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21.11.2006

Handfestes zur Google-Ära

"Nach IBM und Microsoft haben wir jetzt die Google-Äre", titelte die FAZ gestern einen Artikel über das Web 2.0 und dessen Namensgeber Tim O'Reilly. Sicherlich einer der besten und griffigsten Artikel zum Thema in jüngster Zeit. Einige Auszüge:

(...) Web 2.0 sei ein grundlegender Wandel in der Internetindustrie. „Unternehmen, die im Web 2.0 Erfolg haben, arbeiten alle nach den gleichen Prinzipien: Sie nutzen das Internet als Plattform, sie setzen die kollektive Intelligenz der Internetnutzer ein, und sie haben Zugriff auf einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen“, sagt O'Reilly.

(...) „Schon wieder fließt zuviel Geld der Investoren in einige Projekte. Und es gibt wieder Gründer, die hoffen, das nächste große Ding im Internet erfunden zu haben. Aber wir sind noch lange nicht wieder soweit wie im Jahr 2000“, gibt O'Reilly Entwarnung. Denn die Industrie habe aus dem damaligen Platzen der Spekulationsblase an den Börsen auch gelernt.

(...) Die Nutzung der kollektiven Intelligenz der Internetnutzer eröffne auch dem Marketing neue Möglichkeiten. „Social-Commerce-Seiten wie Threadless lassen ihre Nutzer über T-Shirt-Motive abstimmen. Und erst wenn ein Motiv genug Stimmen erhalten hat, wird das entsprechende T-Shirt produziert. Ich denke, diese Art der Just-in-Time-Produktion unter Beteiligung der Kunden wird in Zukunft auch in anderen Industrien stark zunehmen“, sagt O'Reilly.

Verfasst von Hans Fischer um 21.11.06 11:20

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