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31.10.2006

"Die Blase 2.0"

"Die Blase 2.0", titelt Spiegel Online den Auftakt zu einer Artikelreihe über Web 2.0. Der Wechsel von Jubel- und Schwanengesängen auf Web 2.0 wird auch in der entsprechenden Blog-Kategorie festgehalten. Einige Beispiele:

Verfasst von Hans Fischer um 14:59 | TrackBack

30.10.2006

UBS erweitert ETF-Angebot

Die UBS hat heute die Produktepalette der Exchange Traded Funds erweitert. Neu ist der USB-ETF DJ Japan Titans 100 an der SWX kotiert.

Anbei die Valorennummer (1272995), der ISIN-Code (LU0136240974), die WKN (DE000794361) und das Bloomberg-Symbol (FDJ100).
Rolotec ist für die Berechnung des indikativen Net Asset Value (s. Fachartikel "Bestandesaufnahme im Viertelminutentakt") und für das Back-Office zuständig.

Verfasst von Hans Fischer um 14:00 | TrackBack

United Nations diskutieren die Internet-Zukunft

Die Zukunft des Internets ist ein Riesenthema. Kein Zweifel. Ab heute bis am 2. November findet in Athen das Internet Governance Forum statt. BBC schreibt dazu im Artikel "World discusses internet future":

The four key agendas for the conference are security, diversity, openness and access.
Im Roloblog sind zum Thema Internet-Zukunft u.a. folgende Beiträge zu finden:

Verfasst von Hans Fischer um 10:57 | TrackBack

29.10.2006

Gedankenanstösse zum Wissensmanagement

Zweifelsohne pauschalisiert und zugespitzt, entbehrt der Artikel "Jenseits der Datenbanken" von Financial Times Deutschland aber keinesfalls interessanter Gedankenanstösse zum Thema Wissensmanagement in Zusammenhang mit Sozialer Software. Ein Auszug:

Damit steckt Wissensmanagement in einer Zwangslage: Es gibt einerseits zu viel unnützes Wissen oder andererseits zu viel nutzbares Wissen, auf das Unternehmen keinen direkten Zugriff haben. Die Wissensarbeiter wissen durchaus, dass es ihr Wissen ist, das sie in Lohn und Brot hält. Zugleich sind sie darauf angewiesen, ihr Wissen auf den aktuellen Stand zu halten. Entsprechend wichtig ist ihnen der Austausch in Netzwerken, wobei die Unternehmensgrenzen oft zweitrangig sind. Die Arbeitgeber sind gefordert, wird in der Bitkom-Studie gewarnt, "mit zunehmender Aufmerksamkeit auf ungewollten Wissens- und Informationstransfer zu achten".

Hier baut sich ein Interessengegensatz auf. Die Unternehmen setzen nach wie vor primär auf Datenakkumulation. Das aber sei kein Wissen, kritisiert Schneider: "Für die Umsetzung in Können oder gar für souveräne Professionalität ist eine tiefer gehende Verarbeitung erforderlich." Genau die aber unterlaufen Unternehmen, wenn sie Arbeitspfade vorgeben, die Schritt für Schritt abzulaufen sind. Die "Taylorisierung der Wissensarbeit" schimpft Schneider, führe zu einem "Können ohne Hirn". Das sei das genaue Gegenteil eines Lern- und Wissensideals, das auf Verstehen zielt.

Patente Lösungen und Beispiele gibt es in der Praxis viele. Für Fragen oder weiterführende Information stehen wir und unsere Partner sehr gerne zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 13:25 | TrackBack

27.10.2006

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit "Sounds of Pasta". Ja, genau: Klicken Sie auf die Beiträge, und Sie können zum Beispiel hören, wie acht Unzen (s. Umrechnungstabelle) Teigwaren (Elbow Macaroni = Hörnli) von einem Papp- in einen Plastikbehälter umgefüllt werden. Hä? => siehe Titel.

Verfasst von Hans Fischer um 16:30 | TrackBack

Testen Sie Ihr Wissen um das Denken

Wissensmanagement mal anders: GEO bietet den Wissenstest: Denken und Kreativität. Wenn Sie nicht wissen, wie viele Milliarden Nervenzellen im Gehirn tätig sind (sein sollten) oder glauben, dass Charles Lindbergh der erste Transatlantikflug gelungen ist, bietet der Test auch Ihnen interessante Aspekte.

Verfasst von Hans Fischer um 15:12 | TrackBack

26.10.2006

Lohnenswerte Selbstverständlichkeit

Golem.de schreibt im Artikel "Bloggen in Firmen tut Not":

Nach einer repräsentativen Umfrage der Technischen Universität Chemnitz ist das Thema Wissensmanagement auch im Mittelstand angekommen. 82 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen verbessern demnach derzeit den Informationszugang für ihre Mitarbeiter. 80 Prozent organisierten ein systematisches Lernen, um Projekterfahrungen besser zu vermitteln.
Im Artikel wird, wie hier im Blog desöftern schon beschrieben, die Brücke zwischen Wissensmanagement zu Web 2.0-Technologien geschlagen:
Der Bitkom-Verband lobt den Einsatz von Web-2.0-Techniken zum Wissensmanagement in Unternehmen. Während bei früheren Ansätzen die Mitarbeiter ihr Wissen in Datenbanken einhacken sollten, wozu ihnen oft die Motivation fehlte, soll mit Instant Messaging, Webkonferenzen, Blogs, Podcastings oder Wikis alles besser gehen.
Für Fragen oder Demonstrationen der Möglichkeiten stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 10:03 | TrackBack

Diebe, aufgepasst!

Eine Nebenerscheinung der rasant fortschreitenden Technologisierung: "Handtaschen-Dieb per Handy-Ortung gefasst" (gelesen bei golem.de).

In Berlin konnte ein Handtaschen-Dieb gefasst werden, weil das eingeschaltete Handy, das sich in der Tasche seines Opfers befand, geortet werden konnte. Der Dieb wurde von Zivilpolizisten in Kreuzberg festgenommen.
Eine Frage der Zeit, bis ein Grossteil von Autos, Handies, Luxustaschen und anderen Wertgegenständen gechipt sein wird.

Verfasst von Hans Fischer um 09:18 | TrackBack

25.10.2006

Fachartikel, Kaffee und Finance Forum

Dieses Jahr präsentieren wir am Finance Forum in Zürich, 7. und 8. November im Kongresshaus, unbestritten Zukunftsträchtiges: Wissensmanagement und automatisierte Compliance nämlich.

Was wir darunter verstehen, haben wir für den Netzguide IT in Finance geschrieben. Den Artikel "Compliance: Legal überwacht es sich nachhaltiger" (PDF, 180 KB) können Sie genauso herunterladen wie den Gesamtinhalt des Netzguide IT in Finance 2007 (PDF, 9,4 MB) und unseren zweiten Artikel "Wider Geldwäsche und E-Mail-Missbrauch" (PDF, 133 KB).

Vielleicht treffen wir uns auch einfach schnell auf einen Kaffee. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, Sie an unserem Stand 25 begrüssen zu dürfen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:01 | TrackBack

Bau Dir eine Suchmaschine

Nach Rollyo und Yahoo Search Builder bietet seit gestern auch Google mit Custom Search Engine die (kostenlose) Möglichkeit, "eigene" Suchmaschinen zu bauen. Unser Partner G10 Software (Svizzer) hat die neueste Lancierung des Branchenprimus kommentiert.

Verfasst von Hans Fischer um 09:06 | TrackBack

Alex versus Euwax

Mit dem Gemeinschaftsunternehmen Alex nehmen die SWX und die Deutsche Börse AG den Kampf auf gegen die Euwax. Wem das zu viele Abkürzungen waren, liest am besten den Artikel "Neuer Derivate-Markt startet Anfang 2007" aus der heutigen NZZ oder die einleitende Erklärung auf der Alex-Site:

Alex vereint den größten mit dem ältesten Markt für strukturierte Produkte in Europa. Durch diesen Zusammenschluss entsteht die größte und auch die erfahrenste Börse für strukturierte Produkte in Europa. Die Muttergesellschaften SWX Group und Deutsche Börse AG haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie gemeinsam Erfolgsgeschichte schreiben können (weltgrößte Terminbörse Eurex, europäische Indexbenchmark STOXX). Sie stehen für technologische, funktionale und regulatorische Kompetenz, für Innovationsfähigkeit, für Flexibilität sowie für hohe Qualität und Solidität.

Verfasst von Hans Fischer um 08:52 | TrackBack

23.10.2006

Total vernetzt (3.0)

Unter "Total vernetzt" schreibt das Handelsblatt über "das Interent von übermorgen". Der so informative wie anschaulich geschriebene Text verdeutlicht u.a. den Entwicklungsschwerpunkt Semantisches Web. Ein Auszug:

Anfragen wie „Wann muss ich morgen das Taxi nehmen, um den ersten Flieger nach Berlin zu bekommen?" werden im Semantic Web eine Kaskade verknüpfter Suchabfragen auslösen. Sie reichen von der Identifikation des aktuellen Standorts (über das im Notebook eingebaute GPS-Modul) sowie des nächstgelegenen Flughafens über die Abfrage von Flugzeiten, Preisen und freien Plätzen bis hin zur Suche nach einem Taxiunternehmen, das den Transport zum Flughafen übernehmen könnte. Findet der elektronische Assistent im Netz auf der Homepage des Taxiservice eine Faxnummer oder E-Mail-Adresse, kann er sogar selbstständig einen Wagen ordern.
Und zum Netz allgemein:
Bisher war der PC das wichtigste Tor zum Internet. Erfüllen sich die Voraussagen der Experten, streift die nächste Generation des Web diese Fessel ab. „Die Zeit, in der alleine Computer den Zugang zum digitalen Raum öffneten, geht zu Ende", ist Ed Chi vom Palo Alto Research Center des US-Technologiekonzerns Xerox überzeugt. „Im Web 3.0 werden alle Gegenstände des täglichen Lebens online vernetzt sein - vom Mobiltelefon bis zum Fotoapparat, vom Auto bis zur Stereoanlage. Die Menschen werden das Netz um sich herum nicht mehr spüren - es wird einfach da sein."

Verfasst von Hans Fischer um 14:10 | TrackBack

Nordkorea - schwarzes Loch (auch) im Internet

Wer bildet das grösste schwarze Loch im Internet? "Nordkorea bleibt vollständig vom Internet abgekoppelt" schreibt de.internet.com und gibt damit die Antwort. Ein Auszug:

Im Land wurde allerdings ein separates Netzwerk aufgebaut. Dieses verbindet unter anderem mehrere Universitäten des Landes. Über einige Terminals erhält auch die einfache Bevölkerung Netzzugriff. Eine Verbindung zum Internet wurde bisher aber noch nicht geschaltet. So lassen sich lediglich eingeschränkte Informationsangebote der Hochschulen und von staatlichen Stellen abrufen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:54 | TrackBack

20.10.2006

Weekend-Special - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem retrostar Hörer schwarz für 29.95 € von RETROSTAR.

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(Bildquelle: RETROSTAR)

Verfasst von Hans Fischer um 15:54 | TrackBack

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 14:05 | TrackBack

Berufsvorteil: Gamen

Nicht wenige Eltern versuchen die Kids möglichst vom Gamen abzuhalten. Vorsicht, mit dieser Haltung könnten die beruflichen Zukunftschancen reduziert werden. Im Artikel "Der Arbeitsmarkt in der Wissensgesellschaft verlangt die Fähigkeiten von Computerspielern" schreibt heise online über die Erkenntnisse des "Nationalen Gipfels über Lerncomputerspiele" (der USA). Ein Auszug:

Computerspiele würden motivieren und helfen, bessere Fähigkeiten zu entwickeln, sagt FAS-Präsident Henry Kelly: „Sie sind besonders attraktiv für die heutigen jungen ‚digital natives“, die mit digitaler Technik aufgewachsen sind.“ Computerspiele hätten, so der Bericht, viele Eigenschaften, die den Spielern „höhere Lernfähigkeiten“ beibringen, wie sie in der modernen Arbeitswelt gebraucht werden. Genannt werden strategisches Denken, interpretierende Analyse, Problemlösung, Planformulierung und –ausführung oder Anpassung an schnellen Wechsel. Die Computerspielhersteller hätten instinktiv viele der „gemeinsamen Axiome lernender Wissenschaftler“ eingebaut, um den Spielern zu ermöglichen, die für die erfolgreiche Bewältigung des Spiels erforderlichen Fähigkeiten zu erwerben. Zudem ließen sich mit Spielen praktische Fertigkeiten, das Treffen von komplexen Entscheidungen in schwierigen Situationen, der Zugang von Experten zu Problemen oder das Bilden von Teams trainieren.

Verfasst von Hans Fischer um 09:02 | TrackBack

19.10.2006

Der veränderte Nutzer 2.0

Über die Medientage München schreibt ZDNet im Artikel "Medientage: So verändert das Web 2.0 Nutzer und Anbieter":

Auf den Medientagen München stand wie zu erwarten unter anderem das Web 2.0 im Fokus des Interesses. Das Panel 7.1 stellte die Frage "Wie verändert sich das Internet?" und gab zur Antwort: "Von King Content über King User zu King User Generated Content".
Wer mehr als diese Essenz erfahren will, findet in der Mediathek sehr interessante Text-, Bilder-, Video- und Audiobeiträge zum kostenlosen Download.

Verfasst von Hans Fischer um 17:06 | TrackBack

Internet Explorer 7

Den Vergleich "Firefox 2.0 versus Internet Explorer 7" haben wir vor einiger Zeit schon gebracht. Heute nun wurde der Internet Explorer 7 offiziell lanciert. Spiegel Online schreibt im Artikel "nternet Explorer 7 startet":

Nach monatelangen Tests mit Betaversionen hat Microsoft heute die fertige Ausgabe des Internet Explorers 7 veröffentlicht. Der Browser bietet endlich eine moderne Oberfläche, wie man sie von anderen Browsern schon lange kennt, und soll vor allem sicherer sein.

Google News bietet wie gewohnt ein Sammelsurium (im wahren Sinn des Wortes) an Artikeln zur Lancierung. Bei der Mehrheit handelt es sich um den Abdruck der Agenturmeldung. Onlinekosten.de bringt unter "Internet Explorer 7 im Test" eine etwas weiterführende Sichtweise.

Verfasst von Hans Fischer um 14:02 | Kommentare (1) | TrackBack

17.10.2006

Die angesagtesten US-Sites

"Auf diese Web-Seiten fahren Amerikaner ab" schreibt Die Welt und listet die gemäss einer Umfrage des TIME-Magazin die beliebesten Websites in den Kategorien "Unterhaltung, Kunst, Medien", "Einkaufen, Lifestyle, Hobbys", "Nachrichten", "Kommunikationsdienste", "Zeitfresser", "Reise & Immobilien" und "Web Suche" auf.

Höchste Surftipp- und Horizonterweiterungs-Empfehlungsstufe!

Verfasst von Hans Fischer um 09:00 | TrackBack

16.10.2006

"Der zweite Goldrausch im Internet"

Die Welt am Sonntag titelte gestern einen Artikel über den Google/YouTube-Deal, Web 2.0-Fakten und Zukunftsaussichten mit "Der zweite Goldrausch im Internet". Die Essenz:

Konzerne kaufen Internetfirmen für Milliardenbeträge, neue Onlinekonzepte sollen das Netz zu einer Geldmaschine ohnegleichen machen. Alles schon einmal da gewesen? Vielleicht. Aber vieles spricht dafür, dass dieser Internetboom nachhaltiger ist als der erste.

Verfasst von Hans Fischer um 10:32 | TrackBack

13.10.2006

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Aus besonderem Anlass widmen wir den Spezial dem "Pech". Dazu ein passender Beitrag mit dem Titel: Friday 13th in Africa.


(Quelle: YouTube)

... etwas weniger bekannt, thematisch ebenfalls passend (und etwas deftiger):

(Quelle: YouTube)

Verfasst von Hans Fischer um 15:30 | TrackBack

Paraskavedekatriaphobie

Paraskavedekatriaphobie - dieser Zungenbrecher bedeutet laut Wikipedia "krankhafte Angst vor einem Freitag dem 13." Und heute müsste die krankhafte Angst noch krankhafter sein. Laut dem Welt-Artikel "Pech gehabt, heute ist Freitag der 13." haben wir heute einen (theoretischen) Super-Unglückstag:

Die Quersumme des Datums 13.10.2006 - also alle Ziffern zusammengerechnet - ergibt die Unglückszahl 13.
Freitag der 13. mit Quersumme 13, das gab es angeblich zum letzten Mal am 13. Januar 1520.

Und wer kennt den Ursprung der Paraskavedekatriaphobie? Die Welt schreibt dazu:

"So wie wir Muttertag und Halloween aus Amerika importiert haben, wurde auch ,Freitag, der 13." aus den USA eingeführt", sagt der Experte. Ein findiger Journalist hatte im September 1869 die Idee, Kursschwankungen des amerikanischen Goldmarktes mit diesem besonderen Datum in Verbindung zu bringen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:38 | TrackBack

"Die Blogs der Topmanager"

Über bloggende Kader, Wirkungen & Nebenwirkungen haben wir in der Kategorie "Weblogs" geschrieben. Manager Magazin Online beleuchtet im Artikel "Die Blogs der Topmanager" einen wichtigen Aspekt: Die (oder wenigstens der Versuch der) Informationskontrolle.

Richtig ist, dass es sich kein Manager leisten kann, Blogs zu ignorieren, die sich mit dem eigenen Unternehmen beschäftigen. Denn es beginnt eine Ära, in der die Firmen nicht nur die Medien im Blick haben müssen. Die Manager haben keine Kontrolle mehr darüber, wie und was über ihr Unternehmen in tausenden von Foren berichtet wird - oft angereichert durch anonyme Informanten aus dem eigenen Haus.

Verfasst von Hans Fischer um 09:05 | TrackBack

11.10.2006

Kontroverse Stimmen zum Google-Deal

Der Kauf von YouTube durch Google sorgte für viel Wirbel. Anbei zwei unterschiedliche Standpunkte dazu: Ein Interview mit Googles Nordeuropa-Chef Philipp Schindler von Manager Magazin und der Artikel "Google könnte der Godzilla des Web 2.0 werden" von silicon.de.

Ein Statement von Google-Mann Schindler:

Wir glauben, dass die aktuelle Entwicklung des Internets und des digitalen Medienkonsums auf einem soliden Fundament steht. Sehen Sie sich Amazon oder Ebay an – das sind mittlerweile hoch profitable Geschäftsmodelle. Von einer Blase zu sprechen, ist aus meiner Sicht völlig verfehlt. Das Internet wird ein fundamentaler Bestandteil unseres Lebens werden. Dort werden Kaufentscheidungen vorbereitet und abgeschlossen, dort findet künftig Markenbildung statt, dort werden Medien konsumiert. Im Gegensatz zur sogenannten New Economy Ende der 90er Jahre verdienen Firmen im Internet heute gutes Geld.
Und der Kontrapunkt aus dem silicon-Beitrag:
Besonderes Augenmerk verdiente ihm zufolge ein Szenario, in dem der Suchmaschinengigant Google sich mit dem zu einem Retailer ausgewachsenen Internet-Buchhändler Amazon verbindet. Dann könne ein monopolistisches Monstrum - er nannte es Googazon - entstehen, das weltweit die Fäden im Retail-Suchbereich zieht.

Verfasst von Hans Fischer um 17:00 | TrackBack

10.10.2006

Evolution oder bloss Umetikettierung 2.0

Den Begriff Web 2.0 und verschiedene darunter subsumierte Bereiche sind in der entsprechenden Blog-Kategorie beschrieben. Als Gastkommentator bringt Mathias Mertens in der Financial Times Deutschland unter "Aus Alt mach Neu" seine so kritische wie lesenswerte Sicht der Dinge. Er schreibt unter anderem:

Bertolt Brecht hat in den 30er Jahren schon einmal so etwas ausgerufen: Das Radio solle kein bloßer Empfänger mehr sein, sondern ein Sender von allen für alle. Und Hans Magnus Enzensberger meinte in den 70er Jahren, dass mit den elektronischen Medien nun "die massenhafte Teilnahme an einem gesellschaftlichen und vergesellschafteten produktiven Prozess" möglich sei. Den CB-Funk und die Videokamera gibt es nun schon seit ein paar Jahrzehnten - aber haben sie gesellschaftlich etwas verändert?

Woran diese Utopien immer schon krankten, war die Tatsache, dass die Menschen zwar in Strukturen lebten, in denen sie zu reiner Rezeptionstätigkeit gezwungen waren, dass ihre Befreiung daraus sie allerdings nicht alle zu Produzenten macht. Denn die wenigsten wären dazu bereit. Die Allermeisten nutzen ihre Freiheit dazu, weiter das zu konsumieren, was andere produzieren.

Verfasst von Hans Fischer um 14:38 | TrackBack

09.10.2006

Internet-Kauderwelsch & Lexika

Was bedeuten RSS, VoIP oder skypen? Financial Times Deutschland erklärt die wichtigsten Begriffe im Beitrag "Der Internet Code".

Umfangreiche Online-Nachschlagewerke bieten u.a. ITWissen oder computerlexikon.com. Ein Verzeichnis von verschiedenen Online-Lexika ist bei lexikon.ch zu finden.

Verfasst von Hans Fischer um 14:24 | TrackBack

Cyber-Crime verdrängt Einbruchsangst

Laut BBC ("Net crime 'big fear' for Britons") fürchten sich mehr Britinnen und Briten vor Cyber-Crime als vor Einbrüchen. Konkret:

The Get Safe Online study released by the government found 21% of respondents felt most at risk from net crime, while 16% worried most about being burgled.

Verfasst von Hans Fischer um 09:42 | TrackBack

06.10.2006

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem "Sound Seat with Dual Speakers & Subwoofer" für $149.95. Hässliches Teil mit Subwoofer im Rücken ... leistet Euch lieber eine klassische Massage.

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(Bildquelle: The Sharper Image)

Verfasst von Hans Fischer um 16:08 | TrackBack

Internet - Transparenz und Version 3.0

Wenn es um die Zukunft des Internets geht, widersprechen sich Prognosen und Visionen. In einem Punkt herrscht aber grossmehrheitlich Einigkeit: Der Mensch wird öffentlich.

Sein Leben wird zum offenen Buch, in dem man nach Belieben blättern kann.
So steht es im Artikel "Wenn Datenschutz zum Fremdwort wird - Risiken und Chancen des Internets im Jahr 2020" bei ZDFheute.de. Abgesehen von dieser mehrheitlich doch wohl eher abschreckenden Aussicht präsentiert der Text, der auf der Studie "The Future of the Internet II" des PEW Internet and American Life Projekt basiert, durchaus auch erfreuliche Aspekte.

Auf einen spannenden Beitrag ("Mensch - Semantik - Business: Wohin steuert das Web?" hat jüngst der Informatinsdienst Wissenschaft aufmerksam gemacht. Unter dem Motto "Informatik für Menschen" beschäftigte sich die Gesellschaft für Informatik e.V. mit der Zukunft des Web 2.0 und stellte sich die Kernfrage, ob das soziale Web 2.0 mit dem semantischen Web zu einem Web 3.0 verschmelze? In einer digitalen Pressemappe sind die Statements der Referenten zu finden.

Verfasst von Hans Fischer um 10:07 | TrackBack

05.10.2006

Auch SMI auf Allzeithoch

Was dem Dow Jones Industrial Average Index am 3. Oktober gelungen ist ("Dow Jones bricht Allzeit-Rekord"), schaffte der SMI heute morgen. SF Tagesschau schreibt unter "Schweizer Börse auf Allzeithoch":

Der Schweizer Standardwerteindex SMI hat zum Handelsbeginn bei 8504,81 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht.
Händler verwiesen auf die guten Vorgaben der Wallstreet und aus Fernost in Zusammenhang mit weiter gesunkenen Zinsängsten in den USA. Zudem seien viele Anleger in Aktien unterinvestiert und insbesondere Hedge Funds müssten leer verkaufte Positionen zurückdecken.

Verfasst von Hans Fischer um 10:28 | TrackBack

04.10.2006

Schweiz läuft auch ungeschmiert

Alles ist relativ. So auch eine Spitzenplatzierung. Wenn die Schweiz vor Schweden und Australien an oberster Stelle des diesjährigen Bribe Payers Index von Transparency International steht, bedeutet das eben nicht, dass die Schweiz im Umgang mit Schmiergeld besonders virtuos wäre. Nein, im Gegenteil. Schmiergeld-Meister unter den 30 geprüften Ländern sind laut dem Ranking Indien, China und Russland.

Laut Wikipedia geht der Begriff Schmiergeld auf die Zeit der Postkutschen zurück. Postkutschenfahrer verlangten häufig Schmiergeld von ihren Fahrgästen, damit sie die Achsen schmieren und so ein Quietschen vermeiden konnten.

Verfasst von Hans Fischer um 16:19 | TrackBack

Dow Jones bricht Allzeit-Rekord

Als langjähriger Anbieter von Börseninformationssystemen müssen wir den gestrigen Intraday-Rekordstand des Dow Jones (Industrial Average) bei 11'754,50 Punkten einfach erwähnen.

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(Bildquelle: Telekurs iD)

Financial Times Deutschland schreibt unter "Dow Jones bricht Rekord" zu den Zukunftsaussichten u.a.:

Die Rally auf den US-Märkten zeigt jetzt, dass die Investoren die Gefahren als beherrschbar einschätzen. "Eine sanfte Landung scheint wahrscheinlich", sagte David Wyss, Chefvolkswirt bei Standard & Poor's. Die Wirtschaft werde 2007 wohl nicht so schnell wachsen wie in diesem Jahr, sagte Dean Maki, US-Chefvolkswirt von Barclays Capital. Doch er rechne lediglich mit einer vorübergehenden und leichten Schwächephase der Konjunktur.
Weitere Artikel zum Rekord: Dow Jones closes at record high (BBC News), "Success, with an asterisk" (MarketWatch) oder eine Kollektion von deutschsprachigen Artikeln bei Google News.

Verfasst von Hans Fischer um 10:18 | TrackBack

02.10.2006

"Speicher ist nicht alles"

Es muss ja nicht gleich ein vergoldetes Sackmesser mit USB-Stick sein.

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(Bildquelle: BONFORT)

Ins Geld geht ein USB-Stick auch, wenn er "bloss" viel Speicherplatz bietet. In der USB-Stick-Story "Speicher ist nicht alles" schreibt Manager Magazin Online unter anderem:

Erhältlich sind inzwischen sogar USB-Sticks mit 64 Gigabyte Speicherplatz. Der Preis, den zum Beispiel der US-amerikanische Hersteller Buslink für sein Topmodell haben will, ist allerdings auch beträchtlich: Rund 5000 Dollar kostet das Modell, eine 16-Gigabyte-Variante kostet laut Unternehmensangaben knapp 1500 Dollar.

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(BUSlink's 64GB USB 2.0 Flash Drive PRO 2 Series; Bildquelle: engadget)

Verfasst von Hans Fischer um 16:59 | TrackBack

Hand in Hand von Technik und Inhalt

Im Rahmen einer externen Anfrage haben wir u.a. folgenden Kurzartikel zu Corporate Weblogs verfasst:

Dank Corporate Weblogs in wenigen Wochen in die Spitzenränge von Google? Und das ohne nennenswerte Investitionen? Man nehme eine Prise Technik und eine grosse Portion Inhalt. Et voilà.

Artikel in Print- und Online-Medien über Weblogs haben inflationär zugelegt. Der Unternehmensbereich fristet in der Schweiz aber nach wie vor ein Nischendasein. In den USA ist dieses Stadium längst überschritten. Je nach Studie setzen 40 bis 70 Prozent aller US-Unternehmen Weblogs ein. Dies vor allem in den Bereichen interne und externe Kommunikation, Projektbegleitung und Wissensmanagement.

Für externe Kommunikation eingesetzte Weblogs haben einen angenehmen Nebeneffekt (gelegentlich auch Haupteffekt): Erfüllt der Blog-Content die Bedürfnisse der Suchmaschinen-Roboter, werden sehr schnell Verbesserungen in den Indices erreicht. Wichtig ist, dass das Unternehmens-Weblog in die bestehende Website integriert wird. Nur so wird maximale Stimulation von Suchmaschinen-Platzierung und User-Wahrnehmung erreicht. Unternehmen, die das Weblog isoliert führen, zum Beispiel bei einem Bloganbieter mit Hosting-Service, können mit dem Weblog zwar durchaus gute Resonanz erzielen. Ob diese Resonanz aber automatisch auch zu mehr Traffic auf der Website führt, ist mehr als fraglich. Da normalerweise auf den Websites die für Akquisition oder E-Commerce relevanten Informationen zu finden sind, ein höchst relevanter Punkt.

Was die Software anbelangt, wird zwischen Anbietern von gehosteten Services und reiner Software unterschieden. In der Schweiz ist das Zürcher Unternehmen Kaywa führend im Bereich der Volldienstleister. Bei Bedarf werden Kaywa-Weblogs aber auch in die Infrastruktur von Unternehmen integriert, was, wie einleitend geschrieben, für den Erfolg des Weblogs von entscheidender Bedeutung ist. Weitere Anbieter von Blog&Hosting sind zum Beispiel Blogger.com oder Twoday.net. Wer die entsprechenden Keywörter in eine gängige Suchmaschine eingibt, findet reichlich Auswahl an Übersichts- und Vergleichsdienstleistungen.

Die meisten Unternehmen werden eine Software direkt in die vorhandene Infrastruktur einbinden wollen. Seit einiger Zeit führend sind als Software-Anbieter Movable Type und WordPress. Angesichts der boomenden Web 2.0-Industrie ist klar, dass es eine Unmenge an weiteren Anbietern geben muss. PlasticWiki bietet einen Überblick in Deutsch und Blog Software Breakdown in englischer Sprache. Die letztgenannte Site beinhaltet zusätzlich umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten.

Wie geschrieben, trägt nicht die Technik den Löwenanteil zum Erfolg eines Weblogs bei, sondern inhaltliche Aspekte. Die Roboter der Suchmaschinen werden insbesondere stimuliert durch die Kombination von Inhalt, Verlinkung und Aktualität. Bietet ein Weblog regelmässig aktualisierte Inhalte mit vielen Schlüsselwörtern und Verweisen, sind die Suchmaschinen-Roboter „begeistert“ und schauen öfter mal vorbei um die Site zu indexieren. Statische Seiten werden entsprechend seltener besucht. Selbstredend, dass sich dies direkt auf die Platzierung auf den Resultatseiten der Suchmaschinen auswirkt. Wer sich für die Funktionsweise von Suchmaschinen interessiert, findet dazu ein grosses Angebot an kostenlosen Informationsseiten im Internet.

Sehr gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Verfasst von Hans Fischer um 14:43 | TrackBack

Web 2.0 und "Internet-Versprechen"

Keine Ahnung, wer wem was genau versprochen hat, der deutsche Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat jedenfalls recht, wenn er im Artikel "Web 2.0 löst Versprechen des Internet endlich ein" äussert:

Weblogs, Videoblogs, RSS-Feeds und anderes werden laut BVDW-Gesamtvorstand Andrea Schulz nach und nach Einzug in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen halten.
Und:
Schulz verwies darauf, dass das neue Web eine Haltung sei und keine Technologie; schließlich sei das Internet heute schon Dreh- und Angelpunkt für viele Geschäftsprozesse von Unternehmen. Das Web 2.0 soll die Prozesse intern und extern noch dialoggetreuer machen, sagte sie. Jedoch gibt sie zu bedenken: "Unternehmen werden sich mittelfristig darauf einstellen müssen, dass sie die Kontrolle über ihr öffentliches Bild nicht behalten können. Sie können lediglich Plattformen anbieten, um den Überblick zu behalten und sich in die Kommunikation von Kunden, potentiellen Kunden oder Nicht-Kunden einzuklinken."

Verfasst von Hans Fischer um 13:28 | TrackBack