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29.01.2007

Das Ende der einseitigen Unternehmens-Kommunikation

Im Fachartikel "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt" hat Rolotec für den Netzguide Business Communications 2007 u.a. geschrieben:

Die Vernetzung erfordert ein Umdenken. Das klassische Sender-Empfänger-Kommunikationsmodell wird aufgebrochen. Es geht um Kooperations- und Kritikfähigkeit und nicht mehr um vollständige Kontrolle der Kommunikation und Unternehmensgeheimnisse.
HANDELSBLATT verdeutlicht diesen Aspekt heute im Artikel "Auf dem Kopf". Ein Auszug:
Wie Procter & Gamble versuchen weltweit mittlerweile zahlreiche Unternehmen, die als Web 2.0 oder Social Software bekannten neuen Kommunikationsformen im Internet für ihr Marketing zu nutzen. Viele haben bereits Austauschforen mit ihren Kunden, sogenannte Corporate Blogs, installiert. Eine wachsende Zahl engagiert sich aber auch in bestehenden Netzwerken wie MySpace und Facebook oder gründet wie Procter & Gamble eigene Plattformen, deren Besucher über das Unternehmen, seine Produkte oder damit verwandte Themen diskutieren können.

Verfasst von Hans Fischer um 09:58

26.01.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Dinge, die die Welt nicht braucht, sind manchmal ganz hübsch. Heute mit dem Schmetterlings-Alphabet; gesehen bei Ehrensenf.

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(Bildquelle: Butterfly Alphabet)

Verfasst von Hans Fischer um 14:49

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 13:50

23.01.2007

Arbeit, Kapital, Boden und Wissen

Dass Arbeit, Kapital, Boden und (neuerdings auch) Wissen klassische Produktionsfaktoren sind, gehört zum volks- und betriebswirtschaftlichen Grundwissen. Paradox ist aber: Während der Agrargesellschaft war klar, dass Boden entscheidend für Erfolg oder Misserfolg ist. Für die Industriegesellschaft war es Arbeitskraft und für die Dienstleistungsgesellschaft Kapital. Diese mehr oder weniger klar Zuordnung gilt heute nicht mehr: Obwohl wir in der Wissensgesellschaft (viele erachten den Begriff Informationsgesellschaft als passender) leben, gehen viele Unternehmensverantwortliche mit dem entscheidenden Produktionsfaktor äusserst sorglos um. Unternehmensinterne Suchmaschinen, die das Finden von Informationen in nützlicher Zeit erlauben und die Produktion von Doppelspurigkeiten verhindern, sind trotz offensichtlichem Return on Investment noch selten. Erst recht fehlen vielerorts geeignete Massnahmen, welche das Wissen in den Köpfen der Mitarbeitenden in wiederverwendbarer Form festhalten und damit für Mitarbeitende und Nachfolger verfügbar machen.

Letzteres wird nun durch eine Entwicklung beschleunigt, die viele als schieren Hype bezeichnen: Web 2.0. Die Sozialisierung des Internets mit der damit verbundenen verstärkten User-Interaktion sorgt für eine Revitalisierung von Informations- und Wissensmanagement. Im Fachartikel "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt" haben wir darüber geschrieben. Aktuell sorgt IBM mit der angekündigten Lancierung von Lotus Connections für einige Beachtung. Golem.de schreibt im Artikel "Web-2.0-Social-Software erreicht die Unternehmenslandschaft" u.a.:

Die Softwareplattform, die IBM als Lotus Connections vorgestellt hat, soll das so genannte "Social Computing" reif für den Alltagseinsatz im Unternehmensnetzwerk machen. Lotus Connections beinhaltet fünf Hauptkomponenten - Aktivitäten, Communitys, Lesezeichen, Profile und Blogs. Mit Lotus Connections sollen die Mitarbeiter Verbindungen zu Arbeitsgruppen im Unternehmen, aber auch zu Partnern und Kunden knüpfen und Informationen auf einfache Art und Weise zugänglich machen.

Auch die Suche nach Personen und Gruppen, die sich mit bestimmten Themen besonders gut auskennen, soll im Rahmen der Profilsuche möglich gemacht werden. Letztlich soll daraus eine Zeit- und Kostenersparnis resultieren, prognostiziert IBM.

Mit Lotus Connections sollen zum Beispiel auch Teams leichter zusammenarbeiten können, die geographisch verstreut miteinander arbeiten müssen. Die Zusammenarbeit soll damit auch leichter von der Hand gehen als mit starren Knowledgebase-Werkzeugen, deren praktischer Einsatzwert stark von der Akzeptanz der Anwender abhängt.

Das IBM-Beispiel sei stellvertretend für viele Möglichkeiten, von preiswerten Einzelmassnahmen bis hin zu komplexen Systemen, genannt. Informationen über die grundsätzlichen Möglichkeiten finden Sie u.a. in den Blogkategorien "Knowlegde Management" und "Web 2.0" oder gerne auch bei einem persönlichen Gespräch.

Verfasst von Hans Fischer um 14:09

22.01.2007

"Web 3.0 in den Startlöchern"

Est zögerlich nehmen viele Entscheider die Chancen und Notwendigkeiten von Web 2.0-Anwendungen wahr (s. Fachartikel "Blind ist, wer ...") und schon folgen Abhandlungen über die nächste Stufe, genannt Web 3.0. Jüngst berichtete Manager Magazin im sehr interessanten Artikel "Web 3.0 in den Startlöchern" über die Entwicklung. Der Kern:

Nutzer werden im Web der Zukunft Anfragen über semantische Konzepte stellen und in Wissensbeständen navigieren können. Kontextadaptive Webanwendungen werden "intelligent" auf die jeweilige Situation reagieren, in der der Nutzer sich gerade befindet, um gezielt Informationen anzubieten, die seine aktuelle Bedürfnislage befriedigen beziehungsweise in der aktuellen Situation von Nutzen sein können.
Oder anders gesagt: Wer die Informationen beherrscht, befriedigt die Kundenbedürfnisse und damit die Anforderungen der Zukunft (respektive der Unternehmensverantwortlichen). Es ist sicherlich nicht zu früh, sich langsam aber sicher mit der Gegenwart oder der Zukunft - je nach Standpunkt - zu befassen.

Frühere Postings zum Thema:

Verfasst von Hans Fischer um 09:48 | Kommentare (1)

19.01.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit "Thumbthing". Die Initianten meinen dazu allen Ernstes:

A brilliant new invention for reading books – it makes reading more comfortable.

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(Bildquelle: Thumbthing UK)

Verfasst von Hans Fischer um 16:17 | TrackBack

18.01.2007

Blind ist, wer ...

Unter dem Titel "Blind ist, wer Web 2.0 keine Beachtung schenkt" hat Rolotec einen Trends, Thesen, Strategien-Artikel für den neuesten Netzguide Business Communications 2007 geschrieben. Ein Ausschnitt:

Die Vernetzung erfordert ein Umdenken. Das klassische Sender-Empfänger-Kommunikationsmodell wird aufgebrochen. Es geht um Kooperations- und Kritikfähigkeit und nicht mehr um vollständige Kontrolle der Kommunikation und Unternehmensgeheimnisse.

Vor allem geht es auch um das «Aal-Prinzip» («Andere arbeiten lassen»). So beschränkt sich Ebay auf die Organisation der Interaktion zwischen den einzelnen Usern. Und der Siegeszug von Amazon beruht unter anderem auf der Tatsache, dass die durch Kunden verfassten Buchbesprechungen einen enormen Mehrwert gegenüber Mitbewerbern ohne Interaktionsmöglichkeiten darstellen. Die beiden Klassiker zeigen: Sie nutzen die kollektive Intelligenz aus. Marktvorsprung hat, wer das Wissen der Belegschaft, der Kunden und der Partner zu nutzen lernt. Wird dieses Wissen intensiv ausgetauscht, analysiert und angewendet, werden unter anderem Produkte verbessert, Markttests verkürzt, Streuverluste bei Werbung und Kommunikation verringert, Motivationen erhöht und neue Ideen kreiert.


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(Bildquelle: Netzguide Business Communications 2007)

Verfasst von Hans Fischer um 14:31 | TrackBack

Google Earth als Planungsgrundlage für Terroristen

Im Artikel "Terrorists Take Over Google Earth" schreibt InformationWeek über eine der düsteren Facetten des IT-Fortschritts:

Terrorists in Basra, Iraq, have turned Google Earth into a tool for targeting attacks, according to The Daily Telegraph, a U.K. newspaper.

Citing unnamed British Army intelligence sources, the Telegraph said that documents recovered from the homes of insurgents included print-outs of Google Earth images with notations detailing the longitude and latitude of a British military camp.

The article quotes the unidentified intelligence officer as saying, "We believe they use Google Earth to identify the most vulnerable areas such as tents," and notes that one solider has been killed and several wounded in mortar attacks at the camp in question.

Etwas erstaunlich mutet diese Geheimdienstsache schon an. Auf die Frage nach der Aktualität der in Google Earth verwendeten Satellitenbilder antworten die Google-Verantwortlichen auf der FAQ-Seite:
Unsere Bilder wurden von Satelliten und Flugzeugen innerhalb der letzten drei Jahre aufgenommen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:48 | Kommentare (1) | TrackBack

17.01.2007

Nachtrag zum iPhone ...

Die Lancierung haben wir beschrieben. NBC Late Night with Conan O'Brien sorgt mit dem "iPhone Commercial" nun für weitestgehende Aufklärung über die Funktionsvielfalt des künftigen Top-Gadgets ;-)


(Quelle: YouTube.com)

Verfasst von Hans Fischer um 17:36 | TrackBack

15.01.2007

Happy Birthday Wikipedia (machst du blöde?)

Wikipedia feiert heute den sechsten Geburtstag. Heise online schreibt:

Heute vor sechs Jahren startete die freie Online-Enzyklopädie unter der Domain wikipedia.com. Dies war der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Das damals verkündete Ziel, irgendwann einmal 100'000 Artikel zu erreichen, wurde schon in einem Jahr übertroffen. Heute enthält die Wikipedia weit über fünf Millionen Artikel mit zirka zwei Milliarden Wörtern. Die Enzyklopädie ist eines der beliebtesten Internetangebote der Welt: In der Statistik des US-Anbieters Alexa steht die freie Internetenzyklopädie heute auf Platz 12, noch vor kommerziellen Angeboten Amazon oder eBay.

Die Welt kredenzt zum Jubiläum den recht unorthodoxen Geburtstagsartikel "Macht Web 2.0 blöde?" und lässt "Technologiepopstar" Jaron Lanier über Wikipedia urteilen:
Wikipedia gilt als ein Beispiel für das, was inzwischen Modevokabular ist: Schwarmintelligenz. Macht einer einen Fehler, wird der aus der Menge heraus korrigiert. Doch Lanier glaubt nicht an die Selbstheilungskräfte des freien Informationsmarktes. Im Gegenteil: Für ihn hat das Web 2.0 nichts zu tun mit kollektiver Intelligenz, sondern mit Herdentrieb. Was irgendwer irgendwo zusammengeschrieben hat, schafft es gegebenenfalls auch in die Wikipedia. Das findet Lanier gefährlich, weil jeder nahezu alles bei Wikipedia ändern und auch verunstalten kann, die Internet-Enzyklopädie zugleich aber großes Vertrauen genießt. Er fürchtet die Diktatur der Doofen.

Verfasst von Hans Fischer um 16:53 | TrackBack

12.01.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit USB Heiz-Handschuhen für $22 von USB Geek. Aus klimatechnischen Gründen ein zunehmend völlig überflüssiges Produkt.

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(Bildquelle: fosfor gadgets)

Verfasst von Hans Fischer um 16:46 | TrackBack

11.01.2007

Top 10 der Wirtschaftsbegriffe

Im Auftrag von Financial Times Deutschland (s. Artikel "Wikipedia macht Karriere") wurden gut 150 Tageszeitungen, Magazine und Nachrichtenagenturen ausgewertet um die Top 10 der Business-Begriffe zu ermitteln. Die Rangliste für das Gesamtjahr 2006:

  • Blog
  • Turnaround
  • ERP
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • CRM
  • Corprate Governance
  • Unternehmenskultur
  • Wikipedia
  • Spam

Und die Rangliste für Dezember 2006:
  • Blog
  • Wikipedia
  • Risikomanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Turnaround
  • Corporate Governance
  • ERP
  • Unternehmenskultur
  • Spam
  • Podcast

Verfasst von Hans Fischer um 10:12 | TrackBack

10.01.2007

Endzeit für das Internet

Im Artikel "End-Time for the Internet" äussert Jonathan Zittrain, Professor für Internet Governance and Regulation an der Oxford Universität, gegenüber dem Wired Magazin dunkle Zukunftsszenarien. Kurz: Wegen immer aggressiverer Malware wie Spyware und Viruse sowie Spam wanderten immer mehr User vom PC zu Applikationen wie BlackBerrys, iPods oder Xboxes ab. Die Migration hin in geschlossene Systeme - und damit in durch Hardware-Produzenten und Betreiber stark regulierte Communities - würde die Innovationskraft des Internets absterben lassen. Kommt dazu, dass laut Zittrain ein einziges apokalyptisches Virus gut und gerne das halbe Internet lahmlegen und die Festplatter der betroffenen User beschädigen könnte.

Eine der Kernaussagen, die dem Themenbereich Web 2.0 zuzuschreiben ist:

The problem is, we’re moving to software-as-service, which can be yanked or transformed at any moment. The ability of your PC to run independent code is an important safety valve.

Verfasst von Hans Fischer um 15:00 | TrackBack

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 14:22 | TrackBack

Das Thema: iPhone

Das Web und die Zeitungen sind voll mit der Berichterstattung über Apples Ankündigung von iPhone.

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(Bildquelle: XONIO)

Google News bietet mehrere Hundert weiterführende Links zum Thema. Die Welt fasst die Eigenschaften des iPhone im Artikel "Das iPhone kommt - und Apple tauft sich um" folgendermassen zusammen:

(...) eine Kombination aus Mobiltelefon und iPod, der über einen Touchscreen bedient wird und mit dem Betriebssystem OS X der Mac-Computer läuft.

Der Artikel stellt das Potenzial des iPhone u.a. durch die vorläufigen Börsenbewegungen nach Ankündigung dar:
An der Börse verloren RIM-Aktien nach der Apple-Ankündigung mehr als sieben Prozent, die von Palm mehr als fünf Prozent. Analysten sagten, Grund sei die Unsicherheit über den Einfluss des iPhones. Dessen Auswirkung auf den Markt werde erst in sechs Monaten deutlich werden.

Spiegel Online kredenzt im Artikel "Fans und Börse bejubeln iPhone - Fachwelt mäkelt" auch kritische Stimmen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:51 | TrackBack

09.01.2007

"Das Download-Jahr 2007"

Was steht an Populär-Downloads an? CHIP Online gibt mit einer Fotostrecke Antwort.

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(Einer der populären Downloads 07: Skype 4; Bildquelle: CHIP Online)

Verfasst von Hans Fischer um 14:30 | TrackBack

08.01.2007

Web 2.0 & Marketing

Im sehr ausführlichen Artikel "Klicken statt Glotzen" bietet Manager Magazin eine Gedankenreise in das - von der derzeit so dynamischen Internetentwicklung infiszierte - Marketing der Gegenwart und Zukunft.

Verfasst von Hans Fischer um 10:59 | TrackBack

05.01.2007

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Willkommen zum ersten Spezial 2007. Heute nicht mit High-Tech, dafür aber mit saisonal und grippal unpassend passendem Accessoire.

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(Bildquelle: Ursprünglich aus einem der vielen japanischen Gadget-Blogs zieht das Bild nun Blogosphären-Kreise)

Verfasst von Hans Fischer um 16:14 | TrackBack

"Sieben Vorteile von Web 2.0"

CIO nimmt die Gartner-Studie "Use this Checklist to Determine how Web 2.0 may affect your Organisation" vom Dezember auf und schreibt im Artikel "Sieben Vorteile von Web 2.0":

Web 2.0 bietet zahlreiche Vorteile für Firmen aus traditionellen Branchen. Dennoch schöpfen die Unternehmen das Potenzial nicht voll aus. "Gebranntes Kind scheut das Feuer. Unternehmen fürchten unprofitable Fehlinvestitionen der ersten Internet-Revolution nochmals zu begehen", sagt Gartner-Analyst Charles Abrahms. Viele Firmen würden Web 2.0 als rein technisches Phänomen sehen.

Die im Titel genannten sieben Vorteile sind:
  • Die Kernapplikationen eines Unternehmens werden viel effektiver durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien.

  • Web-Plattformen der nächsten Generation arbeiten effizienter in den Bereichen Beschaffung und Verkauf.

  • Der erfolgreiche Umgang mit Web 2.0 Communities und sozialen Netzwerken kann ein Unternehmen in Schwung bringen. Das Gelernte kann bei der Zusammenarbeit umgesetzt werden und führt zu einer größeren Zufriedenheit bei den Mitarbeitern.

  • Semantisch-identifizierende Technologien können einen großen Einfluss auf die Navigation von internen und externen Informationen haben. Sie beeinflussen den Verbrauch und Gebrauch von Informations-basierenden Produkten.

  • Unternehmen haben die Möglichkeit Web 2.0 Communities für das Feedback zu neuen Produkten zu benutzen. Dadurch verkürzt sich die Produktentwicklung.

  • Blogger bestimmter Zielgruppen und andere einflussreiche Web User können den Ruf und die Bekanntheit eines Unternehmens positiv beeinflussen.

  • Falls Web-basiertes Marketing zur Norm wird, dann werden sich voraussichtlich die gesamten Marketing-Ausgaben verbessern.

Verfasst von Hans Fischer um 10:12 | TrackBack

04.01.2007

Next step für 100-Dollar-Laptop

Die Entwicklung des 100-Dollar-Laptops (s. auch frühere Berichte) hat die nächste Stufe erreicht. Laut heise online wurde die Nutzeroberfläche fertiggestellt. Ein Auszug:

Rund um die Arbeitsoberfläche, die hier "Neighborhood" genannt wird, befindet sich ein Rahmen mit anklickbaren Icons. Diese stehen links, oben und rechts für "Personen", "Orte" und "Dinge". Das untere Rahmenstück repräsentiere Elemente wie "Aktivitäten", "Einladungen" und "Benachrichtigungen". Bei der Entwicklung der Nutzeroberfläche haben die Entwickler nach eigenen Angaben bedacht, dass sie auch für Kinder überall auf der Welt in verschiedenen Altersklassen geeignet sein müsse, die nie zuvor mit Computern zu tun hatten. Sie müsse daher intuitiv zu bedienen sein, ohne die Erkundung und den Ausdruck der kindlichen Ideenwelt einzuschränken.

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(Bildquelle: OLPC - One Laptop per Child)

Verfasst von Hans Fischer um 15:14 | TrackBack

03.01.2007

(Wired & Enterprise 2.0) Prophezeiungen für 2007

Die Wired-Redaktion orakelt im Artikel "Wild Predictions for a Wired 2007" u.a.:

  • Google Stock Hits $1,000 per Share

  • Internet Traffic Doubles ...
    to 5,000 petabits per day by the end of 2007. And 80 percent of it is peer-to-peer file sharing, mostly Skype video and BitTorrent.

  • Spam Doubles
    No-brainer -- but no one cares because we're all using IM, especially at work.

  • Print to Web
    A major newspaper gives up printing on paper to publish exclusively online.

  • No More Dads
    Artificial gametes made from female eggs are sold over the internet, making fathers biologically irrelevant.

  • Raelians Need Not Apply
    A human embryo is cloned for real.

Interessant auch die Prophezeiungen ("Five Predictions for Enterprise 2.0 in 2007") von The FASTforward Blog:
1. Social networking will go vertical. The big general interest sites like MySpace.com and Facebook.com will continue to grow, but at a slower pace. Smaller sites targeted at users with shared interests will boom. Niche-oriented networks aimed at people who are passionate about a particular topic may not attract millions of users but many will become significant and sustainable businesses. Companies to watch: Sermo.com, an online community for doctors, CarSpace, a site for car enthusiasts; Classical Lounge; a site for composers and musicians; Dogster and Catster, (take a guess).

2. Multi-purpose collaboration platforms that deliver applications for blogging, wiki creation, and social networking within a single framework while allowing easy content and permissions management will easily capture the corporate market for social software. Big winner: Blogtronix, the Swiss Army knife of collaboration platforms. Socialtext has made some important alliances and will continue to be a top contender. So will Confluence. Big loser: Six Apart. Blogging platforms are so last week. Next must-have function: Interactive video.

3. The Empire will strike back. IBM and Microsoft will jump on the Enterprise 2.0 bandwagon in a big way but in their usual top-heavy style that aims to please IT by building in a lot of expensive control functions that frustrate end users and ensures that social software experiments are likely to fail in large organizations. They will probably do very well.

4. The Anti-Empire will emerge. A new breed of company–call it the anti-IBM and anti-Microsoft–will emerge that aims to make life for knowledge workers easier and more fun by “consumerizing” the experience of endless toggling between desktop and web apps. Write this down somewhere: Serendipity Technologies.

5. User-generated applications will become the next hot thing. If Web 1.0 was “read only” and Web 2.0 is “read/write,” the next logical growth phase will be “read/write/execute.” User generated applications will emerge that allow users to tie together web services to dynamically create custom functionality without having to know anything about programming or development. Big winner: Teqlo.

Verfasst von Hans Fischer um 10:16 | TrackBack