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24.05.2006

Tim Berners-Lee warnt vor dem "dark net"

Vor einiger Zeit hat Financial Times Deutschland unter "Das Internet ist in Gefahr" auf das Bestreben einiger Telekomkonzerne und Kabelnetzbetreiber aufmerksam gemacht, für Internetinhalte kassieren zu wollen. Das würde unweigerlich zu einer Zweiteilung führen: Bezahlte Inhalte würden unbezahlte ausbremsen. BR-online beschreibt das realistische Szenario unter "Rettet das Netz - vor den Netzbetreibern!". Internet-Erfinder Tim Berners-Lee wehrt sich gegen solches Ansinnen. Im Zusammenhang mit der World Wide Web Conference schreibt BBC im Artikel "Web inventor warns of 'dark' net":

Anyone that tries to chop it into two will find that their piece looks very boring."

BusinessWeekOnline schreibt dazu unter "Berners-Lee Backs Net Neutrality":
Berners-Lee told journalists: "It's better and more efficient for us all if we have a separate market where we get our connectivity, and a separate market where we get our content. Information is what I use to make all my decisions. Not just what to buy but how to vote.

Apropos Zukunft : Der Artikel "Der Schnüffelstaat schaut beim Surfen zu" der SonntagsZeitung hat zur Publikation von "Bericht: Schweiz plant umfassende Internet-Überwachung" bei heise online und einer höchst frequentierten Diskussion geführt.

Verfasst von Hans Fischer um 24.05.06 10:17

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