsprechend Geld und erhöhen die Sicherheit.

Verfasst von Hans Fischer um 10:46

26.02.2007

Web 2.0-Schnapsglas

Ein Beitrag, der auch in unsere Reihe Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht passen würde: WEB.DE schreibt im Artikel "Russland: Web 2.0 für Alkoholiker" über ein USB-Schnapsglas:

Um zusammen mit seinen Freunden mal ein oder zwei Gläschen zu heben soll das Web 2.0 Schnapsglas über Sensoren verfügen, die anderen Internet-Nutzern zeigen, wie voll das Glas derzeit ist. Somit können die Kumpel über das Internet sofort sehen, dass ihr Füllstand noch nicht weit genug vorangeschritten ist und dringenden Nachholbedarf aufweist.
Die Innovation sei derzeit noch im Projektstadium. Wetten, dass das auch so bleibt? ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 13:48

23.02.2007

"Wissensmanagement in der Mittagspause"

Wissens- und Informationsmanagement sind matchentscheidend für den Unternehmenserfolg. Die Zweifler geraten in die Minderheit. Es müssen aber nicht gleich von Beginn weg Organisationen auf den Kopf gestellt und allumfassende Tools eingesetzt werden. Manchmal helfen auch schon kleinere Innovationen, Wissen von Mitarbeitenden zu identifizieren, zu teilen und zu mehren. So schreibt wissen.org Katz & Partner im Beitrag "Wissensmanagement in der Mittagspause":

(...) "So nutzt ein Dienstleistungsunternehmen mit etwa 100 Mitarbeitern die Pausen, um den Erfahrungsaustausch zu fördern. Dabei stellen Mitarbeiter ihren Kollegen einmal pro Woche während der Mittagszeit neue Softwareprogramme, veränderte Dienstleistungsangebote oder allgemein die Aufgaben ihrer Abteilung vor. Die Teilnahme ist freiwillig.

(...) Dadurch wird Transparenz und Verständnis für die Unternehmensabläufe und die Funktion der einzelnen Bereiche geschaffen. Erfahrungswissen wird in seinem jeweiligen Kontext kommuniziert."

Beiträge über kleinere und grössere Lösungen, Basics und Zusammenhänge finden Sie u.a. in der Kategorie "Knowledge Management".

Verfasst von Hans Fischer um 14:50

22.02.2007

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 16:20

21.02.2007

Hype-Gerede 2.0

Testticker.de schreibt im Artikel "Web 2.0: Altes Produkt, neuer Hype ":

"Experten warnen vor dem Web 2.0-Hype. Die Technologie sei nichts Neues und auch die Zukunftsaussichten seien alles andere als rosig."
Diese Experten haben offensichtlich noch nicht bemerkt, dass bei Web 2.0 nicht Technologie im Vordergrund steht.

Völlig egal, ob die Technologien alt sind, neu erfunden oder demnächst durch andere abgelöst werden - unter dem Begriff Web 2.0 wird vor allem die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung subsumiert. Die Tatsache nämlich, dass eine immense Vernetzung unter den Usern stattfindet und der virtuose Umgang mit den neuen Medien - respektive mit der Medienkompetenz - zur Selbstverständlichkeit wird - vor allem auch in Ausbildung und Beruf.

Verfasst von Hans Fischer um 16:07

20.02.2007

Die weltwichtigsten Innovationen

BusinessWeek online rangiert und beschreibt im Artikel "History's Greatest Innovations" die ultimativen Innovations-Milestones:

Verfasst von Hans Fischer um 17:52

Die besten webbasierten Kalender

Wired News rangiert im Artikel "The Web's Best Calendars" wie folgt:

Verfasst von Hans Fischer um 13:15

Neues von einer Google-Alternative

Wikia Search soll laut Spruchart der Verantwortlichen dereinst die Suchmaschine werden, die alles ändern wird. Im Artikel Wikia Search: "Eine offene Gesellschaft braucht Transparenz" schreibt heise online:

Ziel ist es, den Nutzern mit einer Peer-to-Peer-Suche die Gelegenheit zu geben, Internetseiten nicht nur positiv oder negativ zu bewerten, sondern selbst an der Indexierung des Internets teilzunehmen sowie Bookmarks und Seiten-Favoriten bereitzustellen. Laut Wales geht es zudem darum, mit frei verfügbarer Software eine offene und transparente Suchmaschine zu schaffen.
Die Beta-Version soll noch in diesem Jahr live gehen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:29

19.02.2007

Finden mit künstlicher Intelligenz

Passend zur "Umfrage Wissensgesellschaft 2.0" der Artikel "Künstliche Intelligenz für Suche gesucht" von heise online. Ein Auszug:

"Google arbeite an der künstlichen Intelligenz, da sie ein ideales Suchwerkzeug wäre: "Man könnte ihr jede Frage stellen, und sie würde die perfekte Antwort geben – basierend auf alles, was im Web verfügbar ist." Die ultimative Suchmaschine (von der bei Google schon vor fünf Jahren die Rede war) kann sich aber auch nur auf die Informationen stützen, die sie im Internet findet, und auch hier sieht Page Verbesserungsbedarf: Er rief die versammelten Wissenschaftler dazu auf, ihre Forschungsergebnisse als digitale Medien der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen."

Verfasst von Hans Fischer um 16:01

Umfrage: Wissensgesellschaft 2.0

Über den Einfluss von Web 2.0-Anwendungen und -Technologien auf Wissens- und Informationsmanagement schreiben wir im Blog regelmässig (s. Kategorien "Knowledge Management" und "Web 2.0").

In diesem Zusammenhang unterstützen wir eine Online-Umfrage zum Thema "Informations-/Wissensmanagement & Web 2.0. Die Verfasser schreiben dazu:

Die Umfrage ist Teil einer Team-Semesterarbeit im Rahmen des Nachdiplomstudiums Master of Advanced Studies in eLearning und Wissensmanagement (Universität Luzern / Institut für Kommunikationsforschung Luzern). Unter dem Titel "Informations-/Wissensmanagement & Web 2.0" werden Einfluss und Gemeinsamkeiten der beiden Bereiche untersucht.
Die Teilnahme dauert knapp 5 Minuten. Hier geht's zur Umfrage.

Verfasst von Hans Fischer um 11:06 | Kommentare (2)

16.02.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem USB Eye Warmer von USB.BRAND.COM.HK für $ 15. Wer an der Richtigkeit des Titels dieses Beitrages zweifelt, soll das Gadget doch mal in Anwesenheit von Vorgesetzten testen.

eye.jpg
(Bildquelle: USB.BRAND.COM.HK)

Verfasst von Hans Fischer um 17:01

Mercedes-Benz in Second Life

Virtuelle Parallelwelten wie Second Life sind im Roloblog regelmässig Thema. Wer denkt, die Cyberwelten seien kurzfristige Zeiterscheinung, irrt sich. Laut golem.de geht nun auch Mercedes-Benz ins Second Life:

Die Mercedes-Insel im "District" South West (Koordinaten: 128.128.11) soll dann einzelne Fahrzeuge vorstellen, die die Bewohner gar auf einer eigenen Teststrecke ausprobieren können. Die Eröffnung wird mit einem Live-Konzert in der Phantasiewelt begleitet, das ab 22 Uhr (MEZ) startet.
Und zu was werden Cyber-Tester von Mercedes-Autos dann mit entsprechend erhöhter Wahrscheinlichkeit? Genau, zu realen Kunden.

Weitere Beiträge zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 10:49

15.02.2007

New York Times - User überholen Leser

Ein spannendes Stück Zeitgeschichte: Die Welt schreibt im Artikel "New York Times: Der stille Abschied vom Papier":

"Glaubt Sulzberger [Herausgeber Arthur Sulzberger Jr.], dass die „New York Times“ in fünf Jahren noch in gedruckter Form erscheint? „Ich weiß es wirklich nicht“, antwortet er. „Und wissen Sie was? Es kümmert mich auch nicht.“ Sulzberger konzentriert sich auf den Übergang von Print zu Internet. „Das Internet ist ein wunderbarer Ort, und wir sind dort führend“, sagt er. Die „New York Times“ hat ihre Online-Leserschaft tatsächlich auf 1,5 Millionen pro Tag verdoppelt, daneben stehen 1,1 Millionen Abonnenten der Printausgabe. Sulzberger sagt, die „New York Times“ befinde sich auf einer Reise, die an dem Tag zu Ende gehe, da das Unternehmen entscheide, das Blatt nicht länger zu drucken. Es sei eine lange Reise und es werde auch holprig zugehen, sagt der Mann am Steuer, ein schwarzes Loch aber sehe er nicht."

Verfasst von Hans Fischer um 12:40

14.02.2007

Social Tagging - Wissensmanagement 2.0

Web 2.0-Anwendungen wie Wikis oder Blogs können als preiswerte Wissens- und Informations-Instrumente eingesetzt werden. Roloblog-Leserinnen und -Leser wissen das ;-) In diese Kategorie gehört u.a. auch Tagging. Manager Magazin Online schreibt im Artikel "Gemeinsam besser finden" über die Basics. Tagging kann aber selbstverständlich auch in Unternehmen angewendet werden.

In "Social Tagging" (Wissensmanagement / Heft 1 2007) schreibt Dr. Peter Schütt über die Möglichkeiten. Kurz zusammengefasst: Durch Taggen (~ Etikettieren) von Dokumenten entstehen mit der Zeit Folksonomien (Tag-Wolken). Diese Tag-Wolken bleiben beschreiben laut Schütt das Wissen im Unternehmen und bleiben aktuell - vorausgesetzt die Mitarbeiter taggen. Diesbezüglich sind die Erfahrung sehr positiv.

Verfasst von Hans Fischer um 15:34

Virtueller Einfluss auf reales Leben

Im Artikel ""Wie ein Urmensch, der einen Düsenjet steuert" erklärt der Kommunikationsforscher Tilo Hartmann gegenüber Spiegel Online unter anderem:

"Aus der Wahrnehmungsforschung wissen wir, dass Virtualität als real empfunden wird, weil die reale Welt selbst virtuell ist. Realität ist nur ein Wahrnehmungskonstrukt unserer Sinne. Wir wissen nicht genau, wie es da draußen aussieht. Wir können nur darauf vertrauen, dass das, was wir wahrnehmen, aussieht wie die Wirklichkeit. Virtuelle Welten funktionieren nach demselben Muster."
Die im Blog gelegentlich schon erwähnten Parallelwelten wie SecondLife oder die Avatarkultur wirken sich spürbar auf unser soziales Verhalten aus. Dazu Hartmann:
"Normalerweise würden wir wohl Techniken, die wir in Cyberszenarien gelernt haben, nicht in der Wirklichkeit anwenden. Aber in der Forschung ist der "Sleeper-Effekt" bekannt: Die Information, wo man etwas gelernt hat, wird relativ leicht vergessen, während das Gelernte selbst haften bleibt."
Eine spannende, sehr dynamische Entwicklung, die sich auf viele Bereiche auswirkt - nicht bloss auf Unternehmen und Schulen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:20

13.02.2007

Interviews mit Battelle, O'Reilly & Co.

Im Rahmen von FASTforward '07 - The Largest Business & Technology Conference Focused on Search lieferte der FASTforward Blog nicht nur laufend wirklich interessante Inhalte, sondern nun auch einen Rückblick mit einer Anzahl frei zugänglicher Interviews. Zum Beispiel mit:

Verfasst von Hans Fischer um 11:33

12.02.2007

Instant Einblick in die Pipes-Innovation

Die Lancierung der Betaversion von Yahoo! Pipes letzte Woche hat für viele Schlagzeilen in den klassischen Medien und grösstenteils wohlwollende Postings in der Blogosphäre gesorgt.

Wer den Feed-Aggregator noch nicht selber testen mag, findet im heutigen netzwelt-Artikel "RSS-Feeds remixen mit Yahoo Pipes Text und Visualisierungen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:52

09.02.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit der Toileten-Anlage von Roto-Rooter. Sie beinhaltet laut GQ.com:

20-Zoll-Flachbildschirm, Xbox 360, DVD-Player mit Star Wars-DVD, Laptop mit Roboterarm, Papierspender mit iPod-Dock, Digital-Videorecorder, Kühlschrank mit Zapfhahn, Magazinständer, Beintrainer und elektrischer Tassenwärmer.

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(Bildquelle: GQ.com

Verfasst von Hans Fischer um 13:45

Verzeichnis Spezial-Suchmaschinen (Web 2.0)

Gefunden in John Battelle's Searchblog: Das Verzeichnis "Top 25 Web 2.0 Search Engines" von Online Education Database. Das Verzeichnis ist unterteilt in die Kategorien

  • Mashups and Tagging
  • Rich Internet Application Search Interfaces
  • Social Aspects: User Contribution, Recommendation, Social Networks
  • Visual Search
  • Audio/ Video Search
Prädikat: hinsurfen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:34

Mobile Internet - umkämpftes Zukunftsgeschäft

Mobile Business ist ein hoch lukrativer Zukunftsmarkt. Spiegel Online schreibt im Artikel "Nokia gegen Google":

Der Kampf um die Hoheit über mobile Inhalte ist voll entbrannt: Vom Internet aus greift Google an, die Netzbetreiber wollen ihre Hausmacht mit einer eigenen Suchmaschine halten, und Handy-Hersteller Nokia geht mit einer eigenen "Mobile Search" ins Rennen.
Bei de.internet.com ist im Artikel "Zukunft des mobilen Internet in Japan und Korea bereits Realität" zu lesen, was uns diesbezüglich erwarten wird.

Verfasst von Hans Fischer um 11:19

08.02.2007

Begleitservice für Surfstunden

Den Umgang mit Avataren kennen viele bereits aus Games oder auch aus Parallelwelten wie SecondLife (s. auch "Virtuelle Welt trifft auch reale Kommunikation"). Spiegel Online schreibt im Artikel "Das Netz menschlich machen" u.a.:

(...) Smalltalk von Pixelmännchen zu Pixelbabe - so könnte die Kommunikation im Cyberspace dank Avatar-Communities bald aussehen. Auf Seiten wie Zweitgeist oder Me.dium können sich Nutzer mit ein paar Klicks einen eigenen Avatar zusammenbasteln, der sie künftig beim Surfen im Netz auf Schritt und Tritt begleitet. Wer als Pixelmensch im Web unterwegs ist, begegnet dann auch anderen Menschen und kann spontan ins Gespräch kommen.

Anders als bei herkömmlichen Communities erfolgt die soziale Interaktion dabei nicht mehr an einem festen Platz im Web, sondern nebenbei beim Browsen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:28

06.02.2007

Informations- und Wissensmanagement - must have

Ein Nachtrag zu den Beiträgen "Wissen kann gar nicht gemanagt werden" und "Arbeit, Boden, Kapital und Wissen":

Peter F. Drucker, einer der bedeutendsten Management-Visionäre des 20. Jahrhunderts, bringt die Notwendigkeit entsprechender Massnahmen im Buch "Management im 21. Jahrhundert" (ISBN 3-430-12238-4) mit folgender Aussage auf den Punkt:

"Besonders für Führungskräfte stellen Informationen die Schlüsselressource schlechthin dar. Der Kontakt der Manager zu ihren Kollegen, zur ihren Organisationen und zu ihrem "Netzwerk" wird in Zukunft immer stärker von Informationen abhängen. Mit anderen Worten: nur wer über Informationen verfügt, kann sein Wissen einsetzen."

Verfasst von Hans Fischer um 17:25

05.02.2007

Neues von "One Laptop per Child"

olpc.jpg
(Bildquelle: OLPC)

Laut heise online wurde das zweite Vorserienmodell des 100-Dollar-Laptops (s. frühere Beiträge zum Thema) präsentiert:

Die Verantwortlichen des Bildungsprojekts "One Laptop per Child" (OLPC) haben ein zweites Vorserienmodell des vorrangig für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern gedachten Mobil-Computers XO produzieren lassen. Hersteller Quanta habe in der vergangenen Woche mehrere hundert Geräte der Version B2 zusammengebaut, hieß es. Die ersten knapp 900 Exemplare (Version B1) des so genannten 100-Dollar-Notebooks auf Linux-Basis (Fedora) waren Ende November fertiggestellt und für Testzwecke an das MIT sowie Entwicklungspartner in fünf Ländern ausgeliefert worden.

Verfasst von Hans Fischer um 17:49

"Wissen kann gar nicht gemanagt werden"

Eine Aussage, oft gehört, die an sich stimmig ist. Für den "Begriff Wissen" gibt es auch keine allgemein gültige Definition. Zweifelsohne müssen Unternehmen aber Rahmenbedingungen schaffen, damit Mitarbeitende ihr Wissen mit anderen austauschen oder schriftlich festhalten. Geschieht letzteres, wird das Wissen in den Köpfen in maschinenlesbare Information gewandelt, die allen relevanten Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden kann.

Wenn Rolotec also über Wissensmanagement schreibt, dann sind immer zwei Bereiche gemeint:


  • Wissensmanagement: Massnahmen und Prozesse, die den Transfer von Wissen in Information unterstützen

  • Informationsmanagement: Technologien und Anwendungen, welche die effiziente Bewirtschaftung der notwendigen Informationen ermöglichen
Sehr gerne informieren wir eingehend über Thematik und Möglichkeiten.

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(Bildquelle: Technische Universität München)

Verfasst von Hans Fischer um 17:16

02.02.2007

Risikofaktor Mobile Business

CIO schreibt im Artikel "Vertrauliche Daten auf mobilen Geräten gefährden die Firma":

92 Prozent der europäischen Unternehmer speichern vertrauliche Geschäftsinformationen und Dokumente auf ihren Smartphones und PDAs. Gleichzeitig hat fast ein Viertel der Befragten bereits einmal ein solches Gerät verloren.
Eine Tatsache, die Rolotec im Fachartikel "Gratwanderung: Informations-High / Sicherheits-Low" eingehend beschrieben hat. Ein Auszug:
Die Verwundbarkeit der Unternehmensnetze wird vielfach nicht nur durch effi zientere Viren, sondern vor allem auch durch mangelnde Restriktionen erhöht. Ein stattlicher Anteil von Sicherheitsverantwortlichen weiss nicht, wie viele und welche privaten Mobilgeräte an das Firmennetz angeschlossen sind. Viele User spiegeln ihre Daten – und auch diejenigen des Unternehmens – zudem ohne Wissen des Arbeitgebers auf «öffentlichen » Servern, um jederzeit und von jedem Rechner aus Zugriff zu haben. Die Chance, dass solche Server – und damit sensible Daten – gehackt werden, ist gross.

(...) Oft wird auch vergessen, dass Geräte schlicht verloren gehen oder gestohlen werden können. Der Verlust von sensiblen Unternehmens- und Kundendaten hat mitunter schwerwiegende, teilweise auch juristische Folgen.

Selbstredend, dass Mobile Business hoch attraktiv ist und massiv zunehmen wird. Sicherlich besser aber, wenn dies mit Flankenschutz von nachhaltigen Sicherheitsmassnahmen geschieht.

Verfasst von Hans Fischer um 16:20 | Kommentare (2)

01.02.2007

"Der Kampf um das Usenet"

Vor einigen Jahren war das Usenet ultimativer Interaktionskick der digitalen Kommunikation. Ein technisch simples, inhaltlich jedoch höchst erspriessliches Universum. Im Artikel "Der Kampf ums Usenet" schreibt Focus Online unter anderem:

Als das Netz Mitte der 90er-Jahre zum Superstar wurde, war es das Usenet, das den Ruf des Internets als Hort der Anarchie, aber auch eines weltweiten Laboratoriums radikaler Demokratie festigte. Was heute “kollaborative Projekte” heißt und zu Unternehmungen wie Wikipedia und vielen Web-2.0-Ideen geführt hat, hat seine Wurzeln im Usenet.
Und zur Gegenwart:
Kostenpflichtige Usenet-Zugangsanbieter wie “Alphaload”, “Firstload” oder “Usenext” bewerben aggressiv ihre Angebote. (...) Das Usenet im herkömmlichen Sinn interessiert die Klientel der neuen Usenet-Provider nicht, viele Kids halten es einfach für eine neue Art von Tauschbörse. Zu den klassischen Text-Arealen des Usenet gibt es freie Zugänge, beispielsweise in Gestalt der Google Groups. Bei den Bezahldiensten müssen – als wäre Meinungsfreiheit eine Frage der Menge – Datenvolumina im höheren Gigabyte-Bereich abonniert werden (zur Orientierung: der ganze Koran umfasst, in komprimierter Form, knapp 400 Kilobyte, also nicht einmal ein halbes Tausendstel Gigabyte). Da Tauschbörsen und ihre Nutzer zunehmend unter Druck geraten, verheißen Geschäftsmodelle ordentlichen Erfolg, die der geplagten Klientel Unterschlupf versprechen und gleich noch mit Nachteilen der P2P-Netze aufzuräumen vorgeben.
Weitere Informationen finden sich u.a. bei usenet-infos.de.

Verfasst von Hans Fischer um 10:52