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31.01.2006

Wider die Geldvernichtung - 1. Einführung

cashdrain.gifNicht, dass wir Ihnen mit der Titelgebung zu Nahe treten möchten. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese Aussage zutrifft, ist zumindest bei der grossen Mehrheit der Unternehmen sehr hoch. Falls Sie Wissensmanagement (Knowledge Management) in Ihrem Unternehmen erfolgreich praktizieren, können Sie entspannt zurücklehnen und weitersurfen. Für die anderen zeigen wir künftig in loser Folge von Beiträgen Inhalte und Einsatzmöglichkeiten von Wissensmanagement auf. Warum? Das im Titel angetönte Sparpotenzial und die potenziellen Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm - wir sind ja Teil der "Wissensgesellschaft".

"Wissen ist der entscheidende Produktionsfaktor unserer Zeit", sagt HSG-Professor Fredmund Malik. Mit dem Begriff "Wissensmanagement" an sich steht er aber auf Kriegsfuss:

Es gibt keinerlei Möglichkeit, in irgendeinem vernünftigen Wortsinn Wissen als solches zu managen. Was aber möglich und nötig ist und gleichzeitig durch die modernistische Fixierung auf Wissensmanagement übersehen wird, ist das Management von Menschen, die mit Wissen arbeiten, also die Kopfarbeiter, wie man sie nennen kann, und ihre eigentliche Tätigkeit, die Kopfarbeit.
Wer sich für Solcherlei interessiert, findet die Replik auf Maliks Thesen von Professor Marco C. Bettoni. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage eine Auswahl an Links zu beiden Standpunkten.

Und wie wird "Wissensmanagement" abseits dieses Disputs definiert?
Wissensmanagement bezeichnet den bewussten und systematischen Umgang mit der Ressource Wissen und den zielgerichteten Einsatz von Wissen in der Organisation. Damit umfasst Wissensmanagement die Gesamtheit aller Konzepte, Strategien und Methoden zur Schaffung einer "intelligenten", also lernenden Organisation. In diesem Sinne bilden Mensch, Organisation und Technik gemeinsam die drei zentralen Standbeine des Wissensmanagements (nach Reinmann-Rothmeier et al. 2001, S. 18)

Zur Einstimmung auf die nächsten Beiträge ein Modell des integrierten Managementsprozesses.
KM_basics-5.jpg
(Bildquelle: "Einführung in das Wissensmanagement" (PDF 67,9 KB)

Verfasst von Hans Fischer um 17:15 | TrackBack

30.01.2006

"Quo vadis, Internet?"

Wenn Sie hierher gesurft sind, dann dürfte die im Titel gestellte Frage auch für Sie relevant sein: Unter "Quo vadis, Internet?" lässt Focus Online die Referentinnen und Referenten des Digital Lifestyle Day 2006 über die Zukunft sinnieren - darunter hat es sehr interessante Thesen von spannenden Menschen.

Apropos "Digital Lifestyle Day": FAZ.NET hat heute eine Nachschau unter dem Titel "Das nächste große Ding im Internet" veröffentlicht. Einige Fragmente wurden im Zusammenhang mit "Web 2.0" hier im Weblog bereits erwähnt oder verdeutlicht.

Digitale Zukunft
Das nächste große Ding im Internet
Von Holger Schmidt

30. Januar 2006 Gründerprofi Alexander Samwer hat eine Vorahnung: "Vielleicht eine Handelsplattform für Fonds". Internet-Guru Esther Dyson weiß schon mehr: "Das nächste große Ding im Internet sind Communities, in denen sich Individuen mit gleichen Interessen vernetzen". Und Marissa Mayer, Chefentwicklerin von Google, sieht die "Internetsuche per Spracherkennung am Telefon" als die nächste große Idee im Netz an, nach der die wiedererstarkte Internetbranche auf dem von Hubert Burda veranstalteten zweiten "Digital Lifestyle Day" in München fieberhaft suchte.

Zehn Jahre, nachdem Pierre Omidyar Ebay erfunden hat, setzen die Gründer wieder auf die Netzeffekte einer großen Gemeinschaft. "Im Internet wird eine Architektur der Interaktion gebaut. Unternehmen wie OpenBC setzen auf Menschen, die sich der Präsenz ihrer Artgenossen versichern wollen", sagt Andreas Weigend, ehemaliger Forschungschef von Amazon. Diese sozialen Netzwerke verzeichnen rasanten Zulauf. OpenBC, gegründet vom gerade einmal 29 Jahre alten Deutschen Lars Hinrichs, hat ein Netzwerk zwischen einer Million Manager geknüpft.

Zielgruppe: Jugendliche

Die meisten dieser Community-Angebote haben Jugendliche als Zielgruppe. "Cyworld erreicht in Südkorea 90 Prozent aller Jugendlichen", sagt Rick Kim, der das internationale Geschäft für Cyworld leitet. Dort können sich die Nutzer Wohnungen virtuell einrichten. Auch Schwedens Jugend trifft sich im Internet: "85 Prozent der Schweden zwischen 18 und 24 Jahre nutzen Lunarstorm.se", sagt Berater Ola Ahlvarsson.

Auch deutsche Start-ups sind im Web 2.0 aktiv. Felix Petersen und Stefan Kellner haben ihre Internetseite Plazes.com vor einem Jahr gestartet, die zu den "Metromedien" gehört. Dort beschreiben die Menschen die Orte, an denen sie sich gerade befinden, und was sie dort tun. Eine Software setzt die "Plazes" dann zusammen, damit sich Menschen mit gleichen Interessen leicht finden können. "Graswurzel-Lokalisierungstool" nennt Petersen die Idee, die später einmal lokal zugeschnittene Online-Werbung anziehen soll. "Gut 19.000 Plazes sind schon in unserer Datenbank. Jeden Monat wächst die Zahl um 20 Prozent", sagt Petersen. Das Unternehmen ist in 120 Ländern vertreten; besonders gut kommt die Idee in den Vereinigten Staaten an.

Popularität zu Umsatz und Gewinn

Anders als während der ersten Web-Welle vor sechs Jahren läßt sich diese Popularität im zweiten Anlauf in Umsatz und vor allem Gewinn umwandeln: Dank moderner Breitbandverbindungen boomt die Online-Werbung ebenso wie der Verkauf digitaler Inhalte wie Musik oder Spiele über das Netz. In den Vereinigten Staaten wurden im vergangenen Jahr mehr als 15 Milliarden Dollar Umsatz allein mit Online-Werbung erzielt. 85 Prozent Reichweite in einer wichtigen Zielgruppe - das überzeugt auch die Vertreter der "Old Economy".

Medienmogul Rupert Murdoch hat für 580 Millionen Dollar das Internet-Unternehmen Myspace.com übernommen. In Amerika ist Myspace mit knapp 50 Millionen Mitgliedern längst Kult und wird in einem Atemzug mit Ebay, Google und Amazon genannt. "In fünf Jahren ist Myspace mehr wert als Bertelsmann", prophezeit Oliver Samwer, der sich zusammen mit seinen Brüdern Marc und Alexander nach dem Verkauf des Auktionshauses Alando an Ebay und des Klingeltonanbieters Jamba an Verisign abermals mit auf die Suche nach der ultimativen Geschäftsidee gemacht hat.

Traditionelle Medien zu digitalen Medien

Neben den Communities treiben die selbsterstellten Inhalte der Nutzer die Phantasie im Web 2.0 an. Viele Millionen Menschen schreiben inzwischen Online-Tagebücher (Blogs), produzieren Audiodateien (Podcasts) oder Filme (Video-Podcasts). Obwohl beim "Digital Life-style Day" keine tragfähigen Geschäftsmodelle für deren Vermarktung zu sehen waren, zeigten sich doch alle einig, daß die neuen Inhalte - in Verbindung mit Breitbandverbindungen - die Geschäftsmodelle vieler klassischer Medienunternehmen beeinflussen werden.

"Erfolgreiche traditionelle Medien müssen digitale Medien werden. Die Unternehmen müssen ihre Kompetenzen eben ins Netz transformieren", sagt Dyson, die nicht nur als Autorin für den Branchendienst Cnet, sondern auch mit ihrer Investition in die später an Yahoo verkaufte Bilder-Gemeinschaft Flick Scharfsinn bewies.

Viele klassische Medienunternehmer wieder nicht vorbereitet

Die Transformation in die digitale Welt haben die meisten Medien aber bisher gescheut, mahnte Karstadt-Quelle-Chef Thomas Middelhoff. Viele klassische Medienunternehmer seien abermals nicht auf das Internet vorbereitet, und Investitionen in Internet-Unternehmen könnten sich die klassischen Medien angesichts der gestiegenen Bewertungen heute nicht mehr leisten.

"Ich bin nach wie vor überzeugt, daß immer noch nicht alle Manager, die den Attacken aus dem Internet ausgesetzt sind, inzwischen verstanden haben und gewillt sind, ihr Geschäftsmodell zu ändern. Wir haben das wunderbare Beispiel der Musikindustrie gesehen. Nun ist die Filmindustrie dran, und danach kommt das Free-TV. Ich hoffe wirklich, daß inzwischen jeder weiß, was es bedeutet, wenn von Momentum gesprochen wird", warnt Middelhoff, der als Vorstandsvorsitzender des Medienkonzerns Bertelsmann bis zum Jahr 2002 zu den Vorreitern der Internet-Wirtschaft gehörte.

Das werbefinanzierte Fernsehen steht gleich doppelt unter Druck: Schon heute schichten Unternehmen ihre Werbegelder vom Fernsehen in das Internet um. In naher Zukunft können die Telekommunikationsfirmen - unter dem Stichwort Triple Play - die Programme über ihre schnellen Breitbandverbindungen direkt in die Haushalte bringen.

In Europa zuwenig Risikokapital

Nicht nur die Samwers als ewige Gründer wollen es in der zweiten Web-Welle noch einmal wissen. Auch Martin Varsavsky ist zurück in der Szene. Der unkonventionelle Argentinier ist ebenfalls ein Gründerprofi: Mit Viatel, Jazztel und Ya.com hat er drei große Unternehmen auf die Beine gestellt. Auf dem Höhepunkt der Internet-Begeisterung im Jahr 2000 hat er Ya.com für 550 Millionen Euro an T-Online verkauft, "weil ich das Angebot nicht ablehnen konnte", sagte er damals. Jetzt setzt er auf die drahtlose Funktechnik W-Lan, die Hochgeschwindigkeitszugänge ins Internet ermöglichen. Wie es sich für das Web 2.0 gehört, baut Varsavsky eine Online-Community auf. "Die Mitglieder teilen sich die W-Lan-Kapazitäten", sagt Varsavsky. Wer also - wie Christiane zu Salm - ihren Zugangspunkt in München anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zur Verfügung stellt, kann die W-Lans der anderen Mitglieder kostenlos nutzen.

Zwar sind viele Rahmendingungen für die zweite Gründerwelle ungleich besser als in der ersten Welle. Eines hat sich aber ins Negative geändert: "In Europa steht viel zuwenig Risikokapital zur Verfügung. Alles wandert nach Amerika", sagte Loic Le Meur, einer der bekanntesten Blogger der Szene, der selber für den amerikanischen Blog-Dienst Six Apart arbeitet. Kritik kam in München auch von der EU-Kommissarin Viviane Reding, die scharfe Worte gegen die Pläne der Bundesregierung fand, das VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Telekom den Wettbewerbern zu verschließen. "Ich hoffe, daß speziell die deutsche Regierung nicht dem Druck nachgeben wird, einseitige Lösungen zu finden, die fundamentale Probleme mit sich bringen werden." Die resolute Kommissarin machte aber klar, daß sie den Wettbewerb auf dem deutschen Markt sehr genau beobachten werden. Und so bleibt der Internet-Wirtschaft im Web 2.0 nur eine große Sorge: daß der Google-Kurs abstürzt.

Text: F.A.Z., 30.01.2006, Nr. 25 / Seite 21

Verfasst von Hans Fischer um 14:16 | Kommentare (1) | TrackBack

27.01.2006

Die (Kurz-) Geschichte der Festplatte

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(Bildquelle: CNET News.com)

Auf dem Bild sehen Sie einen Ausschnitt der ersten Festplatte: Das IBM System 305 RAMAC (Random Access Method for Accounting and Control). Die Magnetplatteneinheit mit beweglichen Schreib- und Leseköpfen ermöglichte Direktdatenzugriff. CNET News.com bietet einen spannenden, bebilderten Rundgang durch die Geschichte der Festplatte.

Verfasst von Hans Fischer um 10:21 | TrackBack

25.01.2006

IBM warnt vor Eskalation der Cyberkriminalität

blogosphere.jpgThe Test Bed von Personal Computer World titelt die Story über den Security Outlook Report 2006 von IBM mit folgenden Worten: "IBM warns of cyber-crime escalation". Unter anderem wird prophezeit, dass im laufenden Jahr eine massive Steigerung an schwerwiegender Cyber-Kriminalität zu erwarten sei. Die Aktionen konzentrierten sich insbesondere auf die Aktivierung möglichst vieler Trojaner und anderer Malware durch schlecht informierte Angestellte.

ZDNet.de prognostiziert für 2006 ebenfalls einen Anstieg der Cyberkriminalität. Im Artikel "Organisierte Cyberkriminalität treibt 2006 neue Blüten" wird der Fokus auf die erwartete Zunahme an Phishing- und Botnets-Angriffen gelegt.

Gerne verweisen wir in diesem Zusammenhang auf unsere früheren Beiträge zum Thema und auf unsere Dienstleistungen, die wir Ihnen zu Gunsten der Sicherheit anbieten.

(Bildquelle: U.S. Courts)

IBM warns of cyber-crime escalation More sophisticated, more damaging

Tom Sanders in California, vnunet.com 24 Jan 2006
While the general cyber-threat level in 2005 was lower than in previous years, IBM warned in its 2006 Security Outlook report that online threats are becoming increasingly sophisticated.

"With stiffer penalties and increased security protection on most systems we are seeing organised, committed and tenacious profiteers entering this space," said Cal Slemp, vice president of IBM's security and privacy services.

"This means that attacks will be more targeted and potentially more damaging. Organisations around the world from the public and private sectors must move quickly and work together to address this growing challenge."

IBM predicted that 2006 will see a rise of new and more severe threats. Cyber-criminals will shift their attention from penetrating system security defences to enticing employees to execute Trojans and other malware to gain access to systems.

Attacks will also more commonly launch from emerging economies with weak legislation against cyber-crime, such as eastern Europe and Asia.

The computing giant projected that employees could cause trouble by inadvertently leaking confidential information through blogs, and that attackers will start using instant messaging to control networks of zombie computers.

IBM finally warned that the threat remains of a malware outbreak on mobile devices such as phones and PDAs.

Verfasst von Hans Fischer um 14:10 | TrackBack

23.01.2006

UBS-ETF FTSE 100 neu auch in GBP

Aufgrund grosser Nachfrage wird der UBS-ETF FTSE 100 ab Morgen, 24. Januar 2006, an der virt-x zusätzlich in Pfund Sterling (GBP) notiert.

Der Erfolg freut uns besonders, durften wir für die UBS doch das Tool für die Berechnung des indikativen NAV der Exchange Traded Funds entwickeln.

Verfasst von Hans Fischer um 13:31 | TrackBack

Service-Information: Marktdaten-Änderungen

ACHTUNG: Verantwortliche Finanzinformations-Sites

Telekurs Financial Information (TKF) macht auf diverse Änderungen der Marktdaten-Produkte aufmerksam. Die gesamte Liste können Sie als PDF in Deutsch oder PDF in Englisch herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Highlights des Datenangebots erhalten Sie mit dem Newsletter "DATAFLASH", der auf der TKF-Website abonniert werden kann.

Ausgesuchte Änderungen:

Neue Börsen
Philippine Stock Exchange, Big Board, BC 720 / PBB, 312 Aktien, real-time

Philippine Stock Exchange, Odd Lot, BC 721 / POL, 312 Aktien, real-time

Neue Contributoren
Moscow Interbank Curr. Exchange, Moskau, BC 829 / MIC, 268 Aktien, 10 Forex, 67 Fonds in USD, Batch

FTSE, London, BC 831 / FTC, 162 Indizes in CHF, Real-time / Batch

Vaerdi Papircentralen AS, Dänemark, BC 2616 / VPS, 2005 Bonds, 9 hybride Instrumente, Batch

Änderungen Namensbezeichnung von Börsen / Contributoren / Nachrichten
Name bisher: BC 239 / BAB / Barclays Bank, London
Name neu: BC 239 / BAB / Barclays Capital, London

Name bisher: BC 432 / CSL / Credit Suisse First Boston; London
Name neu: BC 432 / CSL / Credit Suisse London

Name bisher: BC 123 / SEO / Korea Stock Exchange
Name neu: BC 123 / KRX / Korea Exchange, Stock Market

Name bisher: BC 336 / KFO / Korea Stock Exchange
Name neu: BC 336 / KFO / Korea Exchange, Futures Market

Name bisher: BC 358 / KDQ / KOSDAQ
Name neu: BC 358 / KDQ / Korea Exchanges, KOSDAQ

Name bisher: BC 374 / CAI / Cairo Stock Exchanges
Name neu: BC 374 / CAI / Cairo & Alexandria Stock Exchanges

Einführung von Börsen in real-time
Korea Exchange, Stock Market (BC 123, 727, 728, 729)
Korea Exchanges, KOSDAQ (BC 358, 730, 731)

Neue Börsencodes
BC 727 / KRB, Korea Exchange, Block Trade, geplant 02 / 06
BC 728 / KRC, Korea Exchange, Basket Trade, geplant 02 / 06
BC 729 / KRS, Korea Exchange, After Hour Single Price Trade, geplant 02 / 06
BC 730 / KOB, KOSDAQ Block Trade, geplant 02 / 06
BC 731 / KOS, KOSDAQ After-hour Single Price Trade, geplant 02 / 06
BC 732 / KOT, Korea Free Board OTCBB, geplant 02 / 06
BC 733 / UTI, UTP International Securities Exchange, geplant 02 / 06
BC 734 / UTR, UTP Trade Reporting Facility, geplant 02 / 06

Reorganisation: BC 431 – Zuteilung von Fonds pro Währung auf neue Börsencodes
Um Fonds, die auf einer Valorennummer verschiedene Währungen aufweisen, verarbeiten und anzeigen zu können, ist folgende Reorganisation am 15. Februar 2006 notwendig:

Auf BC 431 bleiben alle Fonds in USD. Die Fonds in anderer Währung werden von BC 431 auf die folgenden Börsenplätze zugeteilt und verarbeitet:

BC 705 in GBP
BC 706 in CHF
BC 707 in JPY
BC 708 übrige Währungen

BC 354 bleibt für Fonds in EURO.

Betroffene Systemlisten: diverse unter Swiss Trust und Deutsche Fonds

Reorganisation: Volatilitätsindizes der Bank Leu – Wechsel von BC 244 auf BC 202
Die Volatilitätsindizes der Bank Leu werden am 12. Februar 2006 von BC 244 auf BC 202 migriert,
da die manuelle Erfassung durch elektronische Verarbeitung abgelöst wird.

Betroffene Systemlisten:
Finvest: Indices / Volatility Indices, SWX / Bank Leu - Volatilities
Telekurs iD: SWX / Bank Leu - Volatilities

Migration DBAG Indizes von BC 13, 44, 540 und Xetra ETF’s BC 44 auf BC 830
Die Indizes der DBAG (Deutsche Börse AG) auf BC 44, 13, 540 sowie die Exchange Traded Funds der XETRA auf BC 4 werden per 1. Februar 2006 kostenpflichtig und müssen deshalb auf einen separaten BC 830 migriert werden.

Betroffene Systemlisten:
Finvest / Telekurs iD: Indices / Europe
Telekurs iD: Frankfurt / Indices, Frankfurt / Rex Indices, Xetra / TecDax, Indices / Topworld Indices

Verfasst von Hans Fischer um 10:53 | TrackBack

20.01.2006

Ihre alten Homepage-Versionen online

Etwas nostalgisch sind wir gelegentlich doch alle - und obwohl die Internet-Zeitrechnung noch jung ist, sind frühere Webauftritte meist höchstens noch in Form von Bildern vorhanden. Dank dem Internet Archiv können Sie aber berechtigterweise auf ein verblüffend echtes Wiedersehen mit den alten Sites hoffen. Geben Sie in der WayBackMachine einfach die gewünschten Webadressen ein, und freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit der Vergangenheit.

rol_98.jpg
(Rolotec-Homepage von 1998)

Verfasst von Hans Fischer um 15:41 | TrackBack

19.01.2006

Die Kehrseite der Vernetzung

Die Süddeutsche Zeitung schreibt unter dem Titel "Ansteckende Tagebücher" über Unternehmen, die in einen blogosphärischen Negativstrudel geraten. Die Essenz:

(...)Die Wissenschaftler am Information Dynamics Lab der Computerfirma Hewlett-Packard (...) haben herausgefunden, dass sich Informationen über die vernetzten Weblogs nach denselben Mechanismen ausbreiten wie Virusepidemien in der realen Welt. Wenn ein Unternehmen da fünf Tage bis zu einer Reaktion braucht, ist die Epidemie schon weit fortgeschritten.(...)

Wie solcherlei Negativ-PR vermieden werden kann, wird im Artikel beschrieben. Die einfachste Methode: Selber in der Blogosphäre präsent sein oder zumindest immer mal wieder mittels einer gängigen Suchmaschine nach Einträgen zum eigenen Unternehmen fahnden. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Verfasst von Hans Fischer um 15:54 | TrackBack

18.01.2006

Web 2.0 Fragmente - Podcasts

Die Frankfurter Rundschau Online macht heute auf einen Wettbewerb der besonderen Art aufmerksam. In dessen Zentrum steht die Aufgabe: "Der Schwiegermutter erklären, was ein Podcast ist". Nun, warum gerade Schwiegermütter zur Hauptzielgruppe erklärt werden, sei dahingestellt. An der Aktualität der Fragestellung herrschen aber kaum Zweifel. In der Web 2.0-Diskussion gehören Podcasts (zusammengesetzt aus iPod und Broadcasting) zu am stärksten akzentuierten Elementen. Wenn sogar das renommierte "Echo der Zeit" von Schweizer Radio DRS die Sendungen als Podcasts anbietet, scheint der schiere Hypevorwurf entkräftet.

Wie Inhalte erstellt und vor allem mittels Podcaster-Software (die bekannteste ist iTunes) automatisch auf den MP3-Player geladen werden können, wird bei podcast.de detailliert beschrieben. Im Ideal(modell-)fall sitzen Sie am Morgen in den Zug und hören sich die wichtigsten News und Branchenkommentare an, die automatisch auf Ihren MP3-Player geladen wurden. Die Quellen: Die erwähnte Site podcast.de führt am rechten Seitenrand eine grosse Anzahl deutschsprachige Podcasts auf. Dank Kategorien- und Stichwortsuche bietet Podster.de mehr Komfort beim Aufspüren der passenden Inhalte. Internationales Pendant wäre z.B. Podcast.net. Yahoo! schliesslich bietet eine Podcast-Suchapplikation an.

Den aktuellen "Marktwert" von Podcasts und Podcasting belegt die Tatsache, dass der New Oxford American Dictionary "Podcast" zum Wort des Jahres 2005 bestimmt hat. Diese und weitere Information bietet einmal mehr Wikipedia (übrigens ebenfalls eine klassische Web 2.0-Anwendung).

Verfasst von Hans Fischer um 13:11 | Kommentare (1) | TrackBack

Web 2.0 Fragmente - AJAX

Im Zusammenhang mit der unter dem (umstrittenen) Begriff Web 2.0 subsumierten Entwicklung taucht "AJAX" regelmässig auf. Es steht für "Asynchronous Javascript and XML" und wird bei Wikipedia definiert mit:

Ajax ist ein Akronym für die Wortfolge Asynchronous Javascript and XML. Es bezeichnet ein Konzept der Datenübertragung zwischen einem Server und dem Browser, welches es ermöglicht, dass die HTML-Seite nicht mit jeder HTTP-Protokoll-Anfrage komplett neu geladen werden muss. Das eigentliche Novum besteht in der Tatsache, dass nur gewisse Teile einer HTML-Seite sukzessive bei Bedarf nachgeladen werden. (...)

Wer sich mit AJAX auseinandersetzen und gleichzeitig tiefer in die allgemeinen Web 2.0-Gefielde eindringen will, findet im online kostenlos zur Verfügung stehenden Lehrbuch "AJAX - frische Ansätze für das Web-Design" wertvolle Hilfeleistung.

Verfasst von Hans Fischer um 11:11 | TrackBack

16.01.2006

«Die IT-Revolution frisst ihre Inder»

Unter dem Titel "Die IT-Revolution frisst ihre Inder" schreibt die Financial Times Deutschland über die rasante Entwicklung in Indien und das damit verbundene Problem, dass qualifiziertes Personal relativ schnell knapp werden könnte. Im letzten Jahr habe die IT-Branche in Indien rund 70'000 Mitarbeitende angestellt. Für 2006 werden 100'000 neue Arbeitsstellen erwartet. McKinsey prognostiziert für 2010 das Fehlen von 500'000 Arbeitskräften.

Verfasst von Hans Fischer um 14:49 | TrackBack

Chodorkowski und die Nigeria-Connection

Yahoo! News und Spiegel Online machen auf eine neue Spielart der Spam-Mails bekannt, die unter dem Begriff Nigeria-Connection bekannt sind. Im Zentrum steht Michail Chodorkowski, ehemaliger Vorsitzender von Yukos, Gegner von Wladimir Putin und aktuell Insasse in einem sibirschen Strafgefangenenlager. In E-Mails werden Gutgläubige (und zumindest in Sachen Nigeria-Connection weiss man, dass es davon erstaunlich viele gibt) von Chodorkowskis Frau Leila (in Tat und Wahrheit heisst sie Inna) aufgefordert, gegen fürstliche Belohnung bei Investitionen mit dem Vermögen des Gatten behilflich zu sein.

Verfasst von Hans Fischer um 14:15 | TrackBack

13.01.2006

Auch Lycos sozialisiert sich

Dass sich Lycos - vor vielen Jahren Innovationstreiber - mit einer (social) Expertenplattform-Lösung in den Sog der Web 2.0 Entwicklung begibt, hat heise online gestern gemeldet. Spiegel Online liefert unter "Jeder Surfer kann Experte werden" nun Hintergründe und die Einbettung von Lycos IQ in die Angebote der Mitbewerber wie Yahoo! Anwers oder Google Answers.

Verfasst von Hans Fischer um 15:16 | TrackBack

12.01.2006

Corporate Weblogs - neue Chancen nutzen!

Nach den Beiträgen für Netzguide IT in Finance ist Rolotec im neuen Netzguide Business Communications mit einem Fachartikel über Corporate Blogging (=> Artikel als PDF, 140 KB) vertreten.

Der Netzguide, mit vielen interessanten Beiträgen zur aktuellen und künftigen Kommunikationswelt, kann bei der Netzmedien AG in Papierform bestellt oder kostenlos in der Vollversion als PDF (13 MB) heruntergeladen werden.

Verfasst von Hans Fischer um 14:10 | TrackBack

"The Great Firewall of China"

Ein chinesisches Sprichwort sagt: "Ein gefällter Baum wirft keinen Schatten." Mehr als 30'000 Angestellte verhindern in China den Schattenwurf von nicht regierungskonformen Web-Inhalten. Der Artikel "The Great Firewall of China" von BusinessWeek online illustriert die aktuelle Situation detailliert und anhand konkreter Beispiele - so wird unter anderem beschrieben, wie sich auch Skype dem Druck der Zensurbehörde gebeugt hat.

GreatWall1.jpg
(Eine Mauer reicht als Bollwerk heute nicht mehr; Bildquelle: CND.org)

By Ben Elgin and Bruce Einhorn, BusinessWeek online

The Great Firewall of China
A vast security network and compliant multinationals keep the mainland's Net under Beijing's thumb. But technology may foil the censors yet

Skype had a dilemma. The Internet telephony and messaging service wanted to enter China with TOM Online (TOMO ), a Beijing company controlled by Hong Kong billionaire Li Ka-shing. Li's people told their Skype Technologies (EBAY ) partners that, to avoid problems with the Chinese leadership, they needed filters to screen out words in text messages deemed offensive by Beijing. No filtering, no service.

At first Skype executives resisted, says a source familiar with the venture. But after it became clear that Skype had no choice, the company relented: TOM and Skype now filter phrases such as "Falun Gong" and "Dalai Lama." Neither company would comment on the record.

VAST MACHINE. It's no secret that Western Internet companies have to hew to the party line if they want to do business in China. Google (GOOG ), Yahoo! (YHOO), and scores of other outfits, both domestic and foreign, have made concessions to China's censors. The latest high-profile example: In December, Microsoft's (MSFT ) MSN shut down a Chinese blogger's site at the government's request.

Microsoft maintains it had no choice. "We only remove content if the order comes from the appropriate regulatory authority," says Brooke Richardson, group product manager for MSN.

Getting a phone call from the government is one part of the picture. What few Westerners know is the size and scope of China's censorship machine and the process by which multinationals, however reluctantly, censor themselves. Few also know that China's censors have kept up with changing technologies, from cell phone text messaging to blogs.

EYES PEELING. How do the Chinese do it? Beijing has a vast infrastructure of technology to keep an eye on any potential online dissent. It also applies lots of human eyeballs to monitoring. The agencies that watch over the Net employ more than 30,000 people to prowl Web sites, blogs, and chat rooms on the lookout for offensive content as well as scammers. In the U.S., by contrast, the entire CIA employs an estimated 16,000 people.

Companies, both foreign and domestic, also abet the government's efforts. Virtually all Net outfits on the mainland are given a confidential list of hundreds of banned terms they have to watch for. The list changes over time, based on events such as the recent police shootings in the southern town of Dongzhou.

The rules are even tougher for companies that host their sites on servers in China. This group, which has included Yahoo but not Google, are pressured to sign the government's "Public Pledge on Self-Discipline for the Chinese Internet Industry," the U.S. State Dept. says. Under the agreement, they promise not to disseminate information that "breaks laws or spreads superstition or obscenity," or that "may jeopardize state security and disrupt social stability."

Translation: "If you own something, you're responsible for what's there," says Nicholas Bequelin, a researcher for Human Rights Watch in Hong Kong. That leads companies to "err on the side of caution and self-censorship."

NO "FREEDOM." For those who can't see the characters on the wall, Beijing has plenty of backup. All Internet traffic entering or leaving China must pass through government-controlled gateways -- that is, banks of computers -- where e-mail and Web-site requests are monitored. E-mail with offending words such as "Taiwan independence" or "democracy" can be pulled aside and trashed.

And when a mainland user tries to open a page that's blacklisted, the gateway will simply deny access. Search for "Tiananmen Massacre" in China, for example, and 90 of the top 100 sites that mention it are blocked, according to the OpenNet Initiative, an Internet watchdog group. The Net operators' response? "We are trying to provide as much information as possible," says Robin Li, chairman of Baidu.com (BIDU ), China's top search engine. "But we need to obey Chinese law."

The censors are also staying abreast of changes on the Internet. Hackers in 2004 found a list of 987 words that were banned from QQ, China's top instant-messaging program. That same year, phone companies were ordered to install software that blocks text messages with offending terms. And bloggers are barred from posting words such as "freedom" as topics, although they're given a bit more leeway in the actual text of their blog entries.

"WE DON'T TOUCH POLITICS." Even so, since last summer, bloggers have been required either to post their musings on commercial sites that employ filters or to register with authorities, making it easier to track down offenders.

The restrictions have led many companies to make both subtle and substantial changes to their operations on the mainland. The Shanghai podcasting and video blogging service provider Toodou.com checks files before they're posted, and users sometimes report objectionable content. And IDG Venture Technology Investment, part of Boston's International Data Group, has invested in a Chinese company that operates online bulletin boards on real estate, entertainment, technology, autos, and more. But "we don't touch politics at all," says Quan Zhou, managing director of the group's Chinese arm.

China's Internet gateways can cause problems even for those companies that avoid controversial subjects. ILX Media Group, a Greensboro (N.C.) publisher of four Chinese-language medical journals, transmits content from the U.S. to China. But getting complex graphics through Beijing's filters can take days, says Jeffrey Parker, ILX's chief operating officer in Shanghai. "All traffic has to go through the same meat grinder," says Parker. Not that such policies deter investors. Parker, for instance, says he's upbeat about his prospects there.

KEEPING UP? Despite the power and sophistication of China's censors, the march of technology may yet foil them. As more sites add podcasts and user-generated video, China's monitoring efforts will become far more complicated because it's harder to examine such material than it is to check text files.

"How do you filter when everybody has the capability to be their own video blogger?" asks Ross O'Brien, managing director at Intercedent Hong Kong, an IT consulting and research firm. But don't underestimate China's ability to control the Net, just as it has done in the past. Although the battle is far from over, the formula of getting companies to do much of the fighting may keep on serving China well.

Verfasst von Hans Fischer um 10:58 | TrackBack

10.01.2006

Finanzsites united für US-Interessierte

Als Dienstleister für Börseninformationen (u.a.) muss man gelegentlich über den Zaun des wohlfeinen Kundengartens gucken. CNNMoney.com - bisher u.a. wegen der Pre-Market-Trading Informationen beliebter Ausflugsort von börsenaffinen Surfern - hat massiv expandiert. Laut ClickZNews werden nun multimediale Inhalte von CNN, Fortune, Fortune Small Business, Business 2.0 und Money angeboten. Die Beitrage werden von der eigenen Online Redaktion von CNNMoney.com, vom CNN-Team und von den Journalisten der anderen Magazine geliefert.

Verfasst von Hans Fischer um 14:29 | TrackBack

09.01.2006

Web 2.0 zwischen Bashing und Euphorie

Gleich vorneweg: Web 2.0 ist nicht Ausdruck für das wieder erstarkte Internet, kein Produkt und auch nicht Synonym für Semantic Web. Web 2.0 ist vielmehr die mehr oder weniger geschickte Namensgebung (Kritiker sprechen von einem bedeutungslosen Marketing-Slogan) für eine vor langem gestartete, stete Entwicklung. Eine Entwicklung, die nun immer mehr an Fahrt aufnimmt und über die Schnittstelle Internet die Menschen miteinander verbindet. So gesehen, könnte Web 2.0 auch für eine signifikante Verhaltensänderung der User stehen. Der Fachjournalist Mario Sixtus definiert in markigen Worten:

"Web 2.0 ist ein Konzept, eine Methode, ein Gedanke, vielleicht ein Plan. Ganz vielleicht sogar eine Philosophie. Es hat mit Offenheit zu tun, mit Vertrauen, mit Authentizität, mit Kollaboration, damit, dass wir im Netz in der Summe eben mehr sind als eine Horde Halbaffen, die vor Fernsehern mit Schreibmaschinen sitzen."

Eine verdeutlichende Präsentation (=> Klicken wie bei einer Powerpoint-Präsentation) bietet Andy Budd. Eine gute Quellensammlung zum Thema hat wie gewohnt Dr. Web Weblog zusammengestellt. Nicht zu vergessen als Grundlage ist selbstverständlich die umfassende Erklärung von Tim O'Reilly, von einem der Namensgeber himself.

Die Web 2.0 Indegrenzien, resp. Anwendungen wie AJAX, Weblogs, Folksonomies, Tagging, Social Software, Podcasts, RSS, uvm. (s. Mindmap unten) werden in Zukunft vertieft beschrieben.

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(Klick für Grossansicht; Bildquelle: Wikipedia)

Verfasst von Hans Fischer um 15:22 | TrackBack

Tasten-Kombinationen zur Mausentlastung

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(Bildquelle: CHIP Online)

Seit dem Siegeszug der Computermaus gingen sie bei vielen Usern verloren, die nützlichen und zeitsparenden Tastenkombinationen unter Windows. CHIP Online zeigt die wichtigsten bildlich dargestellt (s. Beispiel oben). Bei PC-Erfahrung.de sind sämtliche Möglichkeiten tabellarisch aufgeführt.

Verfasst von Hans Fischer um 09:38 | TrackBack

06.01.2006

@ Manschettenknöpfe

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(Bildquelle: Cuffs'n'Collars)

Passend zum Wochenende: Das perfekte Accessoire für den internetaffinen Herren an adäquaten Veranstaltungen.

Ps. Wer glaubt, dass Manschettenknöpfe out sind, gebe den Begriff in eine Suchmaschine ein und staune ob der Vielfalt.

Verfasst von Hans Fischer um 16:43 | TrackBack

05.01.2006

virt-x und SWX reduzieren Daten-Verzögerung

Zum Dreikönigstag morgen reduziert Rolotec auf Geheiss von virt-x und SWX die Verzögerung der Börsendaten von 30 auf 15 Minuten. Die Änderung betrifft alle Kunden und Anbieter von Online-Börseninformationen (exkl. Realtime-Abonnementen selbstverständlich).

Verfasst von Hans Fischer um 13:16 | TrackBack

CES - im Zeichen der fortschreitenden Konvergenz

Gestern startete in Las Vegas die Consumer Electronics Show CES. Die Keynote zur Eröffnung hielt Bill Gates und kann hier als Webcast herunter geladen werden. Im Zentrum seiner Worte stand die Konvergenz, respektive Sätze wie nachfolgender:

"In the years ahead, further exciting innovations will unify the software, hardware and services in people's lives, offering them even richer, more engaging and deeply connected experiences."

Artikel über die weltweit grösste Unterhaltungselektronik-Trendmesse bieten alle relevanten Medien. Einige Beispiele: Manager Magazin Online oder Spiegel Online bieten einen Überblick, während u.a. heise online laufend über die neusten CES-Meldungen auf Unternehmens- und Produktestufe berichtet. Die ganze mediale Fülle offenbaren Suchaufträge bei Google News nach dem Stichwort "CES" für den deutschen oder englischen Sprachbereich.

Eine der "heissesten" News ist aktuell die Ankündigung von Skype und Netgear, ein WLAN-Internet-Telefon entwickeln und präsentieren zu wollen. Hierzu auch die offizielle Pressemitteilung von Netgear.

Verfasst von Hans Fischer um 09:38 | TrackBack

04.01.2006

Blogosphärischer Endlos-Blondinenwitz

Wer noch nicht selber darauf gestossen ist, sollte in einer spezialisierten Suchmaschine den Begriff "Blondinenwitz" eingeben. Mit allergrösster Wahrscheinlichkeit landet man - statt bei einem Witz - in einer wahnwitzigen Link-Endlosschlaufe. Ob der Ursprung gefunden wird und warum durch diese Aktion die echten Blondinenwitze aussterben werden, erläutert Spiegel Online unter "Blogger feiern besten Blondinenwitz aller Zeiten".

Apropos Blondinenwitz: Wikipedia beschäftigt sich mit diesem Thema selbstverständlich ernsthaft und liefert (nebst Beispielen) u.a. folgende Erklärung:

Ein Blondinenwitz ist ein Beispiel für Witze, bei denen tatsächliche oder angebliche Eigenschaften (hier Beschränktheit) von vermeintlichen Randgruppen aufs Korn genommen werden.

Sozialpsychologisch gesehen richtet sich der Blondinenwitz zum einen gegen das Unschuldige, Naive. Durch die endlose Variation seiner Erscheinung wird das Blondinenvorurteil zur Plattform des ganzen Spektrums von Witzen, von geistreich bis tief unter die Gürtellinie. Unterschwellig wird ein Abgrenzungswunsch gezeigt.

Verfasst von Hans Fischer um 10:50 | TrackBack

03.01.2006

Prognosen 06

Bestimmt sind Sie jüngst Prognosen aller Art begegnet - vom persönlichen Jahreshoroskop bis hin zu Börsen-Ausblicken (die ausgewählten Hyperlink-Beispiele sind selbstverständlich zufällig und völlig unverbindlich).

Eine Unmenge an Prognosen und Aussichten betreffen die IT-Branche. Über die wichtigsten Trends 2006 haben wir ja bereits geschrieben. Spannend zu lesen, sind die "Bold Predictions for 2006" von Computerworld, die auf Aussagen von US-Spezialisten zu Themengebieten wie "Schlüsselkompetenzen", "Budgets" oder "Zukunftstrends" fokussieren.

Verfasst von Hans Fischer um 11:27 | TrackBack