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28.04.2006

Weekend-Spezial: Dinge, die die Welt nicht braucht

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(Bildquelle: Bonfort)

Einen USB-Stick aus 14 Karat Gold und Diamanten hatten wir bereits. Victorinox, Swissbit und Bonfort sind auf den fahrenden Zug aufgesprungen und bringen ein vergoldetes Sachmesser mit Memory Stick; erhältlich ab ca. $ 1000. Das Schweizer Messerhandwerk in Ehren, aber wenn schon vergoldet, dann mit adäquater Luxus-Speicherkapazität - 1 GB war mal.

Verfasst von Hans Fischer um 16:15 | TrackBack

Business Englisch-Training mit Podcasts

ECIN macht auf eine so zeitgemässe wie praktische Sache aufmerksam: Business-English-Podcasts.

Seit kurzem bietet die Financial-Times Deutschland (FTD) auf ftd.de Business-English an und das werde, so die Einschätzung des Blattes, auch rege genutzt. Nun soll es ab Anfang Mai Original-Artikel der britischen Financial-Times auch zum Anhören geben. Die Podcasts werden von einem Native-Speaker gelesen und können unter ftd.de/englishpodcast (ab 2. Mai) kostenlos heruntergeladen werden. Zum besseren Verständnis werden am Ende des Beitrags die wichtigsten Vokabeln und Redewendungen erläutert. Die FTD will mit ihrem Podcast dafür sorgen, dass User einfach ihr Business English trainieren, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder Radfahren.

Anbei die entsprechende Mitteilung von Financial Times Deutschland.

Verfasst von Hans Fischer um 11:01 | TrackBack

27.04.2006

"Das soziale Netz"

Dem Thema Web 2.0 haben wir eine eigene Kategorie gewidmet. Spiegel Online widmet der Entwicklung (mal wieder) eine Bestandesaufnahme unter dem Titel "Das soziale Netz". Genannte Unternehmen sind u.a.:
MySpace, del.icio.us, OpenBC, Qype.com, Yelp.com.

Verfasst von Hans Fischer um 17:18 | TrackBack

Gedanken als Passwörter

Wer hat nicht auch schon Passwörter vergessen - zum Beispiel nach einem längeren Urlaub? Biometrische Verfahren wie z.B. Iris-Scan oder Gesichtserkennung würden Abhilfe schaffen. Noch bequemer: Unsere Gedanken hätten "Sesam-öffne-dich"-Funktionalität. Wired News schreibt unter "Your Thoughts Are Your Password" über entsprechende Forschungstätigkeit. Das Grundsätzliche:

Their idea of utilizing brain-wave signatures as "pass-thoughts" is based on the premise that brain waves are unique to each individual. Even when thinking of the same thing, the brain's measurable electrical impulses vary slightly from person to person. Some researchers believe the difference might just be enough to create a system that allows you to log in with your thoughts.

Verfasst von Hans Fischer um 12:30 | TrackBack

26.04.2006

Sicherheitsrisiko Desktop Search (?)

"Desktop Search risks deserve close management scrutiny", titelt Computerworld und fügt in der Unterzeile an: "Web-based services are dangerously attractive to end users". Laut Computerworld sind die grössten Gefahren von Desktop Search-Tools in Unternehmen:

(...) But these consumer-oriented tools also represent a potential risk to corporate networks if restricted files are shared or end users gain unauthorized access to improperly secured documents. Worse yet, some tools such as Google Desktop have features that let end users search across multiple computers by storing index information remotely on external servers. (...)

Was den Download und die Anwendung von Software aus dem Internet anbelangt, ist das Management für jeweils passende Richtlinien verantwortlich. Für die optimierte und sichere Implementierung von Desktop Search-Applikationen sollte ein erfahrener externer Partner zu Rate gezogen werden, falls keine oder keine entsprechend geschulte IT-Abteilung vorhanden ist.

Im Bereich des Desktop Search arbeiten wir mit G10 Software AG (Svizzer) zusammen. Bezüglich des Sicherheitsaspektes wurde im Interview zur Lancierung der Zusammenarbeit gesagt:

(...) Ein Grossteil unserer Kunden stammt aus der Finanzbranche. Wenn nun die Mitarbeiter einer Bank eine Desktopsuch-Lösung installieren würden, welche Daten auf einem externen Server indexiert, würde ein unglaublich grosses Risiko eingegangen. Im Sinne der IT- und Datensicherheit ist zwingend notwendig, dass Installationen entsprechend designed und integriert werden. (...)

Verfasst von Hans Fischer um 10:31 | TrackBack

Freier Zugang zum IT-Wissen

Jüngst haben wir das IT-Wissensportal erwähnt. Ein Tipp noch in diesem Zusammenhang: Äusserst umfang- und hilfreich ist die kostenlose IT-Wissensdatenbank ITWissen.info. Die Inhalte werden laufend aktualisiert und weiterentwickelt. Prädikat "sehr empfehlenswert".

Verfasst von Hans Fischer um 09:38 | TrackBack

25.04.2006

Service-Information: Marktdaten-Änderungen

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ein Auszug:

Einführung der Markttiefe Swiss Stock Exchange (BC 4, 349, 351, 252, 504)
Swiss Stock Exchange führt voraussichtlich am 22. Mai 2006 die Markttiefe ( 2. bis 10. best Bid- und Ask-Kurse) ein.

Börseninformations-Kunden, welche sich für die Integration dieser Daten in das Angebot ihrer Sites interessieren, beraten wir sehr gerne. Bitte melden Sie sich.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Verfasst von Hans Fischer um 16:29 | TrackBack

Frühjahrsputz für Windows

Chip Online hat einen vorab für private Anwender durchaus nützlichen Spezial-Download "Gratis-Frühjahrsputz für Windows" zusammengestellt und schreibt dazu:

Datenmüll ist eine lästige Angelegenheit: Die Festplatte wird verstopft, Windows erlahmt und wird instabil. Höchste Zeit für einen Windows-Frühjahrsputz. Wir haben für Sie kostenlose Microsoft-Proper-Tools zusammengestellt, damit Ihr System wieder glänzt.

Falls Sie die Unternehmens-IT professionell durchgestriegelt und auf den neuesten Sicherheitsstand gebracht haben wollen, stehen wir für ein Gespräch gerne bereit.

Verfasst von Hans Fischer um 10:29 | TrackBack

24.04.2006

Internet TV - Ehrensenf

Tipp am Rande. Internet TV täglich erfrischend anders und seit heute wieder online: Ehrensenf. Die Selbstdeklaration:

Ehrensenf ist eine Show, die extra und ausschließlich für das Internet produziert wird. Wir verzichten an dieser Stelle auf Superlative. Schauen Sie einfach selbst, ob Sie im deutschsprachigen Raum etwas ähnliches finden.

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Verfasst von Hans Fischer um 14:58 | TrackBack

21.04.2006

IT-Wissens-Portal

ECIN macht auf die Dienstleistung central IT der IDG-Verlagsgruppe aufmerksam. ECIN schreibt:

Die IDG-Verlagsgruppe in München will mit Central-IT.de einen Internet-Service für IT-Entscheider starten, der Informationen aus der IT-Industrie bündelt und diese dann in Form von Whitepapers, Webcasts, Case-Studies und Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das Angebot startet mit den neun Themen-Bereichen: Security, Daten-Management, IT-Management, Networking, Betriebssysteme, Hardware, Software, Internet und News. Zudem ist das Angebot mit Inhalten der integrierten IDG-Online-Angebote verlinkt. Ergänzt werden soll das Angebot durch Blogs, internationale Schlagzeilen, einer Event-Übersicht, Web-Seminare und andere Aktionen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:18 | TrackBack

Der Zyklus von Voice over IP

"VoIP: Zenit bald überschritten", titel CIO und zitiert eine Studie von Juniper Research. Die Prognose für VoIP finden Sie untenstehend visualisiert (Klick ins Bild für die Grossdarstellung).

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(Bildquelle: CIO)

Verfasst von Hans Fischer um 15:02 | TrackBack

"Die Ne(x)t Generation ist da"

Themen wie neue IT-Trends, Web 2.0-Anwendungen oder die Zukunft des Internet haben in jüngster Zeit inflationär an Bedeutung und Wahrnehmung zugelegt. Einen guten Überblick über die Entwicklung bietet Manager Magazin mit dem Artikel "Die Ne(x)t Generation ist da". Der Einstieg:

Die Net Economy ist erwachsen geworden und mit ihr die Gründer und Investoren in diesem Bereich. Die turbulenten Zeiten der Net Economy sind zum Glück vorbei. Eine Branche, zu der sich in den letzten Jahren nur noch wenige bekannt haben, bietet wieder eine solide Basis für neue Perspektiven.

Verfasst von Hans Fischer um 09:40 | TrackBack

18.04.2006

Mobile (Un-)Sicherheit

"Unternehmen sind beim Einsatz mobiler Geräte verunsichert", schreibt ZDNet.de heute und macht auf eine Studie von Symantec (PDF, 200 KB) aufmerksam. Das Fazit:

Die Zahl der Schadprogramme, die es speziell auf mobile Geräte wie Smartphones abgesehen haben, steigt nach Angaben von Symantec kontinuierlich. Vor allem die von vielen Geräten genutzte Übertragungstechnik Bluetooth sei für Angriffe von außen besonders anfällig. Künftig werde das Sicherheitsrisiko noch weiter steigen, da leistungsfähige mobile Endgeräte immer umfangreichere Funktionen bieten.

Die Thematik hat Rolotec im Fachartikel "Gratwanderung: Informations-High/Sicherheits-Low" beschrieben. Gerne bieten wir diesbezüglich auch unsere Sicherheits-Dienstleistungen an.

Verfasst von Hans Fischer um 14:00 | TrackBack

13.04.2006

Weekend-Special: Dinge, die die Welt nicht braucht

whitebun.jpgDieses Mal passend zum besonderen Wochenende: Osterhasen-Kostüme.

Die Rolotec AG wünscht wunderbare Ostern!

(Bildquelle: EasterBunnyCostumes)

Verfasst von Hans Fischer um 15:42 | TrackBack

Karitatives Toner-Recycling

An Tagen, an denen nicht wenige über die genaue Bedeutung von Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern sinnieren, keimt häufig auch der Wunsch nach karitativer Betätigung auf. In unserer Branche gibt es eine kleine aber feine Möglichkeit: Die Sammelaktion von leeren Tonerkartuschen und Tintenpatronen zu Gunsten des Schweizerischen Roten Kreuzes. Das SRK schreibt dazu:

Der Ablauf ist einfach und für die teilnehmenden Unternehmen mit keinerlei Aufwand oder Kosten verbunden: Interessierte Firmen melden sich beim SRK an. Die Firma Turbon bringt danach die leeren Recycling-Boxen und sorgt auch für die Abholung der vollen Boxen. Gesammelt werden ausnahmslos alle leeren Tonerkartuschen und Tintenpatronen. Turbon überweist dem Roten Kreuz für jede volle Sammelbox einen bestimmten Beitrag. Das Geld aus der Sammelaktion kommt der humanitären Arbeit des SRK und somit bedürftigen und Not leidenden Menschen zugute.

Verfasst von Hans Fischer um 15:17 | TrackBack

12.04.2006

Mitstimmen an den Webby Awards

Am 9. Mai werden zum zehnten Mal die Webby Awards verliehen. Die "Academy of Digital Arts and Sciences" ehrt damit "excellence in Web design, creativity, usability and functionality". Die Liste der Nomminierten ist gleichzeitig wunderbarer Ausgangspunkt für Web-Erkundungstouren. Interessierte können für die beste Website 2006 stimmen.

Verfasst von Hans Fischer um 13:20 | TrackBack

11.04.2006

MySpace - Wahnsinn, neue Welt, neue Geschäftsmodelle

"Wahnsinn im Kinderzimmer", hat Welt am Sonntag (Wams) - im Kultur-Ressort notabene - den Artikel über Plattformen wie MySpace, YouTube oder FaceBook getitelt. Wer also wissen will, wo sich der Nachwuchs im Internet tummelt, findet in besagtem Artikel einschlägige Hinweise.

Zur Grundcharakteristik dieser Web 2.0-Anwendungen schreibt Wams:

Ursprünglich 2004 als Plattform für Nachwuchsmusiker und Schauspieler gegründet, funktioniert MySpace im Grunde sehr einfach. Jeder kann kostenlos Mitglied werden und sich ein Profil zulegen. Das heißt: Bilder laden, Hobbys, Interessen und Persönliches eintragen. Und vor allem: Nachrichten verschicken, eine Art Tagebuch (Blog) führen, Freunde finden.
Die Anzahl der "Friends" und die Regelmäßigkeit, mit der diese sich zu Wort melden, ist die entscheidende Währung auf MySpace.

Doch weit gefehlt wer glaubt, dass sich bloss Teenager in den virtuellen Social Networks tummeln:
(...) Denn natürlich ist MySpace auch ein gigantischer Marktplatz. Der eine möchte Pornoproduzent werden, der nächste Platten verkaufen, die andere ihre Nacktfotos an die Männer bringen. Und Talkmasterin Ophra Winfrey, wie viele Prominente MySpace-Mitglied, will ihre Zeitschrift und Tickets für ihre Show bewerben.

Unter "The MySpace Economy" schreibt Wired News:
Like mega-sites eBay and Google before it, MySpace is creating its own economic ecosystem, populated by small businesses that do everything from helping users decorate their profiles to creating tools that let advertisers target MySpace users.

Gekennzeichnet sind MySpace und verwandte Plattformen von der Tatsache, dass die User nahezu hemmungslos persönliche Informationen preisgeben. Dass solcherlei Offenheit nicht nur gut gesinnte Freunde anlockt, ist klar. MySpace-Besitzerin News Corporation hat gemäss heise online jüngst über 200'000 Profil-Seiten gelöscht.

Wer sich für business-orientierte Social Network-Lösungen* wie OpenBC oder LinkedIn interessiert, findet hier eine Angebotsliste.

*Selbstredend, dass auf diesen Plattformen das Preisgeben persönlicher Information individuell gesteuert wird und grundsätzlich recht dezent gehalten ist.

Verfasst von Hans Fischer um 13:10 | TrackBack

10.04.2006

Suchmaschinen-Roboter diktieren die Titel

Wer Einblick in Zeitungs- oder Zeitschriftenredaktionen gehabt hat, weiss um die Wichtigkeit - manchmal gar "Heiligkeit" - der Titelgebung. Spiegel Online zeigt unter "Google statt Witz" nun eine Entwicklung auf, die vor kurzer Zeit noch absolut undenkbar gewesen wäre: Die hehren Vorsätze der Titel-Redaktion werden vermehrt den Bedürfnissen der Suchmaschinen geopfert. Zu Gunsten der besseren Platzierung (s. "Wie funktionieren Suchmaschinen?") in den Indizes werden sachliche Keywörter-Anreihungen geistreichen Schlagzeilen vorgezogen.

Wer, und das gilt nicht nur für Redaktionen, die Suchmaschinen stimulieren will, kann das aber durchaus auch ohne Verstümmelung der Sprache tun. Ein Weg der Suchmaschinen-Optimierung ist die Integration eines Corporate Weblogs in die Website des Unternehmens.

Verfasst von Hans Fischer um 18:38 | Kommentare (2) | TrackBack

07.04.2006

Weekend Special: Dinge, die die Welt nicht nicht braucht

... aber aufgepasst mit Spott: Die Schuhe gewannen laut Gizmodo den ersten Preis am 6. Hong Kong Footwear Design Contest. Aktuell sind sie an der 14. China International Clothing & Accessories Fair (chic) zu sehen.

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(Bildquelle: Gizmodo)

Verfasst von Hans Fischer um 13:15 | TrackBack

Goldene Zeiten

"Gold price passes $600 an ounce", schreibt BBC. Wer nicht in den Genuss von professionellen Börseninformationssystemen wie Telekurs iD kommt, steht in Sachen Goldpreis-Entwicklung, -Prognosen und -Analysen aber nicht allzu arg im Abseits. Die Site Kitco bietet fokussierte Information.

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(Goldpreis Jahreschart: Quelle: Kitco)

Verfasst von Hans Fischer um 08:56 | TrackBack

05.04.2006

Negroponte kontert Kritik am 100-Dollar-Laptop

Den 100-Dollar-Laptop von MIT Media Lab-Gründer Nicholas Negroponte haben wir bereits erwähnt. An der LinuxWorld-Konferenz in Boston parierte Negroponte die Kritik aus der IT-Industrie laut Spiegel Online mit folgenden Worten:

"Wenn man sowohl Intel und Microsoft im Nacken hat, dann weiß man, dass man etwas Richtiges tut."

Unter "Kritik am 100-Dollar-Laptop lässt Negroponte kalt" schreibt heise online über die aktuellen Details von "One Laptop per Child".

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(Bildquelle: OLPC)

Verfasst von Hans Fischer um 18:26 | TrackBack

"How I Work: Bill Gates"

Unabhängig von der Pro- oder Anti*-Microsoft-Glaubensfrage ist zweifelsohne interessant, Einblick in das Arbeitsleben von Bill Gates zu erhalten. Auf CNNMoney.com/Fortune wird unter "How I Work: Bill Gates" eben dieser - persönlich gehaltene - Einblick gestattet. Ein kleiner Auszug:

(...) If you look at this office, there isn't much paper in it. On my desk I have three screens, synchronized to form a single desktop. I can drag items from one screen to the next. Once you have that large display area, you'll never go back, because it has a direct impact on productivity.
The screen on the left has my list of e-mails. On the center screen is usually the specific e-mail I'm reading and responding to. And my browser is on the right-hand screen. This setup gives me the ability to glance and see what new has come in while I'm working on something, and to bring up a link that's related to an e-mail and look at it while the e-mail is still in front of me.(...)

*hier ein Beispiel.

Verfasst von Hans Fischer um 09:07 | TrackBack

03.04.2006

«Das Internet ist in Gefahr»

Financial Times Deutschland (FTD) schreibt unter «Das Internet ist in Gefahr»:

Telekomkonzerne und Kabelnetzbetreiber wollen für Internetinhalte kassieren, die durch ihre Leitungen fließen. Für das Netz und seine Nutzer hätte das verheerende Folgen.

Über solcherlei Ansinnen wurde des Öfteren schon diskutiert und geschrieben. FTD konkretisiert die drohenden Gefahren nun aber in engagierter Manier:
Das demokratische Internet würde zu einem rein privatwirtschaftlich vermarkteten Angebot. Nahezu alles, was wir heute online machen, dürfte dann Geld kosten. Kurz: Es wäre der Verrat an der Idee des Internets, wenn sich die Breitbandanbieter mit ihrer Strategie durchsetzen, die bereits den amerikanischen Gesetzgeber beschäftigt.

Der Kontext:
Die Breitbandanbieter wollen zusätzliche Gebühren für große Datenmengen verlangen, die durch ihre Leitungen geschickt werden - und dabei insbesondere von den großen Anbietern von Inhalten kassieren, also etwa von Google, dem Online-Musikverkäufer Apple oder dem Internet-Telefonanbieter Skype. Der Vorstandsvorsitzende des US-Telekomgiganten AT&T, Ed Whitacre, sagte es im November gegenüber "Business Week" offen: "Wir und die Kabelbetreiber haben Investitionen getätigt - und zu akzeptieren, dass Google, Yahoo, Vonage oder irgendjemand die Leitungen kostenlos nutzen kann, ist Blödsinn."

Auf den Punkt gebracht:
Gute Bits wären eigene Bits, genehme Bits wären bezahlte Bits - und nicht bezahlte Bits würden wie Schnecken durchs Netz kriechen oder eben gar nicht.

Aber:
Die Netzneutralität muss geschützt werden. Sollte dies der Gesetzgeber nicht tun, so könnten dies immer noch die Nutzer leisten: Niemand würde wohl seinen Internetzugang bei einem Service-Anbieter kaufen, der den Zugang zu Google oder Yahoo sperrt.

Verfasst von Hans Fischer um 13:49 | TrackBack

02.04.2006

ICT Aprilscherze

Heise online fasste die besten Aprilscherze der Branche unter "China kauft Google" zusammen. Durchaus lesenwerte Beispiele mit teilweise visionären Inhalten.

Verfasst von Hans Fischer um 20:12 | TrackBack