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31.05.2006

Mehrwert durch Business Intelligence

CIO schreibt unter "Business Intelligence verbessert geschäftlichen Umsatz" über eine Studie von IDC, die u.a. zu folgendem Schluss kommt:

Die Studie betont, dass BI nicht nur eine Reihe von Software-Tools darstellt, sondern auch dazu befähigt, Kunden und Produktdaten zu analysieren und auf sie einzuwirken. BI-Technologien dürften nicht nur zum Einsatz kommen, um zurückliegende Daten zu analysieren sondern auch um Vorhersagen für die Zukunft zu treffen.

Was genau ist Business Intelligence? Sarah Preuschoff schreibt in "Business Intelligence - Gegenstand, Ansätze und Technologien" (PDF, 618 KB):
Der Versuch Business Intelligence allgemein zu definieren hat bis heute kein Ende gefunden – die standardisierte Definition gibt es nicht. Bei Business Intelligence handelt es sich mehr um eine Art begriffliche Klammer, die verschiedene Ansatzmöglichkeiten miteinander vereint. So kann man sagen, dass es sich bei BI nicht um ein neues Produkt bzw. eine neue Dienstleistung handelt, sondern bereits bestehende Konzepte miteinander verknüpft wurden. „Neuer Wein in alten Schläuchen“ sozusagen. Der Wikipedia-Beitrag zu Business Intelligence bietet unter anderem folgendes drei-Phasen-Modell:
In der ersten Phase (data delivery) werden Eckdaten festgelegt und erhoben (quantitativer und qualitativer Art, strukturiert oder unstrukturiert). Diese Datenerfassung erfolgt entweder über ein "operatives" System (OLTP) oder in einem Data Warehouse.

In der zweiten Phase (discovery of relations, patterns, and principles) werden die Daten in Zusammenhang miteinander gebracht, sodass Muster und Diskontinuitäten sichtbar werden und mit etwaigen zuvor aufgestellten Hypothesen verglichen werden können, z. B. in Form von multidimensionalen Analysen oder Data Mining.

In der dritten Phase (knowledge sharing) werden die Erkenntnisse dann im Unternehmen kommuniziert, d. h. in das Wissensmanagement integriert. Die Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse soll dazu dienen, Entscheidungsgrundlagen für Maßnahmen und Aktionen zu liefern.


Über Zusammenhänge von Business Intelligence und Wissensmanagement haben wir jüngst geschrieben.

Verfasst von Hans Fischer um 15:41 | TrackBack

29.05.2006

BANG - und die Cyborgs rücken näher

Kids sind mit dem Begriff Cyborg meistens gut vertraut. In Filmen und Cartoons haben sich die Mischwesen aus Organismus und Maschine längst etabliert. CNET schreibt unter "The next big bang: Man meets machine" über die künftige, weit gehende Verschmelzung von organischem und mechanischem Material. Die Entwicklung von bionischen Körperteilen aus High-Tech-Materialien für die Implantation in unsere Körper wird genauso vorangetrieben wie "umgekehrt" die Verwendung von organischem Material wie Bakterien, Virus, Proteine und DNA als Ersatz für Computerteile. Ein spannender Artikel über den Stand von "BANG". Der Begriff steht für Bits, Atome, Neuronen und Gene - also für die tangierten Wissenschaftsbereiche.

Über die künftige Verschmelzung von menschlicher Intelligenz und derjenigen von Computern haben wir bereits geschrieben.

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(Bildquelle: Corriere Della Fantascienza)

Der Zeit voraus: Dieser Cyborg wurde gar Gouverneur ;-)

Verfasst von Hans Fischer um 16:12 | TrackBack

26.05.2006

Weekend-Spezial: Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute: USB Flower Pod Speaker.

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(Bildquelle: Thanko)

Verfasst von Hans Fischer um 16:03 | TrackBack

Yahoo! & eBay / Google & Dell - Fortsetzung folgt

Die Newsticker und IT-Weblogs werden aktuell von den beiden Deals Yahoo! & eBay und Google & Dell beherrscht. Spiegel Online liefert unter "Google, Microsoft, eBay und Co. - jeder gegen jeden" eine Zusammenfassung.

Verfasst von Hans Fischer um 14:36 | TrackBack

"Wide open future for the web"

Unter "Wide open future for the web" schreibt BBC eine Zusammenfassung der World Wide Web Konferenz 2006 in Edinburgh. Über die "Dark Net"-Befürchtungen von Tim Berners-Lee haben wir bereits berichtet. Weitere Schwerpunktthemen waren unter anderem das mobile Internet (der Zukunft) und das Semantic Web.

Verfasst von Hans Fischer um 14:02 | TrackBack

24.05.2006

Service-Information: Marktdaten-Änderung

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 16:18 | TrackBack

Tim Berners-Lee warnt vor dem "dark net"

Vor einiger Zeit hat Financial Times Deutschland unter "Das Internet ist in Gefahr" auf das Bestreben einiger Telekomkonzerne und Kabelnetzbetreiber aufmerksam gemacht, für Internetinhalte kassieren zu wollen. Das würde unweigerlich zu einer Zweiteilung führen: Bezahlte Inhalte würden unbezahlte ausbremsen. BR-online beschreibt das realistische Szenario unter "Rettet das Netz - vor den Netzbetreibern!". Internet-Erfinder Tim Berners-Lee wehrt sich gegen solches Ansinnen. Im Zusammenhang mit der World Wide Web Conference schreibt BBC im Artikel "Web inventor warns of 'dark' net":

Anyone that tries to chop it into two will find that their piece looks very boring."

BusinessWeekOnline schreibt dazu unter "Berners-Lee Backs Net Neutrality":
Berners-Lee told journalists: "It's better and more efficient for us all if we have a separate market where we get our connectivity, and a separate market where we get our content. Information is what I use to make all my decisions. Not just what to buy but how to vote.

Apropos Zukunft : Der Artikel "Der Schnüffelstaat schaut beim Surfen zu" der SonntagsZeitung hat zur Publikation von "Bericht: Schweiz plant umfassende Internet-Überwachung" bei heise online und einer höchst frequentierten Diskussion geführt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:17 | TrackBack

23.05.2006

Back to the roots?

Der NetzwocheTicker titelt heute unter anderem: "Studie: Manager glauben IT bringt nichts". Reflexartig denkt man, lediglich einen etwas unglücklich gewählten Titel gelesen zu haben. Doch auch der erste Satz der Meldung relativiert nicht:

Eine Minderheit der Führungskräfte im deutschsprachigen Raum glaubt, dass die Informationstechnologie zum Erfolg ihrer Unternehmen beiträgt.

Ja, könnte die Mehrheit dieser Unternehmen ohne IT denn überhaupt existieren? Nach diesen revolutionären ersten Zeilen folgt dann aber doch noch der Realitätsbezug:
77 Prozent der IT-Verantwortlichen und 61 Prozent der Geschäftsmanager sind der Meinung, dass die IT-basierte Produktivität in ihrem Unternehmen seit einigen Jahren stagniert oder sogar sinkt.

Ok, mit stagnierender Produktivität kann man leben - ohne IT aber kaum.

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(Bildquelle: carloneworld.it)

Verfasst von Hans Fischer um 14:48 | TrackBack

22.05.2006

Computerworld: Die Top 10 Meilensteine der IT-Branche

Aus Anlass der 2000sten Ausgabe der Computerworld werden die 10 wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse der IT-Branche - aus Sicht der Redaktion - während der letzten 20 Jahre aufgeführt. Die ganze Story findet sich unter "For Computerworld's 2,000th issue: A Look Back". Hier die Zusammenfassung der Top 10-Liste:


  • The Internet Goes Commercial

  • Monopoly Musical Chairs

  • The Y2k 'Problem'

  • The New Foreign Face of Outsourcing

  • The Rise of Personal Computing

  • Open-source Rides into Data Centers

  • Security: From Nuisance to All-Out Assault

  • The Rise of Client/Server Computing

  • Elusive Software Quality

  • The Geeks go to Business School

Verfasst von Hans Fischer um 09:07 | TrackBack

21.05.2006

"Die digitale Wirtschaft kommt mächtig in Fahrt"

Net-tribune.de schreibt unter "Die digitale Wirtschaft kommt mächtig in Fahrt" über das Resultat einer Dienstleisterbefragung durch den deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Ein Auszug aus der Langzeitstudie:

"Der Langzeitvergleich zeigt bei vielen Indikatoren den gut erholten Zustand der Digitalen Wirtschaft", erklärt BVDW-Forscher Dr. Bernd Henning zur Entwicklung der Branche. Demnach haben die laufenden Etats für die Dienstleister gegenüber dem Projektgeschäft weiter zugenommen. Kerngeschäft der Dienstleister sind weiterhin die Bereiche Design und Programmierung. Nach Einschätzung der befragten Unternehmen ist die Investitionsbereitschaft der Auftraggeber, die vor allem aus der freien Wirtschaft stammen, deutlich gestiegen. Auch werden Dienstleister aus Niedriglohnländern kaum als unmittelbare Konkurrenz gesehen. Insgesamt sprechen die Indizien für eine überdurchschnittliche und nachhaltige Konjunkturbelebung.

Verfasst von Hans Fischer um 16:56 | TrackBack

19.05.2006

Weekend-Spezial: Dinge, die die Welt (nicht) braucht

Heute: Welchem Star gleiche ich (resp. Sie)? Eröffnen Sie einen kostenlosen Account bei MyHeritage, laden Sie ein Bildchen von sich hoch, lassen Sie die Gesichtsanalyse laufen und schwupps wird angezeigt, welchen Stars Sie wie stark (in Prozent) gleichen. Heute bei DRS3 gehört und ausprobiert. Und seien wir mal ehrlich. Als wenig realistische Schmeichelei ist das Tool doch ganz erbauend - und in der Blogosphäre höchst erfolgreich.

Verfasst von Hans Fischer um 16:37 | TrackBack

Wider das kopflose Suchen

Dass kopfloses - oder zumindest konzeptloses - Suchen innerhalb der Unternehmen zu enormem Zeit- und Geldverlust führt, wird immer präsenter. CIO warnt heute unter "Gefährliche Suchmaschinen" nun vor einer anderen Art der kopflosen Suche:

Suchmaschinen spielen heute eine entscheidende Rolle bei der Nutzung des Internet. Die negativen Folgen: Auch wirtschaftlich motivierte Verursacher von Spam, Adware und anderen Online-Problemen folgen den Suchenden direkt zu den Ergebnislisten der Suchmaschinen.
Da diese die bösartigen Seiten nicht aus ihren Ergebnislisten filtern, wird aufgrund der Browsing-Trends geschätzt, dass die US-amerikanischen Internetbenutzer derzeit jeden Monat 285 Millionen gefährliche Sites aufgrund von Suchabfragen anklicken.


Verfasst von Hans Fischer um 11:13 | TrackBack

17.05.2006

Information gewinnbringend einsetzen

Das koreanische Medienunternehmen chosun.com schreibt im Artikel "Knowledge Management, a Key to Corporate Success":

Conglomerates' competitiveness depends on how well they manage the knowledge of their staff, according to a report by the Korea Chamber of Commerce and Industry. The largest private business organization said what's called "knowledge management" will act as a key factor to corporate success in the future.

Dass der effiziente Umgang mit Information (und Wissen) in der Informationsgesellschaft von entscheidender Bedeutung ist, schreibt heute auch Top-Consultant.com im Beitrag "Business intelligence - a market on the up" mit folgenden Worten:
Information fuels the economy and plays an essential role in developing and maintaining a sustainable competitive advantage. The demands on a business today - increased global competition, lower barriers to entry, lower profit margins - are creating an ever-increasing need for access to data. The ability to get the right information to the right people at the right time is, therefore, more important than ever; however, the sheer volume of available data makes such a proposition increasingly challenging...

Ein äusserst wichtiger Part: Informationen im Unternehmen (wieder) finden - und das ohne Wulst an unnützen Suchresultaten und mit möglichst intelligenter Verknüpfung mit anderen relevanten Informationen. Die Grundlagen haben wir im Fachartikel "Wer sucht, der findet, der richtig viel Geld spart" beschrieben. Für individuelle Beratung stehen wir gerne zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 14:09 | TrackBack

16.05.2006

IT-Delikte: Tendenz stark steigend

Unter "Computer-Betrügereien und Urheberrechtsdelikte nahmen 2005 zu" schreibt heise online über die gestern veröffentlichte "Polizeiliche Kriminalstatistik 2005" Deutschlands. Während die Gesamtzahl an Delikten um 3,6 Prozent zurückging, erhöhte sich beim "Computerbetrug" die Anzahl Delikte um 11,9 Prozent. Die Aufklärungsquote lag bei 48,7 Prozent.

Falls Sie die Sicherheit der IT Ihres Unternehmens überprüfen oder verbessern lassen wollen, stehen wir mit unserer Erfahrung sehr gerne bereit.

Verfasst von Hans Fischer um 09:25 | TrackBack

11.05.2006

trade-net.ch mit Screener-Analysen

Im Auftrag der Berner Kantonalbank BEKB haben wir die Rating- und Analyse-Informationen von theScreener.com in die Site von trade-net.ch integriert. Die Gesamtratings in Form von Sternen finden Sie direkt in den Kurslisten. Auf Einzelunternehmen und -aktien bezogene Detailanalysen erhalten registrierte User kostenlos.

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(Ausschnitt aus der SMI-Kursliste von trade-net.ch mit den Gesamt-Ratings von theScreener.com)

Verfasst von Hans Fischer um 13:36 | TrackBack

10.05.2006

Neues von Cash Daily

Die ersten Konturen von CASH Daily (und die Partnerschaft von Rolotec und CASH-Online) haben wir erwähnt. Persoenlich.com bringt nun weitere Details des ambitionierten Medienkonvergenz-Projektes. Ein kleiner Auszug:

Die gedruckte Tageszeitung ist dabei aber keineswegs das Herz der Cash Multimedia-Plattform. Das Printprodukt erscheine bloss, weil "die ganze Technologie noch in den Kinderschuhen steckt", so Ringier.

Verfasst von Hans Fischer um 18:42 | TrackBack

09.05.2006

Web Revolution 2: Sozialisierung

Die aktuellen Entwicklungen rund ums Internet bezeichnen nicht wenige als "Hype" und sehen weg - oder zumindest nicht genauer hin. Eine wahrscheinlich falsche Haltung. Die TIMES, nicht wirklich Prototyp einer avantgardistischen Publikation, schreibt als Essenz eines Kommentares:

THE FUTURE of the internet is becoming clearer. Aside from myriad technological developments, it is safe to predict that there will be remarkable advances in “online community”. While e-mail and the web have transformed our communication and information-seeking habits, online community will revolutionise the ways we work together and socialise.
The underpinning idea is straightforward — if we are all plugged into the same network, we can easily commune and collaborate with people across the world; whether you are fascinated by the law on long negative prescription or perhaps by regional train timetables, there will be others out there who share your enthusiasm.

Passend: Gestern hat die FAZ unter "Aus E-Commerce wird Social Commerce" u.a. geschrieben:
Die Zeit der Monotonie im Electronic Commerce, als wenige große Anbieter wie Ebay, Amazon oder Otto den Handel im Netz beherrschten, ist vorbei. Denn jetzt drängt eine neue Generation von Online-Händlern auf den Markt, die auf die Mechanismen des Web 2.0 setzen: Nicht mehr die Shoppingseite des Händlers ist die zentrale Anlaufstelle, sondern die Produktangebote verteilen sich auf viele kleine Internetseiten und Blogs, die eine persönliche Beziehung zu ihren Nutzern aufgebaut haben.

Verfasst von Hans Fischer um 08:51 | TrackBack

05.05.2006

700 Millionen Internet-User

"Fast 700 Millionen Menschen nutzen das Web", schreibt die Netzeitung und bezieht sich auf eine Studie von comScore Networks. Ein Ausschnitt:

"comScore also released the top 15 countries ranked by average hours spent online per visitor for March 2006, as a measure of engagement. Israel led the list, with the average user spending 57.5 hours online during the month – twice as much time compared to the average person in the U.S, which did not rank in the top 15 countries. Rounding out the top 5 were Finland, South Korea, the Netherlands and Taiwan – all countries with high broadband penetration."

Die Schweiz wird in der Studien-Essenz nicht erwähnt.

Verfasst von Hans Fischer um 13:11 | TrackBack

03.05.2006

"Wer sucht, der findet, der richtig viel Geld spart"

Unter diesem Titel hat Rolotec einen Artikel (PDF, 259 KB) über Suchen & Finden im Unternehmen für den heute erschienenen Netzguide Business Software 2006 geschrieben.

Im Artikel finden Sie Hinweise, ob Ihr Unternehmen mit einer preiswerten Desktop Search-Lösung oder eher mit einer Enterprise Search-Lösung sehr viel Zeit und damit Geld sparen kann (was so oder so der Fall sein wird).

Verfasst von Hans Fischer um 09:54 | TrackBack

02.05.2006

Tech Blogs von ZDNet

ZDNet hat seinen umfangreichen Blog-Bereich neu gestaltet. Mittels Mouseover-Effekt lassen sich die Namen der Blogger und deren jüngste Beiträge anzeigen. Eine angenehme Neuerung und teilweise hervorragende Inhalte sowieso.

Verfasst von Hans Fischer um 11:51 | Kommentare (1) | TrackBack

Netz als Betriebssystem

Den Begriff Ajax (Asynchronous Javascript and XML) haben wir als Web 2.0-Fragment erläutert. Unter dem Title "Auf Wiedersehen, Word" schreibt Spiegel Online heute unter anderem:

Ein Zauberwort geistert durch die Entwicklerszene, das dass Netz zum Betriebssystem für jeden Rechner machen soll. "Ajax" macht es leicht, Anwendungen im Webbrowser laufen zu lassen - mancher träumt schon von einer Zukunft ohne Word und andere Office-Anwendungen.

Und ein Microsoft-Statement:
"Für den Privatanwender bringt das mehr Interaktivität ins Web", erklärt der Microsoft-Software-Experte Dirk Primbs, "denn Ajax verlagert einige Aktivitäten vom Server auf den Client." Microsoft gehörte Ende der neunziger Jahre zu den Pionieren dieser Art von Webdesign und hat die Technik für die Online-Ausführung seines E-Mail-Programms Outlook genutzt. Inzwischen gibt es innerhalb der Software-Plattform .NET eine eigene Ajax-Umsetzung von Microsoft mit der Bezeichnung Atlas. In seinem neuen Web-Portal live.com bastelt der Software-Marktführer gerade an seinem Angebot für das "Web 2.0", wie der Trend im Augenblick oft genannt wird (...).

Sowie die "Gegenseite":
Der Ajax-Programmierer Michael Robertson, einst führender Kopf der MP3-Pioniere mit dem Portal mp3.com, bastelt zurzeit eifrig an Web-Programmen für Office-Anwendungen. Unter der Überschrift "Bye bye Microsoft Word" schrieb er in seinem Blog: "Mein Plan ist es, überladene teure PC-Software durch ein System zu ersetzen, das Software dynamisch auf den Computer lädt, wenn sie gebraucht wird, und das völlig kostenlos." Dabei wird es gleichgültig, unter welchem Betriebssystem der Computer läuft - ob Windows, Linux oder Mac. Letztlich wird so das Internet im Browser zu einer Art Betriebssystem.

Verfasst von Hans Fischer um 11:15 | TrackBack

01.05.2006

Yahoo! Tech

Das Web erlebt eine äusserst dynamische Phase. Laufend werden neue Dienstleistungen aufgeschaltet. Im Blog wurde über einige berichtet. Nun startet Yahoo! eine Site, die sich auf Consumer Technology spezialisiert. The New York Times schreibt:

The site, called Yahoo Tech (tech.yahoo.com), will feature blogs on technology and a weekly video program. It will also republish articles and product reviews from several magazines and accept comments contributed by users.

Verfasst von Hans Fischer um 09:39 | TrackBack