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30.11.2006

Tim O'Reilly und der 3D-Drucker

Spiegel Online bringt nach "Wir betreten eine neue Welt" (s. Posting von gestern) heute nun den zweiten Teil des Interviews mit Tim O'Reilly unter dem Titel "3D-Drucker werden unser Leben verändern". Und die passende Sequenz:

Wir treten ein in das Zeitalter der Maßfertigung. Nehmen Sie den Bereich der synthetischen Biologie, wo sich diese Maßfertigung bis hinunter auf die Ebene der chemischen Prozesse und Stoffe erstrecken wird. Ganz zu schweigen davon, dass wir heute Dinge in relativ kleiner Stückzahl herstellen lassen können, in Ländern mit relativ niedrigen Lohnkosten. Es gibt immer ausgefeiltere Simulations- und Entwurfwerkzeuge. Leute konstruieren Dinge in "Second Life" oder mit Sketchup von Google. Solche Werkzeuge zur Gestaltung virtueller Objekte sind heute viel stärker demokratisiert, viel weiter verbreitet als je zuvor. Es gibt zum Beispiel Dienste, über die man sich seinen Avatar aus "Second Life" als 3D-Modell ausdrucken lassen kann. Das ist ein Aufbruch in neue Welten.

Verfasst von Hans Fischer um 17:10 | TrackBack

Die Semantik vom Heute und Morgen

Obwohl die über 40jährigen das Web 2.0 angeblich verschlafen, sollte man sich Gedanken über die Frage der Nachfolge machen. Viele sind überzeugt, dass das soziale Web 2.0 mit dem Semantischen Web zum Web 3.0 verschmelzen wird.

Hier die Kurzerklärung des Begriffes "Semantisches Web" oder "Semantic Web" (aus Wikipedia):

Informationen sollen zusätzlich zu der für Menschen lesbaren Form auch formal, in einer für Maschinen verarbeitbaren Form repräsentiert werden, damit Programme darauf operieren können, so dass Anfragen aufgrund ihres Bedeutungsinhalts anstelle ihrer Schreibweise bearbeitet werden können.
Ok, die Web 3.0-Verschmelzungstheorie ist Spekulation. Real sind derzeit Artikel über das Semantische Web wie "Semantisches Web im Kommen" oder "Das semantische Web in der Praxis". Sie stehen im Zusammenhang mit der Konferenz Semantics 2006, die heute in Wien zu Ende geht.

Verfasst von Hans Fischer um 16:30 | TrackBack

29.11.2006

Tim O'Reilly und die kollektive Intelligenz

Im Spiegel Interview "Wir betreten eine neue Welt" äussert Tim O'Reilly und anderem:

Viele Leute versuchen, den Begriff zu verfälschen und ihn in eine Neuauflage der Dotcom-Blase zu verwandeln. Ich sage immer wieder: "Nein, hier passiert etwas wirklich Wichtiges!" Viele der Gedanken, die in meiner Fassung des Begriffs "Web 2.0" stecken, sind ziemlich kompliziert. Es ist schön, dass sie sich trotzdem langsam durchsetzen. Dass die Leute verstehen: "Oh, es geht nicht nur um MashUps, es geht um die Idee, kollektive Intelligenz nutzbar zu machen." Die Leute fangen an, das zu begreifen. Von den PR-Typen und den Schaumschlägern versuche ich mich einfach fernzuhalten.
Yeah.

Verfasst von Hans Fischer um 11:26 | TrackBack

28.11.2006

Reale Millionen mit virtuellen Geschäften

Financial Times Deutschland schreibt im Artikel "Erste Dollar-Millionärin in der virtuellen Welt":

Eine Deutsch-Chinesin ist mit dem Onlinespiel "Second Life" zu echtem Reichtum gelangt. Erstmals hat damit ein Mensch durch rein virtuelle Geschäfte mehr als 1 Mio. $ verdient.
Und weiter:
Angesichts des derzeitigen Rummels um das Internet und der Popularität von Onlinespielen haben sich inzwischen rund 50 Unternehmen eine virtuelle zweite Existenz zugelegt. Nissan baute einen Autohändler und eine Rennbahn auf. Starwood Hotels testet ein neues Hotelkonzept. Sun Microsystems betreibt einen Pavillon, Sony BMG veranstaltet Konzerte und unterhält einen Klub. Die Wells-Fargo-Bank bietet Finanzdienstleistungen, Coca-Cola und Reebok sind präsent, ebenso wie Intel und Microsoft. Neben Werbung für ihr Unternehmen treibt die Konzerne die Sorge um, den Einstieg in ein womöglich zukunftsträchtiges Medium zu verpassen.
Den Aspekt der virtuellen Dependancen von Unternehmen fokussiert der FTD-Artikel "E-Commerce hoch zwei".

Verfasst von Hans Fischer um 09:34 | TrackBack

27.11.2006

Basics zu Corporate Weblogs

Für die aktuelle Ausgabe von Marketing & Kommunikation haben wir den Artikel "Corporate Weblogs: Hand in Hand von Technik und Inhalt" (PDF, 963 KB) über die Grundlagen von Unternehmens-Weblogs verfasst.

Verfasst von Hans Fischer um 10:58 | TrackBack

24.11.2006

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute - und das nicht nur aus saisonalen Gründen - mit "The Cold & Hot Golf Club Dispenser" von Bim Bam Banana für $ 138.

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(Gesehen bei Ehrensenf; Bildquelle: Bim Bam Banana)

Verfasst von Hans Fischer um 15:14 | TrackBack

Nato versus Cyber-Kriminalität

Im Artikel "Nato soll Cyber-Angriffe abwehren" schreibt Financial Times Deutschland:

(...) soll sich die Nato in Zukunft auch auf die "Fähigkeit konzentrieren, entscheidende Informationssysteme der Allianz gegen Cyber-Attacken zu schützen".
Dass Cybercrime eine stets wachsende Bedrohung darstellt, hat gestern u.a. CNET.co.uk im Artikel "Cybercrime threat keeps spiralling" akzentuiert.

Weitere Information zum Thema findet sich unter anderem in der entsprechenden Blog-Kategorie.

Verfasst von Hans Fischer um 11:16 | TrackBack

22.11.2006

Tim O'Reilly : "Der Web-Meister"

Die Bemerkung sei erlaubt: Wer die Augen vor der Web 2.0-Entwicklung verschliesst, ist blind. Der Einfluss - unabhängig von Begleiterscheinungen wie abstrus überbewertete Start-ups - ist zweifelsohne nachhaltig und die Berichterstattung entsprechend umfassend. Gestern haben wir Tim O'Reilly, den Mitinitianten des Begriffs Web 2.0, im Beitrag "Handfestes zur Google-Ära" erwähnt. Heute bringt Manager Magazin Online im Artikel "Der Web-Meister" weitere Facetten und Fakten zu Person und aktueller Entwicklung.

Verfasst von Hans Fischer um 08:59 | TrackBack

21.11.2006

Handfestes zur Google-Ära

"Nach IBM und Microsoft haben wir jetzt die Google-Äre", titelte die FAZ gestern einen Artikel über das Web 2.0 und dessen Namensgeber Tim O'Reilly. Sicherlich einer der besten und griffigsten Artikel zum Thema in jüngster Zeit. Einige Auszüge:

(...) Web 2.0 sei ein grundlegender Wandel in der Internetindustrie. „Unternehmen, die im Web 2.0 Erfolg haben, arbeiten alle nach den gleichen Prinzipien: Sie nutzen das Internet als Plattform, sie setzen die kollektive Intelligenz der Internetnutzer ein, und sie haben Zugriff auf einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen“, sagt O'Reilly.

(...) „Schon wieder fließt zuviel Geld der Investoren in einige Projekte. Und es gibt wieder Gründer, die hoffen, das nächste große Ding im Internet erfunden zu haben. Aber wir sind noch lange nicht wieder soweit wie im Jahr 2000“, gibt O'Reilly Entwarnung. Denn die Industrie habe aus dem damaligen Platzen der Spekulationsblase an den Börsen auch gelernt.

(...) Die Nutzung der kollektiven Intelligenz der Internetnutzer eröffne auch dem Marketing neue Möglichkeiten. „Social-Commerce-Seiten wie Threadless lassen ihre Nutzer über T-Shirt-Motive abstimmen. Und erst wenn ein Motiv genug Stimmen erhalten hat, wird das entsprechende T-Shirt produziert. Ich denke, diese Art der Just-in-Time-Produktion unter Beteiligung der Kunden wird in Zukunft auch in anderen Industrien stark zunehmen“, sagt O'Reilly.

Verfasst von Hans Fischer um 11:20 | TrackBack

"100-Dollar-Laptop geht in Serie"

Der 100-Dollar-Laptop (wir haben darüber berichtet) machte gestern Schlagzeilen, weil er nun angeblich rund 150 Dollar kosten werde. Im Artikel "100-Dollar-Laptop geht in Serie" räumt Die Welt mit Gerüchten und Halbwahrheiten auf. So zum Beispiel:

"Wir nehmen an, dass wir den Preis bis Ende 2008 auf 100 Dollar drücken", sagte Negroponte. Ihm zufolge sinken bis dahin die Einkaufspreise für Speicher deutlich. Ein niedriger Preis entscheidet über den Erfolg, da die Regierungen armer Länder das Geld für die Schüler-Computer auslegen und die Geräte dann kostenlos im Land verteilen sollen.

Verfasst von Hans Fischer um 10:55 | Kommentare (1) | TrackBack

20.11.2006

Svizzer legt nach mit Version 3.5

Unser Partner G10 Software AG hat die neueste Version der Enterprise und Desktop Search Software Svizzer lanciert. Das Unternehmen schreibt zur Lancierung der Version 3.5:

SVIZZER 3.5 verfügt über eine Funktion namens Site Search, mit der Sie die Suche im Internet mit Hilfe von individuellen Suchlisten frei definieren können. Für diese Funktion gibt es seit heute auch ein Portal, auf dem Sie Ihre Suchlisten veröffentlichen, Listen anderer User betrachten und downloaden sowie mit anderen Anwendern in Kontakt treten können.

Verfasst von Hans Fischer um 16:07 | TrackBack

17.11.2006

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit ferngesteuerten Sumo-Ringern für $39.99; erhältlich bei ThinkGeek.

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(Bildquelle: ThinkGeek)

Verfasst von Hans Fischer um 15:21 | TrackBack

Wider das gläserne Surfen

Im Artikel "Anonymes Surfen?" stellt Die Zeit den Privacy-Dongle des Bielefelder FoeBuD e.V. vor:

Der Dongle ist ein USB-Stick, mit dessen Hilfe man von jedem Windows-PC aus durch verschlüsselte Verbindungen surfen kann. Es wird damit zumindest äußerst schwer, die eigenen Datenschneise im Netz zu verfolgen.
Angeblich sei der Geschwindigkeitsverlust - im Gegensatz zu früheren Lösungen - gering. Und zur Grundfrage schreibt Die Zeit:
Warum aber sollte man seine Verbindungsdaten verschleiern? Schließlich besuchen die meisten Menschen keine verbotenen Webseiten oder tauschen in krimineller Weise Daten aus. Doch aus den gesammelten Verbindungsdaten lassen sich hervorragende Profile erstellen,für die sich nicht nur unbekannte Datensammler im Netz interessieren, sondern immer mehr auch Institutionen, die EU und nicht zuletzt die Bundesregierung.
Wie gläsern ein Surfer ist, wird relativ schnell klar, wenn zum Beispiel die Site von NetReal.de aufgerufen wird.

Verfasst von Hans Fischer um 10:27 | TrackBack

16.11.2006

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 13:14 | TrackBack

15.11.2006

Web 2.0-Anwendungen etablieren sich in der Berufswelt

Marketing-BÖRSE.de schreibt im Beitrag "Hitliste der bekanntesten und aktivsten Web2.0-Portale":

Inzwischen kennen bereits über achtzig Prozent der Geschäftsleute das Online-Netzwerk openBC. Mehr als die Hälfte sind dort als Mitglied registriert. Am bekanntesten sind die Online-Enzyklopädie Wikipedia (97 Prozent) und das Videoportal YouTube (89 Prozent). Diese Daten ermittelte das Dienstleisterverzeichnis marketing-BÖRSE nach einer Befragung von knapp zweitausend Online-Marketern.
Die vollständige Hitliste findet sich hier.

Verfasst von Hans Fischer um 15:38 | TrackBack

14.11.2006

Demo: E-Mail automatisch überwacht

Wir haben auf die Möglichkeit der automatischen E-Mail-Überwachung im Posting "Fachartikel, Kaffee und Finance Forum" aufmerksam gemacht. Mit Klick auf das untenstehende Bild startet eine kurze Demonstration im Flash-Format. Das Beispiel ist auf die Finanzbranche zugeschnitten, steht aber stellvertretend für mögliche Anwendungen in allen Branchen.

compliance_demo.jpg

Weiterführende Informationen finden Sie in den Fachartikeln "Compliance: Legal überwacht es sich nachhaltiger" und "Wider Geldwäsche und E-Mail-Missbrauch".

Für eilige Leserinnen und Leser: Nachfolgend eine mögliche Darstellung der Warnmeldung, die vor dem definitiven Versenden einer E-Mail mit allfällig nicht korrektem Inhalt erscheint.

alert.jpg

Für Fragen oder Detailabklärungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 13:59 | TrackBack

13.11.2006

Realtime Weltstatistik

Gesehen bei Ehrensenf: Worldometers - sehen Sie in realtime nachgeführten Tabellen unter anderem wie sich die Weltbevölkerung entwickelt, wie viele Fahrräder produziert werden oder wie viele Meilen die Erde im Weltall zurücklegt.

Das Bild unten zeigt eine Momentaufnahme. Im Browser aktualisieren sich die Zahlen auf der Worldometers-Site laufend.

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(Bildquelle: Worldometers)

Verfasst von Hans Fischer um 13:53 | TrackBack

Neue Nr. 2 bei den Supercomputern

Neues von den Top500 der Supercomputer. Heise online schreibt im Artikel "Top500 der Supercomputer: Dual-Core-Opteron nimmt Fahrt auf":

Die Phalanx der IBM-Power-Übermacht ist durchbrochen: Zwischen die beiden führenden IBM-BlueGene-Systeme konnte sich auf der neuen 28. Top500-Supercomputerliste der Opteron-Cluster Red Storm der Sandia National Labs (NNSA) mit 101,4 TeraFlop/s Linpack-Leistung schieben.
Weiterführende Informationen und frühere Listen finden sich bei TOP500 Supercomputing Sites.

Verfasst von Hans Fischer um 09:26 | TrackBack

08.11.2006

Push 2.0 für Wissensmanagement

"Das Chaos lieben lernen: Web 2.0 forciert Wissensmanagement", titelt ZDNet und schreibt unter anderem:

Mit dem Hype um Web 2.0 rollt jetzt eine neue Welle. Eine "Architektur der Partizipation zur Ausnutzung kollektiver Intelligenz" bildet den zentralen philosophischen Ausgangspunkt. Das enorme Wissen der Mitarbeiter, Kunden und Partner soll mit Hilfe von Web 2.0 systematischer und schneller als bisher genutzt werden.
Der Artikel gibt einen interessanten Überblick. Im Roloblog haben wir das Thema u.a. in den Beiträgen "Wikis im Intranet" und "Gedankenanstösse zum Wissensmanagement" gestreift.

Verfasst von Hans Fischer um 14:22 | TrackBack

06.11.2006

Sie treffen uns am Finance Forum

Wie im Beitrag "Fachartikel, Kaffee und Finance Forum" geschrieben, sind wir am Dienstag und Mittwoch am Finance Forum in Zürich anzutreffen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand 25.

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(Bildquelle: Finance Forum)

Verfasst von Hans Fischer um 14:07 | Kommentare (1) | TrackBack

Computer der Zukunft

BusinessWeek Online präsentiert eine Dia-Show zum Thema "The Computer of the Future" - und der kommt laut den Verfassern unter anderem im Nussholzgehäuse ...

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(Bildquelle: BusinessWeek Online)

Verfasst von Hans Fischer um 13:51 | TrackBack

03.11.2006

Wikis im Intranet

Im Artikel "Wiki hält Einzug im Intranet" schreibt contentmanager.de u.a.:

Gerade Wikis werden bald eine für Mitarbeiterportale nicht mehr wegzudenkende Stellung einnehmen", so Axel Wessendorf, Geschäftsführer von United Planet. Bisher wurde in den Unternehmensportalen das Wissen der Mitarbeiter überwiegend in strukturierter Form gesammelt. Für manche Anwendungen ist aber gerade das unstrukturierte Sammeln von Wissen, wie es bei einem klassischen Wiki üblich ist, von Vorteil. "Der Mitarbeiter kann selber bestimmen, wie sein eigenes Wissen präsentiert wird. Er kann seine Beiträge verlinken, kommentieren und eigene, dem Thema aus seiner Sicht angemessene Rubriken aufmachen" (...).
Rolotec verwendet Intranet-Wikis seit einiger Zeit selber und gibt gerne Auskunft über Erfahrungen und Möglichkeiten.

Im Roloblog haben wir u.a. in folgenden Beiträgen über diese so effiziente wie kostengünstige Form von Wissensmanagement geschrieben:

Verfasst von Hans Fischer um 14:02 | TrackBack

02.11.2006

100 Millionen Sites & Befürchtungen des Erfinders

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(Bildquelle: Netcraft)

Der November 2006 Web Server Survey von Netcraft zeigt das Erreichen der 100-Millionen-Grenze von Websites (oder zumindest von Hostnamen). Heise online ("Neuer Rekord: 100 Millionen Websites weltweit") hat die Erklärungen von Netcraft auf Deutsch übersetzt und schreibt u.a.:

Netcraft hatte erstmals 1995 mit der Erfassung der Websites begonnen. Damals gab es gerade einmal 18.957 Sites. Im Mai 2004 wurde dann die Schwelle von 50 Millionen erreicht, nur 30 Monaten später die Schwelle von 100 Millionen. Führend sind im Hinblick auf die Zahl der Websites die USA, Deutschland, China, Südkorea und Japan.
Bezüglich Weiterentwicklung des Internets hat Web-Erfinder Tim Berners-Lee laut BBC ("Web inventor fears for the future") grösste Bedenken für die Zukunft geäussert und will ein entsprechendes Forschungs-Projekt starten:
(...)But Sir Tim Berners-Lee told BBC News he fears that, if the way the internet is used is left to develop unchecked, "bad things" could happen.

As a result he wants set up a research project to study the social implications of the web's development.

The changes experienced to date because of the internet are just the start of a more radical transformation of society, he says.

But he is concerned about the way it could end up being used.

Verfasst von Hans Fischer um 09:25 | TrackBack

01.11.2006

Semantic Web macht Unternehmen effizienter

In nicht allzu ferner Zeit werden sich alle Unternehmen darum kümmern müssen, dass ihre Informationen und das Mitarbeiterwissen effizient gemanaged werden. Grundlegende Informationen dazu finden sich u.a. in der entsprechenden Roloblog-Kategorie oder zum Beispiel in der Studie "Semantische Technologien in der betrieblichen Anwendung" (PDF, 2,41 MB) vom Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST). Der Informationsdienst Wissenschaft schreibt zur Studie:

(...) In betrieblichen Informationssystemen werden sie bisher nur in wenigen Bereichen, z.B. in Service, Vertrieb und Marketing oder bei Archiv- und Contentdiensten eingesetzt. Dennoch: bei richtiger Implementierung in die Geschäftsprozesse brachten semantische Technologien in Einzelfällen Effizienzsteigerungen von bis zu 50%.

Verfasst von Hans Fischer um 15:37 | TrackBack