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18.01.2007

Google Earth als Planungsgrundlage für Terroristen

Im Artikel "Terrorists Take Over Google Earth" schreibt InformationWeek über eine der düsteren Facetten des IT-Fortschritts:

Terrorists in Basra, Iraq, have turned Google Earth into a tool for targeting attacks, according to The Daily Telegraph, a U.K. newspaper.

Citing unnamed British Army intelligence sources, the Telegraph said that documents recovered from the homes of insurgents included print-outs of Google Earth images with notations detailing the longitude and latitude of a British military camp.

The article quotes the unidentified intelligence officer as saying, "We believe they use Google Earth to identify the most vulnerable areas such as tents," and notes that one solider has been killed and several wounded in mortar attacks at the camp in question.

Etwas erstaunlich mutet diese Geheimdienstsache schon an. Auf die Frage nach der Aktualität der in Google Earth verwendeten Satellitenbilder antworten die Google-Verantwortlichen auf der FAQ-Seite:
Unsere Bilder wurden von Satelliten und Flugzeugen innerhalb der letzten drei Jahre aufgenommen.

Verfasst von Hans Fischer um 18.01.07 10:48

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Vorhandene Kommentare:

Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist der Krieg 2003 gestartet. Wenn die Briten also bestehende Gebäude eingenommen haben oder diese einfach noch gleich vorhanden sind wie vor drei Jahren, dann kann das aufgehen. Und wieso ist eigentlich immer nur Google unter Beschuss? Microsoft hat ja auch eine Satelittenbilder-Software genau wie auch die NASA.

Verfasst von: Renato um 18.01.07 16:49